Ich bin sehr technikbegeistert. Das ist einerseits super, um immer viele schöne Bilder und Videos als Erinnerung zu haben, andererseits aber auch anstrengend, wenn es um das mitnehmen des ganzen Zeugs geht. Aber ohne geht es halt auch nicht 🙂

Aber nichts desto trotz möchte ich euch zumindest über mein verwendetes Equipment aufklären, sodass ihr vielleicht eine Anregung für euch selbst in eurem Urlaub habt.

Fangen wir also mit dem simpelsten Gerät an, das jeder hat.

 

Das Smartphone

Ich nutze liebend gern mein Samsung Galaxy S5 für Fotos, Schnappschüsse und Videos. Eigentlich war ich immer ein riesiger Fan von meinem Lumia 930, aber seitdem ich ein Update bekommen habe ist die Bildqualität subjektiv schlechter geworden.
Einstellungen für das Samsung sind kaum nötig, so habe ich nur die Bildauflösung auf 16MP gestellt und den HDR-Mode immer aktiv. HDR bedeutet übrigens „high dynamic range“. Klingt nach viel, macht aber im Endeffekt nichts weiter als eine Kontrastanpassung in Bezug auf die Lichtverhältnisse und eine erhöhte Farbintensität. Allein dadurch entstehen wirklich tolle Bilder, die sich wirklich sehen lassen können und auch super für ein Fotoalbum taugen. Am besten hier ein Beispiel:

Koh Tao - Thailand
Koh Tao – Thailand

Klar, jetzt werden einige von euch denken: „so besonders sieht das jetzt ja gar nicht aus“. Ihr habt recht. Aber ich möchte an dieser Stelle nochmals betonen, dass es sich nur um ein Smartphone handelt. Außerdem ist bei der Farbempfindung der Monitor, auf dem ein Bild angesehen wird, auch noch ein wichtiger Faktor.

Die Digitale Spiegelreflexkamera

Dabei werden sicherlich einige an eine Kamera mit riesigem Objektiv denken. Aber ich muss euch enttäuschen, ich habe nur die kleinste Einsteigervariante der CANON Kameras: die Canon EOS 1200D.
Mir persönlich reicht diese Kamera aktuell vollkommen, da ich keine Profifotografie betreibe. Außerdem kann man mit den richtigen Einstellungen und Motiven auch atemberaubenden Bilder aufnehmen, denn es kommt in erster Linie weniger auf die Kamera an, als mehr auf den Moment und das man die Kamera richtig einstellen kann. Und wenn man die Einsteigervariante erst richtig beherrscht und nicht alles im AUTO-Modus knipst, dann sieht man das auch an den Bildern.

Ok, ich habe ein Sigma-Objektiv hinzugekauft. Aber das liegt eher daran, dass ich nicht immer nahe genug an die Fotoobjekte der Begierde herankomme und durch den größeren Brennweitenbereich eben auch einen kleineren Bildausschnitt aufnehmen kann (umgangssprachlich aber eigentlich fälschlicherweise auch Zoom genannt).
Aber auch dieses Objektiv ist jetzt keins, das wahnsinnig teuer ist oder extrem hoch angepriesen wird.
Ich habe es ehrlich gesagt im Angebot gekauft, da es zu der Zeit nur ca. 50% der UVP gekostet hat ^^

Hier ein Beispiel, das man auch mit einem Einsteigermodell einer DSLR Kamera unvergleichliche Bilder machen kann.

Koh Tao - Thailand
Koh Tao – Thailand

Mein Tipp daher:
Nicht gleich mit einer übertriebenen Kamera anfangen, sondern erst mal an die Technik, deren Handhabung und Einstellungen herantasten. Und dafür ist eine gute Gebrauchte oder neue Einsteigerkamera bestens geeignet. Wäre auch schade darum, mehrere 1000€ für einen wahnsinnig gute Kamera auszugeben und diese dann viel zu selten zu benutzen 😉

Die Actioncam

Natürlich darf auch eine Actioncam nicht fehlen. Und wenn man an eine Actioncam denkt, wem fällt da nicht gleich als erstes die Marke GoPro ein?

Natürlich habe ich mich damals auch für eine GoPro entschieden, zu dem Zeitpunkt als ich diese gekauft habe war dabei das Modell meiner Wahl die Hero 3+ Black Edition. Das klingt zwar dekadent, war aber auch ein Angebot der hiesigen Elektronikmärkte. Für ca. 18% Ersparnis gegenüber der UVP, die auch hier den meisten Angeboten entspricht, war das für mich auch so ein Angebot, an dem ich nicht einfach so vorbeilaufen konnte.

Aber zurück zum Thema. Grund des Kaufes war das Fotografieren und Filmen unter Wasser, da im vorangegangenen Ägyptenurlaub die deutlich günstigere Rolleicam leider einen Wasserschaden erlitten hat. Und was ich über die Zeit an der GoPro schätzen gelernt habe, ist der Ultraweitwinkelmodus. In dieser Einstellung sind unglaublich coole Bilder möglich. Für die Videos bevorzuge ich aber den Mediummode, da sich das besser mit den Clips vom Telefon und eventuellen Clips von der DSLR kombinieren lässt. Der Narrowmode wäre auch möglich, aber hier ist mir persönlich der Bildausschnitt zu klein.

Welche Einstellung mich immer gestört hat, ist der Protunemode. Dieser hatte mir mehrfach die Aufnahmen unbrauchbar gemacht. Aber da man diesen ja ausschalten kann, ist auch das kein wirkliches Problem. Problematisch finde ich eher die Unterschiede der Farben von zwei aufeinanderfolgenden Bildern, wenn man nur den Lichteinfallswinkel ändert. Hier sind mir zum Teil extreme Unterschiede aufgefallen, die sich im Nachhinein nur mit Bearbeitung wieder anpassen lassen. Aber auch das ist nur wenig relevant, da man nur selten zwei aufeinanderfolgende Bilder direkt benötigt und somit die Farbunterschiede nie wirklich auffallen werden.

Wichtiger ist mir die Videofunktion gewesen und diese ist wirklich grandios. FullHD mit 60 Bildern pro Sekunde. Das ist für schnelle Bewegungen am Tag wirklich super. Und für Aufnahmen unter Wasser habe ich gern 45 Bilder pro Sekunde gewählt, da hier auch noch Zeitlupeneffekte in Videos möglich sind.

Hier noch ein Beispielbild, dass ich mit der GoPro aufgenommen habe.

DCIM101GOPRO
Koh Phi Phi – Thailand



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