Das Studio Warung Bambu Pemaron

Steht der Norden auf eurer Reiseroute? Verständlich – denn hier lernt ihr Bali von einer ganz anderen Seite kennen und könnt darüberhinaus vieles erleben (Hier findet ihr unseren Beitrag).

Dafür braucht ihr sicher noch ein schönes Homestay. Und da wir vorab auch ein bisschen recherchiert hatten, sind wir auf Beate, eine Deutsche, die auf Bali lebt, gestoßen. Sie vermietet im Norden zum Einen das Studio Warung Bambu, ein Zimmer mit Bad direkt über einem Warung (naheliegend, bei dem Namen 😉 ) und dann noch eine Eco-Lodge in den Bergen – die Villa Manuk. Und da wir in beiden Gäste sein durften (gerade die beiden Homestays scheinen oft ausgebucht zu sein), wollen wir euch für beide natürlich auch eine Roomtour geben 😉 .

Wenn ihr ankommt, würde euch Beate im Normalfall gern persönlich empfangen, denn sie erzählt gern mit Landsleuten 🙂 . Leider ist sie aktuell aber nicht in Singaraja, denn sie und ihr indonesischer Mann sind aus beruflichen Gründen nach Denpasar gezogen. Dafür wurden wir aber telefonisch von ihr begrüßt und Willkommen gehießen.

Sie hat uns auch gleich Hilfe und Unterstützung angeboten, falls nötig. Von daher könnt ihr einfach auf sie zukommen, wenn ihr etwas braucht, Fragen habt oder Unterstützung bei Buchungen von Transfers benötigt.
Wenn ihr Touren machen wollt, könnt ihr diese auch bei ihr buchen, denn sie bietet verschiedene Ausflüge mit einem deutschsprachigem Guide names Ketut an. Er ist zwar anfangs etwas zurückhaltender, aber nach einem Stückchen haben wir viel miteinander erzählt und er hat uns auch viele Infos zu der Natur, der Kultur auf Bali, dem Leben dort und vielem mehr gegeben.

Die Angestellten des Warungs sind auch mega freundlich, höflich und können alle sehr gut Englisch. Gerne werden auch sie euch alle Fragen beantworten, egal ob zum Essen, wie ihr einen Roller bekommt oder wo ihr am besten entlangfahren solltet, sie werden euch gerne helfen und nehmen sich Zeit für euch.

Wo ist das Studio@Warung Bambu?

Das Warung Bambu liegt an einer Nebenstraße etwas außerhalb von Singaraja in Strandnähe, genauer gesagt in Pemaron. Dadurch ist es schön ruhig und man kann schön entspannen. Von hier aus könnt ihr aber auch sehr viel entdecken, denn es liegt recht zentral, zumindest was unsere Ziele anging 😉 . Ich möchte hier dennoch erwähnen, dass sich an der Hauptstraße ein Minarett befindet und mehrmals täglich ein Muezzin zum Gebet ruft. Wenn der Wind etwas ungünstig weht, hört man es ein wenig. Aber wir fanden es nicht zu aufdringlich.

Der Wohnbereich

Diesmal fangen wir mal mit dem Wohnbereich an, denn dieser ist hier außergewöhnlich.
Das ganze Warung, also das gesamte Restaurant ist das „Wohnzimmer“. Wir konnten es anfangs auch nicht so recht glauben, als uns Beate sagte, dass wir uns dort wie zu Hause fühlen sollen und uns einfach hinsetzen dürfen, egal wo und egal ob wir etwas bestellen.

Ihr könnt euch also auch abends einfach in die Couch-Ecke setzten und ein bisschen im Internet surfen oder mit dem Notebook arbeiten oder wie wir, die Gästebücher durchschauen und selbst einen Eintrag hinterlassen 😉 .

 

Frühstück

Das im Preis inklusive Frühstück gibt es natürlich nicht im Studio, sondern in dem riesigen Wohnzimmer 😉 .

Was auch sehr schön ist, es gibt richtiges Brot (und wenn es nicht reicht, dann bekommt ihr auch mehr 😉 ) und das ist sogar selbst gebacken. Dazu echte Butter und verschiedene Sorten Marmelade. Dann gibt es natürlich auch hier einen Teller mit frischen, leckeren Früchten. Und zum munter werden könnt ihr noch Kaffee oder Tee bekommen und einen Saft 😉 .

Außerhalb vom Frühstück könnt ihr wie „normale“ Gäste natürlich auch jederzeit etwas von der Karte bestellen. Wobei ihr als Bewohner des Studios noch Rabatt erhaltet.

Mobilität

Das Warung hat einen eigenen Roller, der aber schon etwas älter ist und nur für kurze Strecken geeignet ist (zumindest wenn ihr zu zweit fahrt). Der Staff kann aber für euch einen Roller mieten und den zahlt ihr dann entweder am Ende beim auschecken oder direkt bei dem Vermieter – das könnt ihr euch aussuchen.

Wir hatten am ersten Abend nach dem Ankommen den Warung-Roller (der übrigens früher Beates Roller war) genommen und sind auch auf Empfehlung von Beate zum Spicy Beach Club gefahren und haben uns einmal ein etwas westlicheres Abendessen gegönnt 😉 . Am nächsten Tag haben wir dann auch schon einen neueren Roller mit etwas mehr Power bekommen, sodass wir zu zweit auch die ganzen Berge damit hinauffahren konnten.

Das Schlafzimmer

Wenn ihr das Schlafzimmer betretet, wird euch zuerst ein schön hergerichtetes Bett empfangen. Es sieht aber nicht nur schön aus, sondern ist auch noch sehr bequem.

Dann habt ihr neben den Nachttischen und dem Sideboard für Koffer noch ein großes Regal mit integriertem Safe, den wir allerdings wieder nicht genutzt hatten, da wir die ganze Elektronik und die anderen wichtigen Sachen immer in den Pacsafe* packen. Diesen haben wir übrigens hier am Sideboard befestigt, da das am einfachsten und gleichzeitig am massivsten erschien.

Dann habt ihr noch einen Schrank, in dem es viel Platz für viele Klamotten und ähnliches gibt. Wundert euch nicht über den Koffer auf dem Schrank, der ist nicht von einem Vorgast (wir haben gefragt 😉 ). Darin befinden sich die Sachen, die die Leute vom Warung benötigen, um das Zimmer wieder herzurichten 😉 .

Studio Warung Bambu Bettdeko

Dann gibt es noch eine Klimaanlage, die wir nur selten genutzt hatten. Nicht weil es kalt war, sondern damit der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen nicht zu groß ist 🙂 .

Aus dem Fenster habt ihr übrigens einen schönen Ausblick auf die anliegenden Reisfelder, gerade wenn die Sonne am untergehen ist, ist die Spiegelung auf dem im Reisfeld stehenden Wasser traumhaft schön. Aus dem anderen Fenster gibts nur den Blick auf die Dächer der hintersetzten Gebäude des Warungs.

 

Das Bad

Beim Studio Warung Bambu findet ihr ein sehr schönes europäisches Bad. Neben der Dusche, der Toilette und dem Waschbecken findet ihr hier auch einen Wäschetrockner und ein paar bereitgestellte Badutensilien.

 

Der Balkon und der Vorraum

Der Balkon ist eigentlich nur der Aufgang zum Zimmer, aber man hat dennoch einen kleinen Tisch und zwei Stühle, sodass man sich abends auch noch dort hinsetzen kann und dem in der Ferne rauschenden Meer lauschen, ein Buch lesen oder einfach nur die Zeit genießen kann.

In dem Vorraum findet ihr zwei Stühle und einen Tisch, an dem ihr bei Bedarf auch arbeiten könnt. Außerdem ist hier auch ein Wasserspender auf dem kleinen Tisch in der Ecke, sodass ihr genug zu trinken habt.

Von dem Vorraum aus kommt ihr sowohl raus auf den Balkon als auch ins Bad und ins Schlafzimmer.

 

Der Strand

Zum Baden könnt ihr den Strand vor dem Hotel 1000 Dreams Bungalow and Resort nutzen. Wenn ihr lieber mal in einen Pool springen wollt, ist das auch kein Problem. Beate kennt die Besitzer vom 1000 Dreams und wenn ihr Bescheid sagt, dass ihr Beates Gäste seid, dürft ihr deren Pool und Liegen benutzen. Im Gegenzug dazu solltet ihr an der Hotelbar dann wenigstens ein Getränk bestellen.

Im Meer könnt dort übrigens auch ganz gut schnorcheln, da es ein kleines vorgelagertes Riff gibt 😉 .

Noch ein Tipp: Schaut euch mal den Sonnenuntergang dort an. Es ist einfach atemberaubend, wie die Sonne hinter dem Mount Ijen (Java) versinkt und den Himmel in ein tiefes Orange-Rot taucht.

SonnenuntergangSonnenuntergangSonnenuntergangSonnenuntergangSonnenuntergangSonnenuntergang

 

Der Kochkurs

Ein besonderes Highlight ist der angebotene Kochkurs. Cassy hatte mich überzeugt, dass wir den mitmachen 😉 .
Im Nachhinein können wir es jedem empfehlen, auch wenn der Preis anfangs etwas abschreckt. Aber dafür könnt ihr im Vorfeld sechs verschiedene Gerichte auswählen, wobei schon Menüs vorgeschlagen werden. Wenn euch die zusammengestellten Gerichte nicht so zusagen, dann lässt sich da auch was machen. So haben wir uns dann ein vegetarisches Menü zusammengestellt, darunter auch Springrolls und Teile des Nasi Campur („Reisplatte“) in der vegetarischen Variante.

Am Morgen geht man dann zusammen auf den Markt, um die Zutaten zu kaufen. Dort hat uns Semi auch sehr viel über die verschiedensten angebotenen Produkte erklärt. Wir hatten die Gelegenheit auch gleich genutzt und uns selbst noch ein bisschen Obst gekauft, sodass wir wieder ein bisschen was zum naschen hatten 🙂 .

Nach dem Kurs, also nachdem ihr euer eigenes balinesisches Essen zubereitet habt, könnt ihr es euch dann richtig gut schmecken lassen. Es war sogar so viel zum Essen da, dass wir Mittags nur einen Teil gegessen haben und den anderen dann zum Abendessen noch hatten.

Was natürlich für uns noch besser war, wir waren die einzigen beiden Teilnehmer des Kurses. Also ein privater Kochkurs 😉 . So konnte uns Semi alles genau erklären und zeigen. Und nach dem Kurs bekommt ihr dann alle Rezepte und auch noch eine Teilnehmerurkunde 🙂 (eine wirklich schöne Idee).

Übrigens, als Gäste des Studios bekommt ihr noch einen kleinen Rabatt auf den Kochkurspreis 😉 .

Nasi Campur
Nasi Campur vegetarisch
Das Abendessen
selbst gemachte Springrolls

 

Das Video zur Roomtour

Kontakt, Preise und Buchung

Gebucht haben wir das Studio über AirBnB. Hier kommt ihr direkt zur Buchungsanfrage.

Hier könnt ihr 30 € für eure erste Buchung bei AirBnB sparen.

Gekostet hat uns das Ganze 34€ pro Nacht, je nach Saison kann es aber auch etwas günstiger oder teurer sein.

Wenn ihr nach der Buchung vorab Fragen an Beate habt, wird sie euch diese bestimmt gern beantworten. Schreibt sie einfach bei AirBnB an 🙂 .

Unser Eindruck

Wir waren total begeistert. Beginnend bei der Begrüßung, über das Betreten des Zimmers bis hin zur Umgebung. Auch das Essen ist super lecker und das Frühstück mehr als ausreichend.

Wir würden definitiv wieder kommen, allein auch schon wegen den freundlichen Angestellten und der Lage. Und vielleicht haben wir das nächste Mal ja auch die Möglichkeit, Beate persönlich kennenzulernen 🙂 .

 

 

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Studio@Warung Bambu (Singaraja, Bali) – Roomtour

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