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Wieso gehen die Flüge ab Nürnberg immer so früh?

Puh, schon wieder so zeitig aufstehen. Naja, nicht ganz, eine Stunde später als bei dem London Flug, aber dennoch ist um 4 Uhr früh eine Ansage. Der Kaffee wird’s schon richten 😅.

Um fünf starten wir. Wieder zum selben Parkplatz wie vor gut einer Woche. Mal sehen ob das wieder der Chef ist, der selbst fährt. Der Flug geht zwar erst um Neun, aber nicht dass wir in den Berufsverkehr kommen haben wir uns darauf geeinigt, lieber etwas eher los zu fahren. 

Am Parkplatz dann kommt kurz nach uns noch ein anderes Auto. 3 junge Kerle steigen aus und machen sich erstmal eine halbe Bier auf. Da fällt mir ein, dass Mallorca ja die Feierinsel schlecht hin ist. Also werden die schlimmsten falls mit in unserem Flieger sitzen 🙈.

 Am Flughafen kennen wir uns ja mittlerweile etwas aus. Der selbe weg und fast das selbe Gate. Ist ja Easy 😅. Jetzt heißt es warten bis das Boarding beginnt. Und hoffen, dass nicht zu viele Feierwütige mitfliegen.

Wir heben ab

Während wir so beim Boarding warten nimmt die Zahl der Leute immer mehr zu. Aber das Partyvolk ist nicht so stark vertreten, wie ich es befürchten hatte. Sehr gut, könnte also noch ein entspannter Flug werden 😊.

Nach weitern 20 Minuten sind wir dann auch schon auf dem Weg zum Flieger. Klassisch, wie bei dem Flug nach London auch, zu Fuß über das Rollfeld. Ryanair spart halt wo es geht um die Ticketpreise zu halten 😅. Aber gut, wir haben unsere Tickets für 55 Euro pro Person inklusive einem großen Handgepäckstück gebucht. Also bei dem Preis muss irgendwo gespart werden.

Dann geht es los. Dieses Mal bitte ohne Zwischenfälle 🤞. Aber der Flieger ist schon voll, man merkt dass die Leute wieder mehr reisen und gerade bei Mallorca jetzt sind es viele jüngere.

Der Flug soll rund 2 Stunden dauern, genug Zeit das ich doch noch ein bisschen was auf dem Handy für London tippen kann. Aber nach einer halben Stunde bin ich so Müde, dass ich dann weg natze. Wie schon bei dem Flug von London zurück. Blöd, dass die Sitze so dermaßen unbequem sind, dass ich auch langsam wieder Kopfschmerzen bekomme. Oder liegt es an der Luft in den Maschinen… ich weiß es nicht.

Die Suche nach der Mietwagenstation

Nach knapp zwei Stunden landen wir dann auch schon wieder. Ich habe echt ne gute Stunde unbequem gepennt. Dabei wollte ich die Zeit doch eigentlich nutzen 🙈. Aber Nadine geht es wie mir, leichte Kopfschmerzen. Na erstmal viel trinken und dann auf zur Suche nach dem Mietwagenverleih.

Nach nochmaligem Lesen der Buchung stellen wir fest, die Station ist nicht hier beim Flughafen. Ein shuttle bringt uns stattdessen dort hin. Wir sollen nur aus dem Flughafen raus gehen und dann auf das Parkhaus zu und dort rechts stehen dann verschiedene Shuttlebusse.

Also machen wir das doch. Und unser Vermieter – xxx.- ist nicht dabei. Also warten und warten… Nach einiger Zeit frage ich einfach mal einen Fahrer von einem anderen Shuttle. Es muss ein gelbes Fahrzeug sein. Na da wissen wir doch schon mal mehr. Und nach 5 Minuten kommt auch ein gelber Shuttlebus. Jupp, das ist unserer.

Der Mietwagen

Drei Minuten soll die Fahrt angeblich nur dauern. Aber es sind eigentlich 1ß Minuten. Das hätten wir nicht laufen können – das war nämlich mein alternativ-Plan 😅.

An der Station dann geht es recht flott, zumindest bis wir den Mietwagen haben. Dann finden wir einen nicht dokumentierten Kratzer und ich muss wieder warten. Punkt um zwölf waren wir hier, halb ein hatten wir den Mietwagen und nun ist es um eins und ich muss warten bis einer der Angestellten zeit hat, sich den Kratzer anzusehen 🙈.

Aber nach weiteren 15 Minuten ist auch das geschafft und wir können los. Ja, aber wohin eigentlich? Wir haben wieder ein Hotel. 200 Euro pro Person für 7 Nächte mit Frühstück und Abendessen, das hätte ein AirBnB nicht unterboten. Zumindest hatten wir kein gefunden 😅.

Das Hotel liegt im Nord-Osten der Insel. Also einmal quer über die Insel fahren. Navi brauchen wir nur bedingt, denn eigentlich müssen wir nur der MA-15 folgen. Eigentlich halt, bis ich an einem Kreisverkehr die falsche Ausfahrt nehme 😂. Aber auch das ist nicht schlimm, wir fahren einfach durch einen Ort durch und kommen danach wieder auf die MA-15. Ok, in dem Ort biege ich natürlich auch nochmal falsch ab, aber es gibt schlimmeres 😅.

Da ist das Hotel

Nach etwas über einer Stunde Fahrt und rund 75 Kilometern sind wir da, im Örtchen Es Carregador. Das Hotel ist scheinbar ein Sport-Hotel… na da bin ich persönlich mit meinem Bäuchlein etwas falsch 🙈. Aber erstmal einchecken. 

Das Zimmer ist Top, modern und sauber. Und mit Meerblick, voll cool. Wir können sogar einen Leuchtturm vom Zimmer aus sehen. Jetzt aber erstmal eine Schmerztablette gegen die Kopfschmerzen, die werden nämlich immer schlimmer, auch bei Nadine.

Ruhig sitzen bleiben ist nicht

Gut eine halbe Stunde später sind die Sachen verräumt und der Daypack ist bereit. Es geht los, auf Erkundungstour 😊. Aber bevor es zum ersten Ziel geht, steuern wir mal den nächsten Supermarkt an. Und der ist recht nah, gerade einmal 100 Meter vom Hotel entfernt. Der schaut aber eher wie ein Souvenirshop aus. Also weiter zum nächsten, gute 300 Meter weiter. Mist, gerade kein Parkplatz da. Na dann zum dritten, nochmal 400 Meter weiter. Ein Spar Markt. Aber der hat gerade Siesta… Na dann Parkplatzsuche beim zweiten 😅.

Ein paar Kekse und etwas Süßes für unterwegs und es kann weiter gehen. Wasser haben wir im Hotel abgefüllt, es ist ja Trinkwasser. So, nun aber auf zum Castell de Capdepera im kleinen Örtchen Capdepera. Und wir fahren durch die Straßen und die werden enger und enger und ich bin mehr und mehr froh über das kleine Auto das wir haben. Ein wirklich kleiner KIA 😅. 

Das Castell de Capdepera

Nach einer Fahrt komplett quer durch die Ministraßen im Ort finden wir endlich einen Parkplatz an einer Straße. Wir müssen hier ja darauf achten, dass wir nicht bei den gelben Linien parken, denn da ist Parkverbot 🙈. Dann einen kleinen Berg hoch zum Castell und wow ist das schön. Dann schauen wir mal rein.

Eintritt, 3 Euro pro Person. Joa, kein Problem, ich Zücke einen Geldschein und werde von der Dame am Eingang etwas genervt abgewiesen. Nur Kartenzahlung. Gut, auch kein Problem 😉. Uns wundert nur, dass sie sogar wegen so kleinen Beträgen Kartenzahlung machen.

Die Festung ist wirklich wunderschön. Scheinbar war hier auch erst ein Fest gewesen, denn einige Leute sind am wegräumen von Girlanden und Bänken und so Sachen. Wir laufen derweil in der Anlage auf und ab und genießen den Ausblick, den man von hier hat. Und die Sonne, die gerade so richtig los legt und herunter brennt 😅. 

Das schöne hier – also nicht im Speziellen im Castell, sondern allgemein – ist, dass ich meine Neue Kamera ausprobieren kann und mich mit der jetzt etwas zurecht finden kann. Also wechsle ich immer wieder zwischen der Canon und der neuen Sony hin und her.  Leider habe ich nämlich für die Sony noch nicht alle Objektive beisammen, weswegen ich für Stadt und Weitwinkelaufnahmen aktuell definitiv noch die Canon mit umher schleppe. Schon ein bisschen verrückt 🙈.

Die Stadt Capdepera

Nachdem wir in dem Kastell einmal komplett ringsum gelaufen sind geht es jetzt mal runter in die Stadt. Der Markt sah beim vorbeifahren schon cool aus und die Treppe hoch zum Castell auch. Da möchte ich gern noch ein paar Bilder machen. Also laufen wir runter in die Stadt und dann die Straße in Richtung unseres Parkplatzes. 

Auch hier, alles noch dekoriert, aber man sieht sofort, das schon gefeiert wurde 😅. Ihr kennt das ja bestimmt, wie es nach einer Party aussieht – genau so ist es hier gerade 😂. Auf dem Weg zum Auto kommen wir noch an einem kleinen Atelier vorbei und schauen hinein. Einiges an Handarbeit und genauso viel an fertigen Sachen. Aber schön schaut es aus.

Nächster Stopp – Faro de Capdepera

So, nun geht es weiter. Die Stadt ist zwar schön und für das Bummeln durch kleine Ateliers und Geschäfte echt gut geeignet, aber das ist nicht so ganz unseres. Wir nehmen sowieso keine Andenken mit. Zum Einen reicht der Platz im Backpack nicht, zum Anderen sind Erinnerungen ohnehin viel mehr Wert. 

Also auf zum Leuchtturm Faro de Capdepera. Den haben wir schon vom Hotel aus gesehen und den wollen wir jetzt von nahem sehen. Außerdem ist das scheinbar der östlichste Punkt der Insel 😉.

Wir fahren eine kleine, schmale Straße entlang und kommen nach einiger Zeit dann direkt beim Leuchtturm an. Das Parken ist, sagen wir schwierig. Es gibt Parkplätze, aber manche parken halt als hätten sie ihren Führerschein im Kaugummiautomaten gezogen 🤦‍♂️.

Wie kommen wir auf die nächste Klippe?

Der Leuchtturm selbst ist tatsächlich recht unspektakulär und leider auch nicht begehbar. Aber die Umgebung ist es umso mehr. Die Klippen und das Meer, der Blick auf die Berge hinter uns 😍. Wir klettern noch einen Felsen hinauf für bessere Bilder der Umgebung mit dem Leuchtturm drauf. Dabei entdecken wir, dass auf der nächsten Klippe Leute herum laufen. Nadine, da will ich hin 😅.

Also machen wir uns auf die Suche nach dem Weg. Fündig werden wir bei einem kleinen Häschen, nur knapp 100 Meter vom Leuchtturm entfernt. Hier führt ein Trampelpfad runter von dieser Klippe. Also los geht’s 😅.

Der Weg geht erst recht steil bergab, dann durch einen kleinen Pinienwald. Dabei kommen wir an einem Platz vorbei, wo Leute jede Menge Herzen aus Steinen gelegt haben 😍. Und noch etwas weiter stehen wir schon an der Klippe. Von hier aus macht der Leuchtturm nun wirklich was her. Diese Kulisse mit dem Leuchtturm auf der felsigen und doch recht steilen Klippe, einfach schön 😊.

Am Hafen von Capdepera

Nun ist es schon um 6. Also langsam mal den Weg Richtung Hotel wieder einschlagen. Wir sind beide gerade ziemlich KO und haben leichte Kopfschmerzen. Aber einen kurzen Abstecher zum Hafen von Capdepera können wir noch machen.

Als wir dann wegen einem Parkplatz schauen sind wir uns aber einig, dass der Hafen tagsüber gerade gar nicht so viel her macht. Aber abends schaut der bestimmt schön aus. Na vielleicht können wir uns heute Abend ja nochmal aufraffen und kommen nochmal her – kleiner Spoiler, nein 😅.

Abendessen und den Tag ausklingen lassen

Wieder im Hotel erstmal Duschen und etwas ausruhen gegen die Kopfschmerzen. Dann geht’s auch schon zum Abendessen. Ein Buffet, alles mit drin im wirklich günstigen Gesamtpreis. Und das Essen ist lecker.

Danach werden bei Nadine leider die Kopfschmerzen wieder etwas mehr, sodass sie direkt ins Bett ist und ich gerade nur noch etwas schreibe – Mit Blick auf den Leuchtturm, der gerade schön sein Licht in die Ferne schickt 😊. 

Morgen steht viel an deswegen gehe ich jetzt, halb 12, auch mal lieber ins Bett. Aber wir haben heute doch schon einiges geschafft und gesehen und knappe 10 Kilometer mit den Flughäfen und so zurück gelegt.

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