Sardinien – die Karibik Europas? Sucht man etwas im Netz herum, bestätigten zumindest die zahlreichen Bilder diese Aussage. Schon länger wollten wir dies aber gerne selber überprüfen. Doch:
Wenn man sich über Pauschalreisen nach Sardinien informiert, schlackern einem ganz schön die Ohren. Hier sind preislich keine Grenzen (nach oben) gesetzt. Aber nicht mit uns! Das muss doch auch günstiger gehen!

So beschlossen wir die Sache selbst in die Hände zu nehmen und planten unseren Roadtrip (Oktober).

 

Mietwagenauswahl

Hier stellte sich uns zunächst einmal die Frage nach dem fahrbaren Untersatz. Trotz erster Bedenken (denn vor 2 Jahren scheiterte der Kofferraum an unseren 2 Koffern… so mussten wir die Rücksitze umklappen und trauten uns nicht mehr das Auto so offensichtlich beladen abzustellen) entschieden wir uns stilecht für einen kleinen Fiat 500, den wir liebevoll Knutschkugel nannten. Das Problem mit dem Gepäck lösten wir diesmal mit unserem neuen Backpack. Für eine Woche Sardinien war dieser für uns beide ausreichend und den restlichen Freiraum im Kofferraum füllten wir mit unserem Handgepäck. Perfekt. Optimale Platzausnutzung ist das. 😀
Preis für den Mietwagen: 135 €/Woche (+Tanken – das kleine Ding verbraucht aber recht wenig, deswegen kein Problem 🙂 ).
So im Nachhinein betrachtet, wäre ein offroad-taugliches Auto auch keine schlecht Idee gewesen. Aber halt preisintensiver und nicht so abenteuerlich (dazu später mehr). 😉

Anreise

Die zwei gängigsten Varianten nach Sardinien zu kommen sind das Flugzeug und die Fähre. Aufgrund der Anreisedauer und des Preises haben wir uns für das Flugzeug entschieden. Vergleicht vielleicht einfach, was für euch am besten ist.
Solltet ihr euch ebenfalls für das Flugzeug entscheiden, so könnt ihr zwischen drei Flughäfen wählen: Olbia im Nordosten, Cagliari im Süden und Alghero im Westen.

 

Routenplanung

Als nächstes stellte sich uns die Frage, welchen Teil der immerhin zweitgrößten Insel des Mittelmeeres wollen wir uns anschauen. Unsere Hauptkriterien dabei waren: schöne Strände mit eventueller Schnorchelmöglichkeit. Der Westen der Insel ist die Windseite, daher eher zum Surfen geeignet. Im Norden ist es definitiv sehr schön. Kam aber für uns nicht in Frage, da wir sonst vom Ausgangspunkt (Zielflughafen Olbia) in entgegengesetzte Richtungen hätten fahren müssen. Denn wir entschieden uns für die schöne Ostküste mit Naturschutzgebieten, dem Supramonte-Gebirge und den genialsten Stränden. Als Zwischenstopps (Übernachtungen) suchten wir uns Olbia, San Teodoro, Orosei und Baunei aus. Süße Städtchen, die im perfekten Abstand liegen und in denen man am Abend auch gut mal schlendern und etwas Essen gehen kann.

Schlussendlich sah unsere Route wie folgt aus:

Tag 1 Olbia – Tag 2 San Teodoro – Tag 3 Orosei – Tag 4-7 Baunei

 

Roadtrip-Video

 

Tag 1 Olbia und die ersten Strände

Am Anreisetag ist nicht mehr viel geworden. Nachdem wir unser Zimmer im B&B Alessio (15 € geschenkt für deine Booking.com-Buchung) bezogen hatten, parkten wir unseren kleinen Fiat am Hafen um zum Essen in die Altstadt zu laufen. Gelandet sind wir im La Laterna (sehr lecker) und liefen danach noch zu einer schnuckeligen Kirche.

Auf geht’s..

Am nächsten Tag starteten wir dann durch. Über Google Maps merkten wir uns bereits einige Strandabschnitte vor, die schon auf den Satellitenbildern sehr verlockend aussahen. Das kann ich euch auch empfehlen oder ihr schaut einfach von unterwegs und biegt ab, wo es euch gerade gefällt.

Nach kurzem Zwischenstopp am echt schönen Spiaggia Marina Maria (fast kein Strand, aber dafür tolles flaches Wasser und: erste Sardinen im Wasser gesichtet *hehe*), nahmen wir unser Mittagessen am Spiaggia Bella, mit sehr schönen gelblichen Felsformationen und schon sehr klaren Wasser, ein. Nein hier gibt es keinen Imbiss oder gar ein Restaurant. Es gab Tomaten, Mozzarella und Toastbrot aus dem Supermarkt, was wir am Morgen noch schnell besorgt hatten. 🙂

Der Weg dahin war übrigens schon sehr „witzig“, über Schotterwege und so. Aber das sollten nicht die letzten bleiben…
Nun ja, bisher war aber noch nicht der erhoffte Karibikstrand dabei. Aber wir sollten nicht lange warten müssen.
Der nächste Stopp war am Spiaggia delle Tre Sorelle. Der schon fast perfekt ausschaute. Das Wasser war richtig schön türkis. Den Weg dorthin per Auto beendeten wir vor dem eigentlichen Parkplatz, da der Weg sowas von ausgespült war, und liefen die restliche Strecke.

 

Haben wir ihn endlich gefunden?

Als nächstes fuhren wir mehr oder weniger in eine Sackgasse (von der weiteren Route ausgehend) und landeten nach einigen Dörfern am Spiaggia di Porto Istana. WOW! That´s what I´m talking about. Hier war er, der erste Karibikstrand. Im Vordergrund das übertrieben türkise Wasser und im Hintergrund wie unwirklich wirkend, der Felsen La Tavolara. Jetzt im Oktober war es hier schon verhältnismäßig voll und auch einige Strandverkäufer waren unterwegs. Da kann man sich schon vorstellen, was hier im wohl Sommer los ist… Aber sonst ein Träumchen.

Nach einem weiteren Strand und einem Aussichtspunkt haben wir uns dann vorbei an den Teichen vor San Teodoro (voller Flamingos) auf den Weg zur nächsten Unterkunft gemacht.

Tag 2 San Teodoro und die nächsten Traumstrände

In San Teodoro wohnten wir im B&B La Medusa (15 € Geschenk booking.com). Die Gastgeberin war sehr freundlich und konnte überraschenderweise ausgezeichnetes Deutsch. So konnten wir uns endlich mal wieder ordentlich unterhalten 🙂 – denn nur wenige Italiener können Englisch… Zum Abendessen waren wir direkt unterhalb des Homestays im Flamingo. Wir aßen die sardische Pasta-Spezialität Culurgiones – sehr lecker.

Geniale Strände

Der nächste Tag hielt die genialsten Strände für uns bereit. Nach einem kurzen Stopp am langen Strand von San Teodoro (im Sommer wohl alles andere als so leer:)

ging es weiter zu den etwas oberhalb von San Teodoro liegenden beiden Strände von La Impostu. Wirklich sehr sehr schön. Auch eine Bar, Toiletten und rießige Parkplätze sind hier vorhanden. Die beiden Strände sind in einem abgegrenzten Areal, das ihr vorbei an einem Kontrollhäuschen (saß aber niemand drin?!) erreicht. Dann geht es weiter über eine sehr wellige Schotterstraße. Bei einem Art Kreisverkehr angekommen, dessen Mitte ein Wäldchen ist, müsst ihr euch entscheiden, welchen Weg ihr weiterfahrt – also zu welchen der beiden Strände ihr wollt. Es sind beide sehr schön!

Dann war es endlich soweit. Beim nächsten Strand angekommen, konnte ich dem toll ausschauenden Wasser nicht mehr länger widerstehen und nahm ein (wirklich sehr) erfrischendes Bad. Die vereinzelten kleinen Felsen wirkten im klaren Wasser beinahe wir Korallen und machten das karibische Feeling noch authentischer. Das war am Spiaggia di Puntaldia, den wir über das Gelände eines Golfclubs erreichten:

 

 

 

Der Perfekte Strand und auf der Flucht vor Kätzchen

Durch Teodoro durch ging es dann weiter südwärts.
Als nächstes ging es zum Strand von Budoni. Dieser ist rießig, der Sand weiß, das Wasser hatte eine sehr schöne Farbe und on top grenzt an ihn ein sehr grüner Pinienwald. Einfach irgendwie perfekt. Love it.

Auf den Weg nach Orosei hielten wir noch an 2 weiteren Stränden: Spiaggia la Caletta und Spiaggia di Berchida. Leider war es da gerade sehr windig und die Sonne stand nicht mehr so hoch, wodurch sie uns leider nicht so ganz überzeugen konnten. Aber beide haben jeweils einen sehr großen hellen Strand und sind begrenzt von schönen buschigen Dünen. Wahrscheinlich schauen sie in der Mittagszeit und bei weniger Wind auch recht schön aus.

 

Vor allem der Weg Richtung Berchida war recht interessant. Hier gab es viele Kakteen mit unzähligen Kaktusfeigen, Ziegen, Esel und Katzen zu sehen. Auf dem Weg liegt außerdem ein Agritourismo, wo wir eigentlich etwas typisch Sardisches essen wollten. Das Tor dorthin war aber leider geschlossen. Stattdessen wurde ich dann auf dem Rückweg zum Auto von unzähligen Katzen verfolgt… 😉

 

Tag 3 Orosei, Naturschutzgebiet Bidderosa und Fahrt in das Supramonte

In Orosei sind wir bei Giacomino im B&B Belvedere untergekommen. Sehr netter geselliger Typ. Nur leider war sie da wieder – die Sprachbarriere. Also wenn ihr italienisch könnt… Für eure Buchung bei Airbnb gibt es hier 30 € geschenkt.
Essen waren wir am Abend im La Taverna.

Traumhaftes Naturschutzgebiet

Für den nächsten Tag haben wir uns das Naturschutzgebiet Bidderosa vorgenommen. Ihr könnt das ganze Gebiet zu Fuß erkunden (wozu man wahrscheinlich mehrere Tage benötigt) oder wie wir reinfahren. Zugelassen sind aber pro Tag nur eine bestimmte Anzahl an Fahrzeugen – das solltet ihr z.B. in den Ferien im Hinterkopf haben. Eintritt kostet 1 € pro Person und 12 € für das Auto. Das Gebiet ist sehr weitläufig, voller Pinien, Aussichtspunkte, einem See und natürlich toller Strände. An Strand Nummero 3 bin ich dann auch Schnorcheln gegangen und habe sogar einen BUNTEN Fisch gesehen. 😉

Weiter führte uns unser Weg durch das Supramontegebirge. Achtung bei empfindlichem Magen – die Kurven haben es ganz schön in sich. Hier auf den Hochebenen in den Bergen gibt es auch ganz viele frei rumlaufende Tiere. Von Schafen, Ziegen über Schweine, Wildschweine, wilde Pferde und Esel.

 

Tag 4-7 Baunei und Abenteuer im Supramonte

Nachdem wir einmal komplett durch das Gebirge gefahren waren – ui, ganz schön viele Serpentinen – erreichten wir Baunei. Das Dörfchen ist direkt an der Felswand am südlichen Ende des Supramonte gelegen und bietet einen unbeschreiblichen Ausblick. Über AirBnB hatten wir eine Wohnung angemietet, die sich vor Ort als ein komplettes süßes Häuschen entpuppte. Richtig schön. (30 € geschenkt bei Airbnb.)

Egal ob zum Supermarkt oder zum Essen gehen, es geht natürlich die ganze Zeit bergauf. Zu Abend gegessen haben wir im Café Baunei Centro (top) und im San Pietro (naja). Die anderen Abende haben wir selbst gekocht.

Das Highlight

Am nächsten Tag ging es auf eine Wanderung zur Cala Goloritze. Direkt von Baunei aus geht es eine kleine Straße Richtung Wallfahrtskirche San Pietro. Noch bevor die asphaltierte Straße endet, müsst ihr rechts abbiegen. Es ist auch ausgeschildert. Einfach soweit fahren bis es nicht mehr weitergeht. Am Ende findet ihr einen Parkplatz an einer Gaststätte sowie das Kassenhäuschen für den Trek. Der Weg führt erst ein Stück bergauf und dann die ganze Zeit bergab. Für eine Strecke benötigt man je nach Schuhwerk, Trittsicherheit und Fitness etwa 1 bis 2 Stunden. Am Ende wartet auf jeden Fall eine tolle Belohnung auf euch. Kommt auf jeden fall nicht zu spät. Sei es wegen der Touristenscharen, aber auch wegen der Sonne, die sich irgendwann am Nachmittag (je nach Jahreszeit) hinter den Felsen verkriecht und das tolle türkise Wasser dann nicht mehr ganz so spektakulär aussieht. Übrigens, wir würden euch richtige Schuhe empfehlen, denn mit FlipFlops (Denny) und Sandalen (ich) ist es doch recht unangenehm zu laufen. 😀

 

Der Regentag

Was kann man in der Nähe von Baunei und Arbatax noch so alles erkunden? Vielleicht auch wenn das Wetter mal nicht so toll ist? Das durften wir am nächsten Tag ausprobieren, da die Sonne uns da ausnahmsweise mal nicht so gut gesinnt war.

1. Pedra Longa

Entweder durch eine Wanderung entlang der schönen Küste oder direkt mit dem Auto lässt sich die imposante aus dem Meer ragende Felsnadel erreichen. Etwas südlich von Baunei führt die Straße links in Serpentinen Richtung Küste. Schon die Anfahrt bietet tolle Aussichten.
Aufgrund des felsigen Küste ist das Baden hier meistens nicht möglich.

2. Spiaggia Cea

Die Spiaggia Cea ist ein schöner langer heller Sandstrand unterhalb von Arbatax. Wenn man am Strand sitzt, sieht man vorgelagerte Felsen aus roten Prophyr, die auf jeden Fall einen Schnappschuss wert sind.
Leider hat uns das Wetter hier nicht lange verweilen lassen. Zu viel Wind und keine Sonne. 🙁

3. Santa Maria Navarrese

Als kleines Örtchen an der Küste direkt am Rande des Supramonte, kann man hier sicher einen schönen Badeurlaub machen. Es gibt schöne mit Pinien gesäumte Strandabschnitte. Da uns der Regen hier dann endgültig erwischte, konnten wir nur den Espresso und das Eis im Café des Hotel Agugliastra testen. Das Highlight des Örtchens ist sein Wahrzeichen: der Torre di Santa Maria Navarrese.
Von hier kann man übrigens auch eine Bootsfahrt entlang der Buchten des Supramonte starten.

4. Über den Dächern Bauneis

Auf der Suche nach einer auf Google Maps eingetragenen Grotte, kletterten wir oberhalb von Baunei, beginnend in einem Park, den Weg zum Aussichtspunkt hinauf. Unterwegs entdeckten wir ein Holztürchen, das zu einer Minigrotte führte. Der Weg an sich und der Aussichtspunkt sind sehr schön. Die Grotte war aber vermutlich nicht die, die wir gesucht haben.
Falls ihr eine Tropfsteinhöhle besuchen wollt – es gibt in Santa Maria Navarrese die Grotta del Fico. Klingt ganz interessant.

5. Alte Steine

Auf eurem Weg über Sardiniens Straßen werden euch immer mal wieder alte Steintürmchen oder Hinweisschilder mit der Aufschrift „Nuraghe…“ begegnen. Hierbei handelt es ich um Reste von Siedlungen und Türmen der Bannanora- und Nuraghenkultur auf Sardinien, die sich etwa um 1600 v.Chr. entwickelte.
In der Nähe von Baunei kann man sich z.B. das archeologische Gebiet S´Ortali  (unterhalb von Arbatax) anschauen. Was wirklich sehr interessant ist. Informiert euch vorher bezüglich der Öffnungszeiten, nicht dass ihr wie wir zweimal hinfahren müsst. Mittags war es auf jeden Fall geschlossen…

Kostenlos, wesentlich kleiner und unaufgeräumter findet ihr z.B. auch oberhalb von Baunei auf der Hochebene Su Golgo hinter der Pilgerkirche San Pietro einen großen „Haufen“ alter  Nurahen-Steine, die auf einen strategischen Standpunkt hindeuteten.

6. Lotzorai

Letzter Stopp an diesen Tag war der sehr schöne Strand von Lotzorai, der sich direkt an einen Dünengürtel und einen Pinienwald anschließt. Dieser liegt kurz unterhalb von Santa Maria de Navarrese.

Knutschkugel auf Herz und Nieren getestet

Nach einem Frühstück mit herrlichen Ausblick von unser Dachterrasse starteten wir unser Abenteuer. Wir wollen zur Cala Sisine. Die Frage ist nur – wie? Laut Internetrecherche geht das nur durch eine relativ lange Wanderung. Ähm… Nee. Bei Google Maps ist aber ein feiner heller Strich eingezeichnet, der eine Art Straße? oder viel mehr einen Weg darstellen soll. Hm.. Challenge accepted!!! So starten wir unter dem Motto „Schauen wir mal, wie weit wir kommen.“ Also mit dem Auto natürlich. 😉 Versteht sich.. oder?! 😀
Zunächst einmal geht es wieder Richtung Hochebene Su Golgo, diesmal vorbei an der Pilgerkirche San Pietro.

Hallo, dürfen wir bitte vorbei?

Als erstes begegneten uns 3 Esel, die wir höfflich gebeten haben, uns den Weg passieren zu lassen. Nachdem das geschafft war, fuhren wir vorbei an 2 Parkplätzen und der Weg begann stetig schlechter zu werden. Spätestens als dann die mit Geröll bestückte Schlaglochpiste nur noch bergab ging, lagen unsre Nerven ganz schön blank. Hinter jeder Kurve vermutete ich entgegenkommende Fahrzeuge, die mich (ja, Cassy ist gefahren) in eine ausweglose Situation bringen könnten. Stellenweise ist die Strecke mit großen Steinen gepflastert, die nicht etwa von Vorteil sind. Denn diese scheinen ziemlich glatt und fehlen zu allem Übel stellenweise. Sodass Denny sogar einmal aussteigen musste, um ein besonders großes Loch mit herumliegenden Steinen zu füllen. Puh, irgendwann im Tal angekommen, wartete die nächste Herausforderung auf unseren kleinen Fiat 500 (ja ja, ein Wagen mit mehr Bodenfreiheit wäre auf alle Fälle von Vorteil gewesen).

Das Flussbett

Nun begann das ehemalige Flussbett, durch das eine Art Schotterweg entlang unpassierbarer Riesensteinbrocken führte. Immer wieder geht es steil bergauf und wieder bergab. Aber wir kämpften uns tapfer voran. Viele weitere Male überlegten wir, ob wir den Wagen nicht doch langsam stehen lassen und den Weg zu Fuß weiter fortführen sollten. Es waren dann doch noch oder nur noch einige wenige Kilometer. Ach, jetzt sind wir einmal so weit gekommen – das wäre doch gelacht. Und tatsächlich, nach einer gefühlten Ewigkeit (insgesamt 13km Abenteuerpiste) erreichten wir einen Parkplatz. Den letzten Kilometer gingen wir zu Fuß, da eine Schranke hinter dem Parkplatz das endgültige Aus bedeutete.

Der Strand

Mit etwas Angst vor dem Rückweg gingen wir zum Strand und waren zunächst ganz allein. Hier trifft man auf einen unerwartet bereiten Strand, mit groben Sand und Steinen. Aber wirklich auch sehr schön. Dennoch nicht mit der Schönheit der Cala Goloritze zu vergleichen. Nachdem von der Meerseite und auch von den Bergen immer mehr Leute auftauchten (und auch ein paar neugierige wilde Schweine 😀 ), machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg.

 

Der Rückweg

Siehe da, es haben sich weitere Fahrzeuge am Parkplatz eingefunden und sogar ein weiterer Fiat 500. 😀 Nichtsdestotrotz hatten wir schon etwas Respekt vor dem Rückweg – zumal meines Erachtens jetzt die Tageszeit war, wo ich die Chance des Gegenverkehrs ziemlich hoch einschätzte. Aber lange Rede kurzer Sinn, wir haben den Rückweg unbeschadet gemeistert. Das war ein Abenteuer!!!
Solltet ihr das Ganze auch austesten wollen, würden wir euch dennoch vielleicht eher einen kleinen Geländewagen ans Herz legen.

Letzter Tag und Rückreise nach Olbia

Am letzten Tag unserer Reise genossen wir noch ein letztes Mal beim Frühstück den Ausblick von der Dachterrasse unseres schnuckeligen Häuschens und machten uns dann auf den Rückweg zum Flughafen nach Olbia. Das geht über die Autobahn relativ schnell (ca. 2 – 3 Std.). Alternativ kann man auch vom Flughafen Cagliari im Süden Sardiniens zurückfliegen. Da müsst ihr einfach mal vergleichen, wie eure Route ist und wie die Angebote bezüglich der Flüge und der Mietwägen sind.

Fazit

Ja wir haben sie gefunden, die Karibik in Europa. Tolle Strände, unerwartet viele frei herumlaufende Tierchen 🙂 , nette Menschen und leckeres Essen. Wir können euch eine Reise hierher nur empfehlen, am besten verbunden mit ein paar Tagen Rom.
Und hier kommt ihr (passend zum Thema) zu unserem Beitrag zu Rom 😉 : Spaziergang durch Rom in 3 Tagen.

 

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Roadtrip entlang der Ostküste Sardiniens

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