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Reiseberichte Irland


Dublin ist eine große und großartige Stadt. Ich selbst bin hier gute 20 Kilometer zu Fuß innerhalb von 7 Stunden unterwegs gewesen (laut Schrittzähler im Handy) und habe nicht alles sehen können. Aber was ich gesehen habe war echt cool. Ich habe jetzt keine direkten Highlights oder Tipps, außer dass ihr einfach mal drauf los laufen solltet und es sowieso an jeder Ecke – spätestens an jeder zweiten – etwas zu bestaunen gibt 😉

Ich schreibe euch einfach mal einiges der Reihe nach nieder, so wie ich durch Dublin gelaufen bin 😉

Patrick Kavanagh Statue

Auf der Suche nach eine Parkbank am kleinen Kanal, um mich mal kurz hinzusetzen, bin ich auf diese Statue gestoßen. Zuerst dachte ich noch, dass es sich um so eine Person handelt, die sich nur wie eine Statue nicht bewegt. Nach genauerem inspizieren hat sich dann aber herausgestellt, dass es tatsächlich eine echte Statue ist 😅

St Stephen’s Church

Vom südlichen Kanal stadteinwärts kommt man direkt zur St. Stephen’s Church. Diese alte und sehr große Kirche ist umgeben von vielen Wohnhäusern und Geschäften. Man sieht sie auch erst, wenn man direkt drauf zuläuft. Leider konnte ich nicht hinein, da die Tore zu waren. Aber allein das Bauwerk von Außen zu sehen ist im Kontrast zu der Umgebung der Wahnsinn.

Hier findet ihr auch schon eine der vielen Figuren in der Stadt, die aus Eisen gefertigt sind und eine Aktion darstellen. Was diese zu bedeuten haben, habe ich leider nicht herausgefunden.

Merrion Square Park

Von der St Stephen’s Chruch aus weiter Stadteinwärts kommt man direkt zu dem Merrion Square Park. Ein schön angelegter und gepflegter Park, in dem viele Büsten von lokalen Bekannten und Berühmtheiten stehen. Und auch eine Statue von Oscar Wild, wie er auf einem Felsen lässig sitzt und lacht.

Nationale Kunstgalerie und Nationalmuseum von Irland

Die National Gallery of Ireland kann man sich ansehen, wenn man viel Zeit mitgebracht hat. Der Eintritt ist kostenlos (so stand es zumindest auf dem Schild) und hier kann man bestimmt einige Stunden verbringen.

Direkt neben der Kunstgalerie liegt das Nationalmuseum. Hier gibt es eine riesige Archäologieausstellung zu bewundern. Also wenn ihr mal einen Tag schlechtes Wetter habt, dann könnt ihr euch hier den Tag vertreiben. Und das kostenlos (Stand auch hier auf einem Schild)

Nationalbibliothek

Das besondere an dieser Bibliothek: von jedem Buch, das von einem Irländer herausgebracht wird muss ein Exemplar hier vor Ort vorhanden sein.

Man kann kostenlos hier eintreten und muss nur seine Jacke und seinen Rucksack wegschließen. Dann kann man sich frei bewegen. Leider sind Bilder in dem Bibliothekssaal selbst nicht erlaubt.

Es gibt auch eine Ausstellung zur Geschichte Irlands, zumindest gab es diese im Mai 2019 😉

Was mir persönlich noch direkt aufgefallen ist, als ich die Bibliothek betreten habe: die alten Bleiglasfenster. Und die vielen Details darin. So finden sich unter anderem Abbildungen von Dante, Mozart und co.

Trinity College Dublin

Eine der bekanntesten und am beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Dublin: Die Bibliothekshalle des Trinity Colleges. Aber es gibt zwei Probleme hier.

Zum einen übertrieben viele Leute – und das schon am Morgen. Wahnsinn, wie lang die Schlange ist. Auch die, die schon online Tickets haben…

Zum anderen der Eintrittspreis. 14 Euro pro Person. Egal ob online oder vor Ort – das ist echt Wucher. Ich habe mir das Geld und die Zeit gespart und bin vorbei gegangen. Ja, wenn ich nicht hätte eine Stunde warten müssen, wäre ich auch rein. Aber so war es mir zu viel… Zumal man dann nichtmal die Halle genießen kann, da alles voller Touristen ist.

Dafür kann man sich dann auf dem Gelände noch etwas umsehen. Hier sind neben den Lehrgebäuden auch die Wohnheime mit untergebracht. Und alles ist in dem für Irland typischen Granitstein-Stil gebaut.

Rund um das Trinity College herum gibt es auch noch ein paar wunderschöne Gebäude zu bestaunen. Natürlich ist hier alles voller Touristen, aber die Augen aufzuhalten lohnt sich 😉

Die Brücken entlang des Liffey-Flusses

Die unzähligen Brücken die den Fluss überspannen, sind teilweise langweilige einfache Brücken, teilweise aber auch sehr alte und extrem moderne und schöne Brücken. Es lohnt sich also, auch hier darauf zu achten. Speziell abends gibt es ein paar schön beleuchtete Brücken zu sehen 😉

The Wishing Hand

Diese Skulptur einer überdimensionalen Hand ist in einem schlichten und dennoch schönen „Park“ gegenüber einer unscheinbaren Kirche – der St Mary’s Pro Cathedral – aufgestellt. Drum herum laden ein paar steinerne Bänke zum kurzen verweilen ein. Das Gebäude hinter der Skulptur ist der alte Clock Tower,

The Spire, Jim Larkin Statue, William Smith O’Brian Statue und O’Connell Monument

Ein Stück weiter kommt man dann zur Haupt-Essens und Einkaufsmeile der Stadt. Und der Blick fällt – neben den vielen Geschäften und Lokalen – direkt auf den wahnsinnig hohen… ja, was ist es überhaupt? Eine riesige Metallspitze, die locker 20 Meter in die Höhe ragt – the Spire. Selbst zwischen den Bäumen, die die Straße zu einer Allee einfassen, sieht man dieses riesige Monstrum hindurch.

Die Straße weiter Richtung Fluss entlang finden sich dann noch weitere Sehenswürdigkeiten. Unter anderem die Jim Larkin Statue, die William Smith O’Brian Statue und das O’Connell Monument.

Molly Malone Statue und St Andrew’s Church

Ja, es gibt viele Statuen in Dublin. Da könnte man schon fast Spiel draus machen: wer findet mehr 😅

Auf jeden Fall ist die Molly Malone Statue eine sehr beliebte Attraktion, vor allem ihre Brüste. Es sind so viele Touris die diese anfassen, das die Brüste der Statue schon richtig blank sind 🙈

Abgesehen davon, dass ich nichtmal eine Sekunde Zeit hatte um dieses Bild zu erhaschen, weil einfach soooo dermaßen viele Leute hier anstehen gibt es direkt hinter der Statue eine schöne Kirche. Allerdings wird diese von den Touristen fast vollkommen ignoriert – und leider sind auch hier die Türen zu.

Die Luke Kelly Statue

Ein Stückchen weiter, vorbei an vielen wunderschönen alten Häusern in den Straßen, Kirchen die sich in Wohnhäuser einreihen und dem Theater gelangt man zu der Luke Kelly Statue. Ringsumher gibt es viele Läden und Cafés, die zum Shopping und zum ausruhen einladen.

St Stephen’s Green Park

Ein riesiger Park mit einem schönen großen See und vielen Möglichkeiten, sich ein wenig hinzusetzten und zu entspannen. Ich habe mir kurz zuvor etwas zu essen geholt und es mir dann hier schmecken lassen.

Wenn ihr viel Zeit habt, dann bringt eine Decke mit und genießt die Sonne, wenn sie denn da ist 😉
Bei mir ist es direkt nach dem Essen dann grau am Himmel geworden, deswegen bin ich nur eine knappe Stunde hier gewesen.

Dublin Castle

Auf dem weiteren Weg könnt ihr direkt am Dublin Castle vorbei kommen. Dieses alte Schloss ist quasi der Ursprung, um den sich Dublin einst gebildet hat.

Beeindruckend ist die Größe des Bauwerks inmitten der Stadt selbst. Komplett umgeben von der gewachsenen Stadt.

Christ Church Cathedral

Vom Dublin Castle sind es nur 2 bis 3 Minuten Fußweg zur Q-Park Christchurch. Diese Kirche ist wirklich riesig. Ein Brückenbogen überspannt die Straße um beide Teile miteinander zu verbinden.

Innen ist diese Kir he auch überwältigend. Aber natürlich auch ein Touristenmagnet, sodass überall Leute sind und einem immer ins Bild laufen 😅

St Audoen’s Church

Und wieder ein paar Meter weiter gibt es schon die nächste Kirche zu sehen. Von außen wirkt sie wie eine Ruine, von innen kann ich es leider nicht beurteilen, da sie geschlossen war.

Und der Park davor ist auch wirklich schön angelegt. Da kann man sich auch mal ein paar Minuten ausruhen 😉

John’s Lane Church

Und wieder eine Kirche 😊
Ich frage mich echt, wieso hier so extrem viele Kirchen nebeneinander stehen. Also mal abgesehen von den verschiedenen Richtungen wie katholisch und evangelisch und co. Keine 50 Meter von der St Audoen’s Church entfernt steht dieser prachtvolle Bau. Und sie ist innen wie außen eine echte Schönheit.

Alte Stadtmauer

Zwischen der St Audoen’s Church und der John’s Lane Church ist in einer Seitenstraße ein Stück der alten Stadtmauer erhalten worden.

Entlang dem alten Verlauf der Stadtmauer sind auch farblich verschiedene Steine eingesetzt worden, sodass man sehen kann, wo die Stadtmauer verlief. Auch sind hier Lampen in den Boden eingelassen, was Nachts wunderschön aussieht.

St Patrick’s Cathedral und Park

Die St Patrick’s Cathedral ist eine schöne Kirche, der ein ebenso schön angelegter Park beiwohnt. In die Kirche selbst kann man hinein gehen, wenn sie denn nicht gerade die Tore geschlossen hat. Gefühlt war bei meinem Umherlaufen durch Dublin mehr als die Hälfte aller Kirchen und Sehenswürdigkeiten geschlossen…

Dafür habe ich mich dann im Park entspannt, der viele Möglichkeiten zum hinsetzten und genießen bietet.

Guinness Brauerei und St Patrick’s Tower

Noch etwas weiter westlich erstreckt sich dann das Brauereigelände von Guinness. Allein um drumherum zu laufen benötigt man weit mehr als eine Stunde. Und wenn man keine Führung hat, sieht man von Außen auch nicht so sehr viel.
Aber beeindruckend ist es dennoch, denn ein so großes Gelände nur für eine Bierbrauerei habe ich auch noch nie gesehen.

Und auf dem Brauereigelände – noch öffentlich zugänglich – steht auch der bekannte St. Patrick’s Tower. Ein Wahrzeichen der Brauerei und auch von Dublin. Hier kann man sich auf den davor aufgestellten Bänken auch gut niederlassen und ein bisschen entspannen. Und vielleicht einen mitgebrachten Kaffee trinken 😉

Den Kaffee bekommt ihr übrigens recht günstig in jedem Spar-Supermarkt. Die sind eigentlich alle paar Blocks zu finden 😁

Das Wellington Monument im Phoenix Park

Der Phoenix-Park ist ein riesiges Areal, dass sich nordwestlich von Dublin ausbreitet. In diesem Park kann man richtig viel und lange spazieren gehen, in den Zoo gehen und sich einfach in die Sonne legen. Oder wie ich, von einem Vogel ankacken lassen 😂

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