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Reisetipps sind immer gut und hilfreich, dann braucht man sich die Infos nicht alle sonst wo selbst zusammen suchen. Deswegen bekommt ihr auch zu London von mir alle Infos, die ich gesammelt habe und die euch eventuell weiterhelfen können. Fangen wir mal mit den Flughäfen an 😉

Flughafenverbindungen

Ihr kennt das bestimmt, man kommt am Flughafen an und dann? Wie geht es von hier aus weiter, wo muss ich hin, wo bekomme ich die Tickets her? Aber gerade für London ist die erste Frage dabei, an welchem Flughafen kommt man an 😅?

Für London selbst werden eigentlich immer drei Hauptflughäfen angeflogen. Der London-Heathrow, dann der Stansted und Gatwick Airport. Aber es gibt noch mehr in der Nähe. Ich kann euch leider nur zu zweien davon Infos geben, wobei ich selbst erst am Stansted war.

Stansted

Dieser Flughafen liegt rund 60 Kilometer nördlich von London. Ihr braucht definitiv den Zug oder ein Auto um in die Stadt zu kommen, denn die Tube geht nicht bis hier raus. Aber falls ihr nur nach London wollt, dann wird sich ein Mietauto sowieso nicht rentieren 😅.

Deswegen kann ich euch hier den Stansted Express empfehlen. Der fährt vom Flughafen direkt bis in die Stadt zur Liverpool Street. Die Fahrt dauert 50 Minuten und ist echt entspannt. Und der Zug fährt jede Stunde.

Ihr könnt euch – wie wir – die Tickets vorher bei dem Ticketshop von London.de holen und das PDF dann ausdrucken, oder ihr kauft das Ticket vor Ort am Flughafen. Das ist beides kein Problem. Vor Ort habt ihr auch mehrere Möglichkeiten. Direkt nach dem Ausstieg befindet sich auf dem Weg zur Gepäckabholung schon ein Schalter. Der ist aber natürlich stark besucht und gefragt. Geht lieber erstmal entspannt weiter und dann zu dem Bahnsteig runter (der ist unter dem Flughafen). Dort kommt ihr an richtigen Ticketschaltern vorbei, wo ihr die Angestellten fragen könnt oder ihr holt euch das Ticket dort am Automaten 😉.

UK - London - Reisetipps - Public Trains

Ein kleiner Hinweis noch zum Stansted Express. Wenn ihr euch auch die Visitor Oyster Card geholt habt, dann dürft ihr die beim aussteigen aus dem Stansted Express in der City nicht scannen. Ganz ganz Wichtig. Ihr müsst euch dort einen Beamten suchen und ihm eurer Ticket zeigen. Falls ihr nämlich eure Visitor Oyster Card scannt, dann gibt es Probleme weil die ja dann quasi nicht eingecheckt wurde, aber ausgecheckt. 

Heathrow

London Heathrow ist der größte der insgesamt 6 internationalen Flughäfen in der Nähe um London. Das ist übrigens auch der größte Europas.

Von hier aus kommt ihr direkt mit der Bahn in die Stadt. Ihr braucht natürlich ein Ticket, aber dafür gibt es gerade am Flughafen einige Möglichkeiten. Oder ihr habt ein Visitor Oyster Card, am besten schon im Voraus geordert, dann könnt ich hier direkt los fahren und die Stadt unsicher machen 😉.

Am einfachsten kommt ihr vom Terminal 5 oder 2&3 aus mit dem Heathrow Express in die Stadt. Dieser Zug ist mit in der Visitor Oyster Card enthalten, sodass ihr eigentlich kein weiteres Ticket benötigt.

Eine Alternative ist die Tube. Von der U-Bahn Station Hatten Cross aus kommt ihr mit der Piccadily Line direkt bin in die Stadt. Allerdings ist die Station außerhalb, weswegen ich den Heathrow Express empfehlen würde.

Um von Terminal zu Terminal zu kommen fährt außerhalb auch ein Bus. Das ist die Linie 482/490. Falls ihr also mit der Tube fahren wollt und am Terminal 5 seid, dann könnt ihr entspannt mit dem Bus bis zur U-Bahn Station fahren.

Traveller Oyster Card

Der einfachste Weg in London von einem zum anderen Punkt zu kommen ist die Tube und allgemein die Öffis. Und dafür gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten der Tickets. Wenn ihr nur selten fahren werdet, dann reicht freilich auch ein Einzelticket. Aber wenn ihr Touri-Like kreuz und quer durch die ganze Stadt fahrt, vor allem über mehrere Zonen hinweg, dann lohnt sich die Traveller Oyster Card.

Wie funktioniert es?

Auf die Karte wird Guthaben aufgeladen. Je nach dem wie lange ihr hier seid, müsst ihr entsprechend mehr drauf laden. Das gute dabei: Pro Tag werden je nach Zone, in der ihr unterwegs seid, maximal zwischen 7 Pfund (Wenn ihr euch nur in Zone 1 und 2 bewegt) und 12,80 Pfund (wenn ihr bis in die Zone 6 fahrt) abgebucht. Die genauen Abstufungen sind mit im Shop unter Informationen zu finden. Wenn ihr mehr fahrt als für die 7 Pfund in der Innenstadt (oder eben den höheren Betrag in den Zonen außerhalb), dann ist das quasi kostenlos 😉. Entsprechend könnt ihr euch auch überlegen, wieviel Guthaben ihr wirklich braucht.

Die Karte hat noch eine Besonderheit. Sie verfällt nicht wenn ihr abreist. Ihr könnt sie einfach bei eurem nächsten Trip wieder mitnehmen und an einem Automaten an einem der Tube-Stationen aufladen. Echt cool.

Wenn ihr wisst, dass ihr nicht mehr her kommt, dann könnt ihr euch auch das restliche Guthaben auszahlen lassen. Dann bekommt ihr auch den Pfand zurück. Aber dann ist auch ein Aufladen nicht mehr möglich 😉.

Wieviel Soll ich aufladen

Dazu müsst ihr wissen, dass es eine Aktivierungsgebühr von 5 Pfund gibt. Diese wir immer automatisch bei der ersten Verwendung abgebucht. Und dann kommt es noch auf die Zonen darauf an, in denen ihr euch bewegen wollt. Ist es nur in der Innenstadt, dann sind für zwei Tage erstmal 20 Pfund ausreichend. für 3 bis 4 Tage dann 30 Pfund.

Wir hatten wegen 4 Tagen ursprünglich die 30 Pfund Variante genommen und da ist definitiv noch Restguthaben drauf. Aber ich gehe auch davon aus, dass wir mal wieder nach London kommen werden 😉.

Was ist mit drin?

Angefangen von den lokalen Zügen über die Tube bis hin zu den öffentlichen Bussen kann man mit der Traveller Oyster Card alles fahren. Auch über die Zonen-Grenzen hinweg. Und das ist wichtig, wenn ihr mal etwas weiter aus dem Stadtkern heraus wollt. Denn sonst wird das schnell teuer. Ihr müsst nur genug Guthaben drauf haben.

Wichtig zu wissen ist eventuell noch, dass die Deckelung für die Fahrten scheinbar nur für die Tube gilt. Für Busfahrten werden pauschal 1,50 Pfund abgerechnet. Auch der Gatwick Express ist nicht mit der Deckelung abgedeckt. Hier braucht ihr definitiv mehr Guthaben drauf, denn da werden dann knapp 20 Pfund abgebucht.

Aufladen der Karte

Wenn euch doch mal das Guthaben ausgehen sollte, dann könnt ihr einfach Geld nachladen. Das geht in den meisten U-Bahn Stationen an den Automaten oder am Schalter. Es wird auch in manchen Geschäften angeboten, wie das funktioniert weiß ich aber leider nicht.

Auszahlung Restguthaben

Solltet ihr euch das Restguthaben doch auszahlen lassen wollen, dann gibt es zwei Möglichkeiten. Ist der Betrag auf der Karte unter 10 Pfund, geht das an den Automaten in den Tube-Station. Einfach auf Befund gehen. Ist der Betrag größer, müsst ihr in ein Visitor Center. Diese gibt es an den größeren Bahnhöfen. Dort bekommt ihr das Guthaben dann in Bar oder wahlweise auf eure Kreditkarte.

Der London Pass

Eine wirklich coole Sache ist der London Pass extra für Besucher und Touristen. Allerdings hat der auch so seine Tücken. Aber dazu gleich mehr.

Wo bekomme ich den London Pass?

Ich muss sagen, wir haben sowohl die Stansted Express Tickets und die Visitor Oyster Card als auch den London Pass beim selben Anbieter vorab bestellt. Hier ist die Seite für den London Pass.

Ihr braucht nur auszuwählen, wie lange ihr den London Pass nutzen wollt. „Wieso?“ fragt ihr euch bestimmt. Ganz einfach, desto länger man hier ist, desto mehr ist dabei 😉. Aber keine Angst, die Haupt-Sehenswürdigkeiten sind immer mit dabei.

Vorteile

Zu dem London Pass gibt es eine App. Laut der Seite wo wir den gekauft haben funktioniert das angeblich nicht miteinander. Lasst euch davon nicht irritieren, das funktioniert. Wir hatten das nämlich genau so gemacht 😅. Hier müsst ihr nur eure London Pass Nummer eingeben und euch registrieren und fertig. Ihr seht fast alle Sehenswürdigkeiten, die in eurer gewählten Variante dabei sind. Und ihr braucht dann auch nur die App herzeigen, das wird gescannt und schon kommt ihr rein. Eine echt praktische Sache, da man sich so den Umtausch zu Tickets spart.

Wenn ihr euch jetzt fragt, wie die wissen wollen, ab wann der gilt: Der Tag an dem ihr den London Pass das erste Mal einsetzt ist auch der erste volle Tag der Aktivierung. Also solltet ihr abends ankommen, dann nutzt den da besser noch nicht 😉.

Sollte eure Reise nicht statt finden oder verschoben werden, dann könnt ihr den London Pass einfach stornieren – natürlich nur wenn noch nicht benutzt – oder später nutzen. Die initiale Aktivierung muss nur innerhalb von einem Jahr erfolgen.

Man sieht beim London Pass in der App auch, wieviel theoretisches Guthaben man hat und wieviel schon verbraucht ist. Das ist auch mal interessant zu sehen, dass man da wie bei unserem statt 500 Pfund dann nur 120 Pfund zahlt.

Nachteile

Es sind jetzt keine Nachteile durch den London Pass selbst. Eher, das außen herum. Zum Beispiel werden in der App dann doch nicht alle Sachen angezeigt. Da hilft immer nur fragen, ob man mit dem London Pass rein kommt. Ein Beispiel dafür: Das Fire Monument. Ist nicht mit in der App aufgeführt, wird aber unterstützt. Und das war nur Zufall dass wir gefragt hatten 😅.

Ein anderer Nachteil ist, dass zwar viele Sachen enthalten sind und man da wirklich sparen kann, aber dass bei großem Andrang die Wartezeit teilweise so hoch sein kann, dass man nicht so viel an einem Tag schafft als dass es sich lohnt. Quasi würde man dann drauf zahlen. Wir hatten Glück und nirgends war eine Schlange, aber wenn im Sommer richtig viel los ist, dann sind die Schlangen am Tower und bei der St. Pauls Cathedral dann schon so lang, dass man teilweise nichts anderes mehr schafft.

Fazit

An sich lohnt sich der London Pass. Wir hatten den für 4 Tage im Angebot für rund 130 Euro pro Person gekauft. Dann wurde der Rückflug aber verschoben und wir hatten nur noch 3 Tage. Aber da so wenig los war bei den Sehenswürdigkeiten, haben wir extrem viel geschafft.

Wir haben durchschnittlich pro Tag Eintrittspreise von 70 Euro oder mehr gebraucht und runter gerechnet nur gute 40 Euro gezahlt. Also ein klarer Daumen hoch dafür 👍, auch wenn wir einen Tag nicht nutzen konnten.

Die Öffentlichen Verkehrsmittel

Um in London voran zu kommen gibt es ein richtig gut ausgebautes Netz an Öffis. Das ist echt Super. Das gibt es Züge, U-Bahn, Tram, Busse, Boote… Das macht es wirklich einfach und etwas unübersichtlich zugleich. Aber ehrlich gesagt: ich hab mich besser orientieren können als noch in Dubai 😅.

Die Metro – oder Tube, wie es hier heißt

Die U-Bahn hier ist klasse. Man kommt echt so ziemlich überall hin wo man möchte und vor allem immer in die Nähe der Sehenswürdigkeiten. Aber die U-Bahn ist auch riesig, also heißt es entweder Maps nutzen, oder Fahrpläne wälzen 😅.

Um rein zu kommen braucht man immer ein Ticket – und auch um wieder raus zu kommen 😅. Genauso wie in Dubai. Da kann man eigentlich gar nicht aus versehen schwarz fahren 😉 – Top.

UK - London - Reisetipps - Tube Station Westminster

Es gibt insgesamt über 10 Linien. Das ist mal was, oder? Und das sind nur die Tube-Linien. Hier mal ein Überblick der wichtigen aus dem Fahrplan, den wir zu der Traveller Oyster Card dazu bekommen haben. Auf dem Bild sehr ihr auch die Zonen, vielleicht hilft euch das bei der Planung gleich mit 😉. Das ist mal eines der Ausnahme-Bilder, die in deutlich höherer Auflösung hier zu finden sind. Also nicht wundern, fall es etwas länger braucht zum Laden.

UK - London - Reisetipps - Tube Map

Mit einem Klick auf das Bild öffnet es sich bei euch in einem neuen Tab in voller Größe 😉.

Die Busse

Natürlich gibt es auch Busse für die kürzeren Strecken oder auch für die Richtungen, wo nicht direkt eine Tube fährt. Hier habe ich aber leider keine Karte. Wenn ihr da eine habt und mir die zur Verfügung stellen könntet, wäre das echt super 😉.

Tram

Neben der Tube gibt es noch eine Tram. Die ist mit in der Karte oben eingezeichnet. Und wenn ich so darüber nachdenke: wir haben eigentlich gar keine gesehen oder benutzt 🤔. Vermutlich weil wir uns mehr oder weniger die gesamte Zeit im Stadtzentrum aufgehalten haben und da auch gar keine Notwendigkeit dafür hatten. Aber vielleicht ist das für euch ja wichtig oder interessant, deswegen wollte ich es der Vollständigkeit halber mit erwähnen.

Boote Boote Boote

Vielleicht versteht einer meine Anspielung auf „How I Met Your Mother“ 😅. Aber zurück zum ernsten Teil. Wenn ihr entlang der Themse wollt, dann braucht ihr weder zu schwimmen noch mit dem Schlauchboot anzufangen. Es gibt Bus-Boote und Uber-Boote. Die Bus-Boote haben wir gar nicht wirklich wahrgenommen, aber die Boote legen prinzipiell fast alle an den gleichen Stellen an.

Wir haben uns ein paar mal mit dem „Uber Boat by Thames Clippers“ fort bewegt, weil es einfach praktisch ist und vor allem, weil es auch mit im London Pass enthalten ist – zumindest an einem Tag. Wenn ihr die Boote mit der Traveller Oyster Card nutzen wollt, geht das natürlich auch. Aber da greift auch das Tageslimit nicht und es wird etwas abgebucht.

Wasser

Das Wasser in London ist Trinkwasser. Also füllt euch eure Flaschen immer schon mal im Hotel oder im BnB auf. Aber auch unterwegs braucht ihr euch keine Gedanken zu machen, denn es gibt immer wieder Wasserspender in der Stadt. Das ist echt praktisch und cool, das vermisse ich in Deutschland schon irgendwie.

Die Wasserspender sind oft auch ausgeschildert, nur eben nicht immer. Deswegen solltet ihr die Augen offen halten, denn im Hydepark zum Beispiel ist er zwar ausgeschildert, aber in Form einer Weltkugel zu finden. Vor dem Fire Monument ist er hingegen nicht ausgeschildert. Dort ist es eine sehr alte kleine Säule mit Verzierungen – eher etwas unscheinbar also.

Wichtig ist aber, ihr braucht euch nicht unbedingt mit Wasser einzudecken und es zu kaufen. Das ist viel Wert, denn so spart ihr euch Geld und das mit umher schleppen im Rucksack 😉.

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