Juhu, endlich wurde die lange erwartete GoPro Hero5 Black* vorgestellt und ich konnte den Verkaufsstart auch nicht erwarten. Und tada, hier ist sie 🙂

GoPro Hero5 Black
GoPro Hero5 Black

Manche stellen sich jetzt die Frage, warum ich denn unbedingt die neue Hero5 haben wollte. Ja, die Hero3+ Black ist bis dato noch die Top Kamera, da auch die Hero4 Black nicht wirklich viel Neuerungen brachte. Und ja, die Auflösungen sind gleich geblieben und nein, die Akkulaufzeit ist nicht wirklich viel mehr, eher das Gegenteil ist der Fall. Aber die Hero5 hat meiner Meinung nach auch viele Vorteile. Neben 120 Bilder pro Sekunde bei FullHD ist es der Touchscreen in einem Blackmodell, die bessere Software und vor allem benötigt man zum Schnorcheln kein separates Housing mehr, da sie so schon wasserdicht bis 10m Wassertiefe ist.

Subjektiv ist die Bildqualität auch besser und das Handling noch leichter. Unterwasser kann ich nun sehen, was ich filme und die Farbwiedergabe ist meiner Meinung nach auch etwas echter geworden. Und auch noch eine super Neuerung: eine digitale Bildstabilisierung. Sehr hilfreich kann ich nur sagen :).

Kontra, das muss ich wirklich sagen, ist der hohe Preis. Mit über 400€ für das Blackmodell ist die Kamera alles andere als ein Schnäppchen. Aber ich habe wirklich gute Erfahrungen mit GoPro und vor allem deren Support gemacht. Meine Hero3+ Black war am Ende der Garantiezeit und wurde dennoch wegen eines Mangels anstandslos ersetzt. Und die Supportmitarbeiter in Deutschland sind auch wirklich bemüht, einem zu helfen und zu unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich, daher muss ich das wirklich lobenswert erwähnen. Allein das ist für mich schon ein guter Grund gewesen, wieder eine GoPro zu nehmen.

Ich hatte auch mit deutlich günstigeren Modellen geliebäugelt. Ich habe mir unzählige Beispielvideos von anderen Actioncams angesehen, deren Daten und die Preise verglichen. Aber was mir bei den günstigen Modellen anhand der unzähligen Beispielvideos aufgefallen ist sind Sachen, wie die Geschwindigkeit der Helligkeitsanpassung, wenn man zum Beispiel von einem dunklen Raum die Kamera plötzlich ins Licht dreht. Hier sind sehr viele Kameras echt langsam. Auch bei dunkleren Szenen reagieren die günstigeren Modelle scheinbar sensibel auf plötzliches Gegenlicht und dunkeln das Video oder Bild dann ab. Nicht so die GoPro. Hier bleiben die dunklen Bereiche gut belichtet, wobei das Gegenlicht nicht blendet.
Genauso das Filmen gegen die Sonne. Hier kann man bei der GoPro trotzdem die Personen gut erkennen, bei günstigeren Modellen war das in den von mir angesehenen Videos nicht wirklich der Fall.

Ihr seht, für mich lauter Pros für die GoPro, auch wenn es einige Kontras gibt. Nun, wer sich welche Kamera holen mag ist jedem seine eigenen Entscheidung. Und für normale Aufnahmen, die nur gelegentlich gemacht werden, sind einige der anderen Hersteller durchaus brauchbar. Aber wer doch etwas mehr machen möchte, dem rate ich schon zu einer GoPro. Muss ja nicht die neuste sein. Eine gute Gebrauchte ist hier auch schon sehr gut. Am besten ihr schaut euch einfach ein paar Beispielvideos von den anderen Kameras an und sucht euch dann heraus, was euren Anforderungen genügt.

Einen allgemeinen Tipp zum Abschluss habe ich noch. Auch wenn man Videos und Bilder viel bearbeiten kann – Bildinformationen, die schon bei der Aufnahme verloren gegangen sind, kann man auch mit teuren Programmen nicht wiederherstellen 😉

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Die neue GoPro ist da – ab jetzt mit der Hero5
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