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Los geht’s

Heute geht es los, mal wieder in ein näheres Ziel wo es mich auch schon seit längerem mal hinzieht – London. Aber die letzten Wochen, bzw. eher das letzte Wochenende haben wir damit verbracht, uns um die Öffnungszeiten und die Routen zu kümmern – nur um festzustellen, dass vieles nicht offen hat 🙈. 

Das hat uns schon so richtig frustriert und unsere Lust auf London echt gedrückt. Also geht’s eher mit weniger Vorfreude los, wenn das alles so umständlich ist. Ich mag keine Pläne, ich mag Spontanität 😅. 

Jetzt aber erstmal einen Kaffee, oder besser eine Kanne Kaffee. Es ist 3 Uhr nachts und in nicht mal einer Stunde müssen wir los. Und wann sind wir ins Bett gekommen und eingeschlafen? Natürlich erst nach 23 Uhr 😅🙈.

Kaffee muss sein 😅

So, die Sachen sind alle fertig gepackt. Ein Handgepäck Rucksack für uns beide reicht locker aus. Dadurch war ein Ticket dann nämlich 30 Euro billiger. Und was braucht man schon für „nur noch“ gut 3 Tage London? Da ist das wichtigste die Unterwäsche und die Kamera 😅.

Der Kaffee ist jetzt auch getrunken – 3 Pötte wohlgemerkt – und es kann los gehen, ab nach Nürnberg. Blöd nur, dass sich der Kaffee schon nach der Hälfte der Strecke bemerkbar macht. Also Pinkelpause 😅.

In Nürnberg beim Park and Ride  angekommen – was übrigens eines der letzten noch verfügbaren ist – muss ich schon wieder. Der Kaffee macht zwar munter, aber dafür ist die Blase immer wieder voll 🙈.

Ein schneller Flug

Am Flughafen dann nochmal eine Pinkelpause und dann ab durch die Sicherheitskontrolle. Endlich mal werde ich nicht genauer kontrolliert. Das wundert mich auch gleich 😅. 

Kaum dass wir das passende Gate gefunden haben, sitzen wir auch schon im Flieger. Der Pilot sagt kurz vorm Start noch was davon, dass der Flug nur 1:20 dauern wird – 20 Minuten weniger als veranschlagt. Der hat bestimmt noch Termine und gibt deswegen mehr Gas 😅.

Und nach ein paar Mal beim Fenster hinaus gucken lesen von Bewertungen zu Fotorucksäcken landet der Flieger auch schon wieder. Ui, das war schnell. 

Mit dem Zug in die City

Auf dem Weg zum Ausgang kommen wir am Ticket Schalter für den Stansted Express vorbei – und es stehen wirklich viele an. Bestimmt 20 Leute. Gut, dass wir die Tickets schon vorher online gekauft haben 😊. Also ein gutes Zeitersparnis.

Einmal Quer durch den Flughafen dann ab zum Abgang runter zum Zug. Und dort gibt es nochmal Schalter. Einmal welche mit Personal und dann noch Automaten. Ok, hier ist nicht weiter los. Also zur not hätten wir die auch hier noch kaufen können. Aber das muss man ja schließlich auch erstmal wissen 😅.

50 Minuten fährt der Zug mit ein paar Zwischenstopps, dann sind wir auch schon in der City – an der Liverpool Street. Der Bahnhof ist ja mal der Hammer. Der schaut sooo cool aus, wie aus einer anderen Zeit 😍. Dieses Dach, die Stahlsäulen… ich kann es nicht beschreiben. Es ist einfach nur cool. London, du gefällst mir jetzt schon besser als ich es erwartet hätte 😊.

Als wir die Tickets bestellt hatten kam noch die Info dazu, dass wir in der Liverpool Street beim aussteigen und dann durch die Schranke gehen nicht die Oyster Card  – die wir ja auch vorab organisiert hatten – an den Scanner halten sollen. Also einen Angestellten gesucht, der kurz die Tickets angeschaut hat und uns dann durch einen anderen Ausgang hinaus gelassen hat. Klappt echt top soweit 👍.

Ab zum Hotel, einen Teil des Backpacks abgeben

So, nun in die Tube – also die U-Bahn hier. Mal schauen, welche da die beste Linie ist. Und oha, so eine riesige Anzeigetafel habe ich noch nie gesehen 😳. 21 Screens nebeneinander mit Ankunftszeiten. Da nutz ich lieber Maps, das geht einfacher 😅.

Nach kurzem schauen steht fest, wir nehmen die Circle Line, die fährt über die Kings Cross Station wo wir hin müssen. Hier brauchen wir nun auch die Traveller Oyster Card. Das geht ja so einfach wie in Dubai 😊. Nach vielleicht 10 Minuten, könnten auch knapp 15 Minuten sein, geht’s auch schon wieder aus der Bahn raus. Noch mal eben Maps anschmeißen und nach dem restlichen Weg zum Hotel schauen – schwupps, Akku leer. Der hält echt gar nichts mehr. Ich brauch echt mal ein neues Handy… mal demnächst bei Refurbed schauen 😅. Also Powerbank raus und laden. Nadine muss schauen 😅.

Nur knapp 200 Meter entfernt ist auch schon das Hotel. Also rein und der Dame erklären, dass wir erstmal nur das Gepäck da lassen wollen. Es ist schließlich erst halb 11 und da können wir die Zeit nutzen, um schon mal einen Teil unserer Route abzulaufen 😉.

Auf geht’s London, jetzt kommen wir

Nun aber auf in die Stadt. Wir hatten uns ja grob einen Plan erstellt, aber davon ignorieren wir erstmal das erste nicht so sehenswerte Ziel 😅. Ok, Sehenswert ist es sicherlich, aber wir wollen gleich weiter und nicht erst von hier aus bis rein in die Stadt laufen. Also wieder ab in die Tube und Richtung City.

Die Metro ist echt super hier. Da und obwohl das doch sehr viele verschiedene Linien sind komme ich damit besser zurecht als mit den beiden Linien in Dubai 😅. 

Erste Station, der Trafalga Square. Und wow, ist das cool. Schon auf dem Weg von der U-Bahn Staion zum Trafalga Square sind wir so positiv geflasht weil es einfach so richtig schöne alte Gebäude gibt, die echt gut erhalten sind. Genau so wie man es von den Fotos kennt. Und der Platz selbst erst mit seinen beiden Springbrunnen 😍. Also wenn das so weiter geht, dann wird das meine zweit liebste Stadt nach Bangkok 😅.

Auf in den St. James Park

Allein hier am Trafalga Square komme ich aus dem fotografieren schon fast nicht mehr raus. Und wir sind beide überrascht – es sind so wenig Leute. Wir hatte mit vielen Menschenmengen gerechnet, aber auf dem Platz verläuft sich das, und dann ist noch strahlender Sonnenschein. Einfach traumhaft gerade 😊. Schade nur, dass das Admiralty Arch – ein altes Gebäude in Bogenform mit Torbögen, durch die die Straßen verlaufen – von einer Baustelle umschlossen ist.

Jetzt aber weiter, sonst kommen wir nicht mehr voran 😅. Auf in den St. James Park. Und der ist wirklich schön und sauber. Alles schön saftig grün und die Blumen blühen. Schade nur, dass sich nicht alle Touris an die Absperrungen halten und dennoch in die Beete steigen um Fotos zu machen. Das muss ja nicht sein 🤦‍♂️.

Der Buckingham Palast

Nächster Stopp nach dem Park – der Buckingham Palace. Hier findet ja immer wie Wachablösung statt. Vielleicht haben wir ja Glück und es passt gerade zeitlich. Aber halt, wieso ist hier alles eingezäunt? Och nööö, die bereiten auf dem großen Platz vor dem Palast irgendwas vor 🙈.

Als wir dann endlich um die Absperrungen herum vor den Toren zu dem Palast stehen sehen wir auch noch ein Schild – heute keine Wachablösung. Mist, und so wie das aussieht hier, wird für die Zeit des Umbaus auch keine stattfinden. Schade, wirklich schade, das hätten wir gern gesehen.

Auf zum Palace of Westminster

Na gut, vielleicht klappt das ja die nächsten Tage nochmal, dass wir hier vorbei kommen. Aber ich glaube da ehrlich gesagt nicht daran, dass es mit den Bauarbeiten überhaupt die nächsten Tage eine Wachablösung geben wird. Also weiter zur Westminster Hall und dem Big Ben. Wobei, Big Ben heißt ja nur die Glocke oben drin. Der Turm heißt eigentlich ja Elizabeth Tower (seit 2012) 😉.

Kurz bevor wir ankommen bei dem Palace of Westminster stehen da die originalen roten Telefonzellen, wie man sie von den Fotos kennt. Na da muss ich doch auch mal ein paar Fotos machen. Blöd nur irgendwie, dass sich das auch so ziemlich alle anderen Touristen denken 😅.

Wie wir so direkt am Palast vorbei laufen und dem Glockenturm näher kommen wird der auch immer beeindruckender. Wie fein der Gearbeitet ist, ich komm aus dem Fotografieren schon gar nicht mehr heraus – aber Nadine drängt etwas darauf, dass wir weiter müssen 😅.

Nach einem kleinen Abstecher über die Brücke über die Themse bis rüber zum London Eye geht’s dann zurück Richtung Westminster Hall. Leider hat die gerade auch zu. Aber dafür ist Westminster Abbey offen – und im London Pass enthalten. Also rein da, das wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Westminster Abbey

Nach einigem hin und her in der Kirche muss ich sagen, dass die echt schön ist. Die alten Bleigläser, die ganzen Verzierungen, die ganzen Bildnisse der ehemaligen Monarchen 😊. Aber es dreht sich eigentlich alles nur um die hier beerdigten. Also wirklich alles.

Aber es gibt auch so viel zu sehen hier. Vor allem das Hauptschiff mit dem Altar ist wirklich schön 😊. Erstaunlich, wie abgelaufen aber auch schon alles ist. Teilweise sind die Stufen so durchgetrampelt, dass sie in der Mitte über 5 Zentimeter tiefer sind als am Rand – und die Stufen sind aus Stein 😳.

Richtig cool sind aber die alten Gewölbe weiter hinten, wo auch die Gärten sind. Hier ist ja auch noch aktiver Betrieb, also laufen uns ein paar mal Nonnen entgegen 😅.

Hop On Hop Off Bus

Nach gut einer Stunde kommen wir am Ausgang heraus. Was nun? Jetzt haben wir eigentlich alles vom Plan für den ersten Tag durch. Ach was solls, lass uns mit dem Hop On Hop Off Bus fahren 😉.

Nach kurzer Zeit haben wir dann auch in der Nähe eine Haltestelle gefunden. Also warten. Aber gar nicht mal lange. Nach guten 5 Minuten kommt schon einer der Big Bus Busse. Wir wollen beim Fahrer das Ticket lösen und halten den LondonPass hin – der Fahrer winkt ab. Ok, ob das so passt?

Na erstmal einen guten Platz suchen und dann die Aussicht genießen. Schade, oben ist aktuell alles voll. Na aber da wird bestimmt an einer der nächsten Haltestellen jemand aussteigen. Und tatsächlich, nach nur zwei Stationen steigen ein paar Leute von oben aus – und wir sichern uns natürlich oben einen Platz. Schön im Freien, schön in der Sonne 😊.

London erkunden mit dem Bus

Die Rote Linie fährt eine schöne Runde einmal komplett durch die Stadt und an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Ok, zum Fotografieren taugt das jetzt nicht so wirklich, aber dafür mal entspannen und einfach nur London genießen 😉.

Und so fahren wir unter anderem am Tower vorbei und über die Towerbridge, über die London Bridge und an der St. Pauls Cathedral vorbei. Auch an den beiden besonderen Hochhäusern, dem Walkie Talkie Tower und dem Shard. Dann an einigen anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Monument of fire. Und genau da sind wir uns einig, das schauen wir uns auch noch an. Also ab auf die ToDo Liste 😉.

Das coole bei der Tour, alles ist kommentiert. Egal ob es gerade durch ein nobleres Viertel geht oder an dem Palace of Westminster vorbei, echt gute Infos die sie hier zusammen gestellt haben. Und das auch nicht mal so öde und langweilig, sondern wirklich gut gemacht. Und unter andern auch auf deutsch 😉.

Zurück zum Hotel

Nachdem wir eine komplette Runde gefahren sind – 2 Stunden hat die gedauert und es ist jetzt fast 19 Uhr- geht es jetzt mit der Tube wieder in Richtung Kings Cross und zum Hotel. Einchecken und das Zimmer begutachten. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie das ausgesehen hatte 😅.

Das Zimmer ist in der dritten Etage von einem Doppelten Reihenhaus. Also Treppen steigen, einen Aufzug gibt es nicht 🙈. Oben angekommen dann das Zimmer. Zwei Betten, ein Waschbecken, Gemeinschaftsdusche und Gemeinschaftstoilette. Schaut gut aus, und alles ist auch wirklich sauber.

Auf der Suche nach Essen

So, der Backpack ist erstmal weg gepackt und jetzt geht es auf Essenssuche. Hier in der Nähe gibt es einiges so wie wir auf Maps gesehen haben. Also mal hin gehen und nach einem Platz fragen.

Erstes Lokal – ein Sri Lankisches haben wir ins Auge gefasst. Nach wenigen geh-Minuten vom Hotel entfernt sind wir auch schon da. Und es sieht sogar recht leer aus. Also rein und fragen nach einem Tisch für zwei. „I’m so sorry, we:ve got no table before 9.“ Ach quatsch. Das ding ist doch fast leer 🤦‍♂️. Na gut, dann mal weiter schauen. Aber irgendwie stehen überall entweder viele Leute an oder die Preise schrecken uns direkt ab.

Nach einigem hin und her und so komplett ohne Erfolg haben wir beide echt Hunger. Na dann, wird’s eben Burger King. Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit für die paar Tage 😅.

Und nach dem kleinen Snack hat dann auch schon das Hotelbett gerufen… Aber erstmal mussten wir noch die Gemeinschaftsdusche – eine mini kleine Duschkabine – nutzen, denn der ganze Dreck der Stadt ist doch echt mehr als es aussah. Gerade von der Tube her. Und nach ein paar getippten Zeilen ist dann auch Bettruhe. Rund 20 Kilometer machen einen echt Müde, uns wir sind ja auch schon seit 3 in der Nacht (deutsche Zeit) Wach 😅.

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London • Der erste Tag – Reisebericht 2022
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