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Reiseberichte Thailand


Koh Samui, Lieblingsinsel der Touristen. Und nun kommen auch wir und machen sie für 3 Tage unsicher. Der Weg nach Koh Samui ist von Koh Tao aus relativ einfach. Rauf auf die Fähre und 2 Stunden später waren wir in Maenam, wo sich auch unser Hotel befand: Das Lolita Bungalow, bestehend aus 2 Reihen einfachen Bungalows direkt am Strand. Vom Fähranleger bis zum Hotel nahmen wir auch diesmal wieder ein Sammeltaxi.

Lolita – unser Bungalow

Rollermieten Koh Samui

Unser Plan für Koh Samui sah auch das Mieten eines Rollers für die Zeit unseres Aufenthalts vor. So überlegten wir, wie wir am günstigsten und sichersten an ein solches Gefährt kommen. Die Variante mit Hinterlegung des Reisepasses schlossen wir von Vornherein aus und mussten somit irgendwie eine andere Variante finden. Nach kurzem Googeln fanden wir Jürgen von rollervermietung-kohsamui.com, den wir direkt per Whatsapp kontaktierten.

Moped-Crew

Am nächsten Morgen brachte uns jemand den Roller samt 2 Helmen und wir vereinbarten, dass wir den Schlüssel 2 Tage später an der Rezeption hinterlegen und der Roller wieder abgeholt wird. Wir müssen sagen: hat einwandfrei funktioniert! Die Miete war etwa 100 Baht teurer als an den üblichen Ständen, aber für uns wirklich nicht die Welt und wesentlich bequemer.

Ruhiges Örtchen im Norden Koh Samuis

Unser Urlaubsort Maenam war wirklich, wie versprochen, sehr schön und etwas ruhiger als die üblichen Touristenhochburgen. Es gibt einen SevenEleven, einen FamilyMart, mehrere Geldautomaten, etwas versteckt einen Gemüsemarkt, der jeden Morgen stattfindet, eine Apotheke und ausreichend Restaurants (sogar ein Veganes Restaurant, aus dessen Öffnungszeiten ich aber leider nicht schlau geworden bin).

Jeden Donnerstag findet ein Markt auf der Maenam Walking Street statt, was ich bei unser Routenplanung auch mit einberechnet hatte. Klein aber fein sage ich nur.

Maenam Walking Street

Gefrühstückt haben wir einmal in einer kleinen Kunstgalerie (ich glaube Kim hieß der Gute – Art Gallery und Tattoo Studio, an der Ecke zur Hauptstraße an einer Parallelstraße zur Walkingstreet). Das Essen in einem etwas anderen Ambiente war einfach, aber lecker und unser Koch sehr nett. Am Tag der des Marktes haben wir ihn auch nochmal auf einen leckeren Cocktail besucht. Unser zweites Frühstück und einen Nachmittagssnack haben wir direkt an der Walkingstreet im About Café zu uns genommen. Wirklich sehr süß gestaltet!

Inselerkunden mit dem Roller

Nach unserer ersten Nacht und dem Erhalt des Rollers, machten wir uns auf eine Inselrundfahrt auf. Wir starteten Richtung Nathon entlang der Küstenstraßen und bogen etwas später Richtung dem ersten Wasserfall ab – wie ich schon befürchtet hatte, war da im April – kurz vor der Regenzeit – nicht viel mit Wasser.

Palmen

So ging es weiter mit unserm kleinen Flitzer Richtung Süden und nach einiger Zeit verließen wir die Hauptstraße und befanden uns nun in einem Wald aus Kokospalmen (Koh Samui ist ja bekannt dafür). Mega cool. Diesen Weg wählten wir, um näher an der Küste zu bleiben. Außerdem sollte sich hier noch ein Chedi befinden. Eigentlich der Beschilderung folgend, trotzdem ein paar mal falsch abgebogen, ging es dann einen relativ steilen Berg hinauf zum Rattanakosin Chedi. Unser Roller hat uns aber tapfer nach oben gebracht  . Echt schön hier oben. Toller Ausblick und schöne kleine Anlage.

Am Fuße des Berges befindet sich noch die Laem Sor Pagoda, die wir uns auch noch kurz anschauten.

Nun ging es wieder ein Stück die Küste entlang bis nach Hua Thanon, wo wir die Straße ins Inselinnere nahmen und den nächsten Wasserfall suchten. Wir kurvten etwas in den Bergen herum und fanden schließlich den Wegweiser zu einem Wasserfall. Auf dem Trampelpfad dorthin, kam uns eine Deutsche entgegen, die meinte den Weg könnten wir uns sparen. So nahmen wir einen anderen Weg etwas bergab und kamen hier heraus:

Wasserfall Koh Samui
Wasserfall?

Ein kleines Becken unterhalb eines großen Steines, von dem das Wasser dann scheinbar unter den Steinen (hinter uns) versickert. Bei mehr Wasser könnte das tatsächlich sonst ein kleiner Wasserfall sein  .

Wir machten uns wieder auf unseren Weg um die Insel. An Lamai vorbei erreichten wir den Viewpoint am Beginn des Chaweng Beaches. Echt schöner Ausblick. Und hier gibt es auch verführerische Kokoseis… Und da traute ich mich dann doch das erste mal an das megaleckere Dessert. In einer halben Kokosnuss serviert mit verschiedenen Toppings. Ich entschied mich für Ananas und Erdnüsse. Sehr empfehlenswert!

Coral Bay

Jetzt fuhren wir noch einmal ein bisschen zurück zur Coral Bay, da wir zuvor die Einfahrt zum Strand verpasst hatten. Leider war die Sonne schon zu weit rum und die Wellen etwas zu hoch, um noch etwas unter Wasser zu sehen. Daher entschieden wir uns gegen eine Runde schnorcheln. Die kleine Bucht ist eher Samui-untypisch. Hier gibt es die großen „Seychellen“-Felsen wie auf Koh Tao.

Letzter Programmpunkt

…heute war das Wahrzeichens Samuis: der Big Buddha.

Big Buddha

Seit 2005 schmückt die Statue im Hintergrund noch ein Lebensrad und ein Schiff. Sehr beeindruckend, wenn auch nicht im geringsten so groß wie die Buddhas in Bangkok oder Ayutthaya. Das nächste Mal würde ich vielleicht eher am Vormittag hierher kommen, da am Abend das Gesicht des Buddha im Schatten lag.

Wir ließen den Abend auf dem wöchentlich stattfindenden Markt, der Maenam Walking Street, ausklingen.

Am Tag 2 holten wir die Tickets nach Koh Phi Phi direkt am Bangrak Pier in Bophut. Dann nahmen uns dann noch einmal die Westseite der Insel vor. Zunächst waren wir an einem Tempel zwischen Bophut und Chaweng.

Hin Tan, Großvaterfelsen
Hin Yai, Großmutter Felsen

Danach ging es nach Lamai. Nach kurzem Besuch des Family Mart, ging es zur zweit- bekanntesten Attraktion der Insel: Hin Tan Hin Yai, den Großvater und Großmutter Felsen  . Den eigentlichen Weg dorthin, der eigentlich wohl offensichtlich durch zahlreiche Marktstände führt, sahen wir nicht und kamen so alternativ durch eine Kletteraktion über Felsen am Strand über eine versteckte Hippiebar (Geheimtipp) von Süden her an die Felsformationen.

Nächster Stop war eine kleine Insel, zu der wir durch das Wasser waten kann:

Ko Fan Noi

Ko Fan Noi.

Als nächstes ging es durch ein Gewirr aus kleinen Straßen zur Thongson Bay, die bei Flut gut zum Schnorcheln geeignet sein soll. Die Bucht ist wirklich sehr schön. Nur leider war die Sicht unter Wasser zu diesem Zeitpunkt wirklich sehr schlecht und dazu piekste irgendwas im Wasser sehr unangenehm. Aus Angst vor Würfelquallen (was sich im Nachhinein betrachtet, wohl sicher 1000 Mal schlimmer angefühlt hätte) verließen wir schleunigst das Wasser. Es war wohl dann Plankton, dass uns da geärgert hat.

Thongson Bay

Am Abend besuchten wir noch den Nachtmarkt in Bophut Fisherman´s Village, der jeden Freitagabend stattfindet. Ein großer sehenswerter Markt, bei dem man alles Mögliche kaufen und essen kann.

Nightmarket Fisherman´s Village Bophut

Schon am nächsten Morgen ging unsere Reise weiter Richtung Koh Phi Phi.


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