Fotos und Videos sind schon etwas Feines. Man kann sich an seinen Urlaub zurückerinnern oder sich vorab ein paar Infos über Orte oder Unterkünfte holen oder der Familie und den Freunden seine Erlebnisse zeigen.
Wir machen wirklich viele Bilder und Videos, egal wo wir sind und wie lang der Urlaub ist. Allein für Thailland waren es über 4000 Bilder mit den verschiedenen Kameras und dann auch noch viele viele Videos :O .

Was ist noch besser als ein Bild oder ein Video?

Am besten ist es, wenn man sich alles selbst anschauen und erleben kann, definitiv und zweifellos 😉 .
Was aber, wenn das nicht geht oder man nur Infos vorab sucht und man sich in Vorbereitung auf den Urlaub schon mal ein paar Sachen wie Unterkünfte und Landschaften ansehen möchte (Da kann man nicht eben mal schnell hin und sich das ansehen 😀 )?

Die Lösung: 360 Grad Fotos und Videos 🙂 – Durch die räumliche Darstellung bekommt man ein realeres Gefühl von dem Motiv.

Hier kann man in einem Bild oder Video selbst entscheiden, in welche Richtung man gerade schauen mag.

Die Frage dabei: Was braucht ihr zum anschauen der Bilder?

Eigentlich! nicht viel. Bei einem Smartphone könnt ihr euch meist durch drehen schon im Bild bewegen. Außer euer Smartphone ist älter als ihr selbst, dann könnte es auch sein, dass es nicht funktioniert 🙂 .
Bei einem PC könnt ihr euch mit Hilfe der Maus im Bild oder Video bewegen (auch hier gehe ich davon aus, dass euer PC nicht zu einem der ersten Generation gehört). Einzige Voraussetzung: dass die Seite, auf der das Bild gepostet ist, die notwendigen technischen Mittel bietet. Und ja, unsere tut das sogar 😉 .

Noch besser wird es, wenn ihr eine VR-Brille habt. Dann fühlt es sich wirklich an, als wärt ihr mitten drin. Probiert es einfach mal in einem Fachgeschäft aus – es lohnt sich.

Warum schreibe ich das Ganze hier eigentlich?

Bestimmt fragt ihr euch nun, wieso ich nun so „viel“ drum herum palavere… Nun ja, wir haben uns, nachdem wir uns selbst mit einer VR-Brille von den Ergebnissen überzeugt haben, eine Samsung Gear 360* angeschafft (besser durch einen glücklichen Umstand mit erworben 😀 ).

Ich bin von den Bildern und Videos total begeistert. Ok, am Anfang dachte ich auch nur so „brauch ich nicht, ist nur mehr Zeug, dass ich mit umherschleppen muss“… Aber ganz ehrlich, ich finde es schon klasse: Eine super Bildqualität (30MegaPixel, mal so nebenbei 😉 ) und fast 4K – Videos.

Es ist zwar etwas Übung notwendig (und die brauche ich definitiv noch 😀 ), sodass man nicht selbst immer im Weg steht. Oder dass nicht alle Bilder und Videos schräg sind oder zu sehr verwackeln. Aber das sind einfache Dinge, die man schnell verinnerlicht.

Hier mal ein erstes Beispielbild:

Was ist bei der Benutzung wichtig?

Die Gear360 hat zwei Kameralinsen. Beide decken einen Betrachungsradius von 180 Grad ab (so die Theorie).

Was ich selbst gemerkt habe ist, dass man sehr auf die Sonneneinstrahlung achten muss. Am besten seht ihr es in diesem Bild:

Wenn ihr ein wenig nach rechts dreht, dann könnt ihr diese Streifen sehen. Das kommt aufgrund der Schutzkuppel über den Linsen. Hier bricht sich dann das Sonnenlicht und das lässt den Rundumeffekt dann etwas schwinden.

Auch der richtige Abstand zu Gegenständen oder Personen ist wichtig, denn unter einem Meter funktioniert das „zusammenbauen“ des Bildes von den beiden Kameralinsen leider nicht so gut. Man erkennt sogar, dass dort ein bisschen was vom Bild fehlt. Abhilfe hierfür ist, wenn ihr die Kamera auf ein Stativ stellt und mindestens 80cm Abstand haltet. Dann fällt das fast nie auf 😉 .

Die Einstellungen für Farben und Helligkeit sind auch wichtig. Meine ersten Versuche waren eher so la-la… Bis ich mich dann durch die verschiedenen Farbmodi gearbeitet hatte.

Was planen wir denn mit der Kamera alles so?

Das ist eine gute Frage. Wir wollen versuchen, die besten Momente auch in 360 Grad Bildern und vielleicht sogar Videos festzuhalten und euch dann hier präsentieren zu können.
Eine weitere Idee war noch, euch die Roomtouren von unseren Hotels und Unterkünften mit 360 Grad Bildern vorzustellen. So könnt ihr dann etwas authentischer (als bei den üblichen Hotelbildern) abwägen, ob euch das Plätzchen für die Nacht auch gefällt oder eben nicht 🙂 .

Ich denke aber auch, dass wir noch viel mehr damit anstellen können und noch einige weitere Ideen haben werden, die Gear 360 sinnvoll einzusetzen. Schauen wir mal 🙂

Hier noch ein letztes Bild von unserem Test:

Da war doch was mit einer neuen Gear 360…

Ja, nachdem wir die „alte“ Gear360 erhalten hatten kam eine neue raus. Erst dachte ich mir auch so: „na toll, hätt ich auch noch warten können“. Aber eigentlich ist das egal. Die neue nimmt die Videos in vollen 4K auf, aber dann nur mit 24 Bilder pro Sekunde (übliches Kinoformat). Die „alte“ schafft nicht ganz das 4K Format, dafür aber immerhin 30 Bilder pro Sekunde. Aber einen Unterschied wird man bestimmt nicht feststellen können (außer einer, der nun wirklich Pixel zählen will). Wer es aber genau wissen will, die „alte“ Gear 360 nimmt bei Videos 120 Pixel weniger in der Höhe und 256 Pixel weniger in der Breite auf. Aus meiner Sicht passt das trotzdem.

Die Rundumbilder bei der neuen Gear 360 sind hingegen mit 15 MegaPixeln nur halb so groß wie die Rundumbilder der „alten“ Gear 360. Diese gibt solche Bilder nämlich mit 30 MegaPixeln aus. Den Unterschied konnte ich mir leider selbst noch nicht anschauen.

Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, welche er nimmt. Was beide gemeinsam haben: Unglaubliche 360 Grad Bilder und Videos 🙂

 

 

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Ab jetzt geht’s rund – 360 Grad Bilder und Videos mit der Gear360
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