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Puh, die Woche ist schon fast wieder rum

Wir haben noch den heutigen Tag und morgen. Aber gut, unsere Markierten punkte verschwinden langsam von der Karte. Viele sind nicht mehr übrig und einige wollten wir ja nur machen, wenn es sich ergibt. Deswegen haben wir heute auch schon keinen so richtigen Plan mehr, was wir wirklich machen wollen 😅. Aber erstmal zum Frühstück gehen. Da können wir nochmal weiter schauen.

Während dem Frühstück schauen wir, was sich vielleicht noch so lohnen könnte. Bis in den Nordwesten der Insel fahren, ach das ist irgendwie zu weit. Das lohnt nicht so recht. Nicht für einen einzigen Strand. Wir haben sowieso schon fast 100 Kilometer auf dieser kleinen Insel zurück gelegt. Was gibt’s denn noch so? Im Süden sind noch ein, zwei Strände, die wir sehen wollen. Aber das wollten wir uns für den letzten Tag aufheben. 

Dann schaut Nadine nochmal bei den Aktivitäten hier über GetYourGuide nach. Und da findet sie eine Katamaran-Fahrt. Zwei Stunden, von Alcùdia aus bis vor an die Landzunge und zurück. Na das machen wir doch. Über Cooperate Benefits gibt es noch einen Rabatt. Perfekt, geht um eins los. Und bis dahin können wir noch etwas an der Küste bei Alcudia entlang laufen, da habe ich nämlich gerade etwas gefunden.

Dann mal wieder Richtung Alcùdia

Den Weg kennen wir mittlerweile schon. Mit einer zusätzlichen Semmel und einer kleinen Blätterteigschnecke für jeden im Gepäck fahren wir wieder gen Norden. Und hier sind sie wieder, die Radler. Und direkt die ersten zwei Gruppen bringen mich schon wieder in Rage. Zu dritt nebeneinander auf der Straße und das noch Bergauf. Ach komm, euer Ernst? Wenn die hier schon fahren wollen, dann gefälligst doch bitte hintereinander und an der Seite. Ich könnt Wahnsinnig werden wenn ich sowas sehe.

Dann kommen wir nach rund 50 Minuten an dem Parkplatz an, den ich herausgesucht hatte. Von hier aus soll es den steinigen Strand entlang gehen und dann kann man auf eine kleine Insel rüber schauen – und auch durchs Wasser laufen – auf der ein kleiner Leuchtturm steht. Dann laufen wir mal los 😊.

Entlang dem Platja d’Alcanada

Genau diesen Strand entlang laufen wir. Es sind sehr viele einheimische da. Vermutlich weil Samstag ist. Aber noch hält es sich in Grenzen und es gibt viel Platz für jeden. Vielleicht so 15 Minuten lang laufen wir die Küste entlang, direkt am Wasser. Dann sind wir an der Stelle wo wir rüber gehen könnten zu dem Leuchtturm. Und das Wasser ist wirklich flach hier. Da wir aber etwas auf die Zeit achten müssen – es ist gerade 11:30 – laufen wir lieber nicht rüber. Vielleicht kommen wir ja nach der Tour nochmal her und entspannen hier einfach noch ein wenig 😉.

Nach weiteren 10 Minuten kehren wir dann um. Der Rückweg wird nochmal 25 Minuten dauern, dann nach Alcùdia rein fahren und dann noch einen Parkplatz suchen. Das passt zeitlich dann auch, dass wir rechtzeitig beim Boot sind. 

Auf dem Rückweg stellen wir dann fest, dass es innerhalb der halben Stunde bestimmt 4 mal so viele Leute sind wie zuvor. Na vielleicht lassen wir das mit dem Nachmittag dann nochmal her kommen lieber 🙈.

Jetzt geht’s aufs Schiff

Nachdem wir einen Parkplatz in der Nähe des Hafens gefunden haben, einen offiziellen und öffentlichen sogar, suchen wir den Treffpunkt, der bei GetYourGuide angegeben ist. Hmm, das muss doch hier irgendwo sein. Ich schaue auch nochmal auf Maps und siehe da, der genaue Punt wird mir da wo anders angezeigt als bei Nadine. Seltsam 🤔.

Wir gehen zu einem kleinen Verkaufsstand und da sehen wir den Namen des Katamaran Veranstalters. Jupp, hier sind wir richtig. Also mal den Angestellten fragen. Der tauscht uns unsere online Tickets, ohne diese zu kontrollieren, in ein kleinen Zettel um. Den zeigen wir dann beim Bootssteg vor und können auf den Katamaran. Da hätten wir auch irgendwas herzeigen können 🙈.

Wir suchen uns auf dem oberen Deck einen Platz weit vorn mit Schatten. Nicht dass wir noch einen Sonnenstich bekommen. Unten im Boot wären Glasfenster, durch die man ins Meer schauen kann. Aber die sind leicht nach unten gerichtet und sehr dreckig. Vermutlich weil die ganzen Kinder da immer die Nasen ran drücken 😅. Deswegen haben wir uns gedacht, die Kinder begeistert das sowieso mehr, da sollen die unten schauen und wir genießen lieber die Landschaft oben. Wenn wir Fische sehen wollen, gehen wir Schnorcheln oder Tauchen 😉.

Die Fahrt beginnt, in die falsche Richtung

Der Katamaran legt pünktlich ab. Aber irgendwie fahren wir in eine andere Richtung als gedacht. „Sind wir auf dem falschen Schiff?“ frage ich Nadine. Sie zuckt nur mit den Achseln 😅. Dann steuert der Kapitän einen Bootsanleger an. Aha, Rätsel gelöst, wir nehmen da auch noch Leute mit. 

Dann geht’s weiter. Und wieder in die falsche Richtung. Hmm, wieder Leute am nächsten Steg aufsammeln… Das ganze wiederholt sich noch zwei weitere Male. Aber dann geht’s in richtung Nord-Osten – endlich.

Was für eine wunderschöne Natur hier

Wir kommen an der kleinen Insel vorbei, die wir vorhin vom Festland aus gesehen haben. Und es sind nochmal mehr Leute geworden 🙈. Dann geht es weiter die Küste entlang. Nach 20 Minuten sind wir dann an der Zielbucht angekommen, Coll Baix. Und nun? Das ging schneller als gedacht.

Der Kapitän macht eine Durchsage: 25 Minuten Aufenthalt zum Baden. Na mist, das wussten wir nicht und haben keine Badesachen dabei. Aber wir wollten genau so eine Ausfahrt ja eigentlich auch nicht. Was solls, dann bestaunen wir eben weiter die Umgebung und den Strand. Und die Fische, die mit etwas Futter angelockt werden 😊.

Noch etwas weiter die Küste entlang

Nachdem die Badezeit vorbei ist geht es weiter, noch etwas die Küste entlang. Dann gibt es aus der Ferne einen Adler-Horst zu sehen. Noch ein wenig um den Fels herum sind dann Ziegen, die am steilen Hang entlang klettern und futtern. Wie die sich nur halten können. Selbst der Kapitän sagt „las cabras estan locas“ – die Ziegen sind verrückt 😂. 

Dann kehren wir wieder um. Es ist schon 15:30. Hoffentlich fahren wir nicht erst wieder die anderen Stege ab 🤞. Und tatsächlich, der Katamaran hält zuerst am Hafen, da wo wir eingestiegen sind. 

Auf der Suche nach einem Strand

Zurück am Auto wollen wir den Tag an einem schönen Strand ausklingen lassen. Die restliche Zeit hier einfach noch ein wenig genießen. Also mal auf Maps gucken. Ab, da in der Nähe des Hotels ist ein kleines Naturschutzgebiet. Da scheint ein schöner Strand zu sein. Also Navigation an und los geht’s. 50 Minuten soll es dauern.

Endlich am Ziel angekommen: ein Parkplatz und der soll auch noch 5 Euro kosten 🤦‍♂️. Nö, darauf haben wir echt keine Lust. Außerdem stehen da schon so viele Autos, das wird gnadenlos überfüllt sein. Also mal weiter fahrne. Ich folge ein paar Schildern und dann stehen wir mitten in dem Ort Cala Rajada, also da wo unser Hotel ist. Ok, das wird so nichts. Maps muss wieder her.

Nach ein wenig hin und her entscheiden wir uns wieder an den Strand zu fahren, wo wir vor zwei Tagen vormittags schon waren, den Playa Sa Macada de sa Torre. Also fahren wir wieder da hin. 

Endlich mal im Wasser abkühlen

Nach weitern knapp 30 Minuten sind wir da. Viele Autos, wenige Parkplätze… Super, das kann voll sein 🙈. Aber was solls, dann ist es eben so. Wir parken auf einem unbefestigtem Weg und laufen los. Direkt runter zum Strand. Und unsere Hoffnung auf einen nicht überfüllten Strand steigt, denn es kommen uns unzählig viele Leute entgegen. 

Und wie wir dann so durch den Sand laufen sehen wir schon, dass sich der Strand langsam leert. Puh, Glück gehabt. Wir bekommen sogar ein Fleckchen ganz vorn am Wasser 😊.

Dann heißts wieder blank ziehen um die Badeklamotten anzuziehen und ab ins Wasser. Brrr, das ist wieder etwas kälter als gestern 🥶. Was solls, Köpfer und rein. Dann ist der erste Schock direkt weg 😅.

Nach ein wenig schwimmen legen wir uns dann in die Sonne. Trocknen, den anderen Beim Selfies und Insta-Bilder machen zusehen und Sonne tanken. Ich muss schließlich auch noch die weißen teile meiner Arme etwas mit Sonne verwöhnen, die sind sonst ja immer nur unter den Ärmeln 😅.

Langsam zurück zum Hotel

Wir liegen bestimmt so 1,5 Stunden, dann brechen wir auch langsam auf. Es ist halb 7, bis wir beim Hotel sind wird es kurz nach 7 sein. Also wieder blank ziehen und normale Klamotten an, dann geht der Weg zum Auto los. Ziemlich genau um 7 sind wir dann auch am Hotel. Jetzt Auto ausladen und Duschen. Das Salz kratzt nämlich überall – wirklich überall – wenn man einfach so in der Sonne trocknet. 

Beim Essen dann reden und schauen wir, welchen Strand wir morgen erkunden wollen. Dabei finde ich einen kleinen, der auch nicht wirklich groß bewertet und markiert ist. Klingt gut. Der ist unterhalb von Potro Cristo. Maps gibt aber keinen so richtigen Aufschluss darüber, wie der Weg geht. Auf den Satellitenbildern sehe ich noch, dass da Mauern sind. Hmm, könnte interessant werden 😅.

Dann finden wir eine Beschreibung, nach der man über die Mauern klettern muss. Alles klar, das ist doch mal ein kleines Abenteuer. Das machen wir. Also für morgen der Strand steht. Und danach werden wir vielleicht noch mal nach Porto Cristo rein fahren und uns etwas umschauen. Oder einfach zum nächsten Strand weiter ziehen, mal sehen.

Aus dem Hafen dringt Musik rüber

Bis kurz nach 9 sitzen wir beim Essen. Ist ja doch schon ganz schön spät geworden 🙈. Na dann mal ins Zimmer und die ganzen Bilder und Videos von heute Sichern. Da kommt ja immer einiges am Tag zusammen. Und dann noch gar die Gedanken aufschreiben und schon ist es wieder um 11. Aus dem Hafen dringt derweil Musik rüber. Ob wir es morgen, zur letzten Möglichkeit mal schaffen werden, abends da nochmal hin zu gehen? 🙈

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Mallorca • Was machen wir denn heute?
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