Emirate Startseite
ReisetippsWetter und Reisezeit
DubaiSehenswürdigkeiten Weltrekorde
Reiseberichte • Videos •


Heute darf der Wecker auch mal weiter gestellt werden

Heute wird ein ruhiger und entspannter Tag – es geht auf Wüstentour. Da macht es auch nichts, dass ich den Wecker nochmal weiter stelle ;). Aber gut, viertel 9 muss ich dann doch langsam mal raus. Irgendwie bin ich in diesem Urlaub echt morgens immer KO. Ok, ich bin immer recht lange wach, die Strecken zu Fuß sind auch nicht so ganz ohne und dann ist es tagsüber ja auch wirklich sehr warm – und das ist ja noch nicht mal der Sommer :O.

Ein Glück dass ich hier einen Wasserkocher im Zimmer habe – Kaffee zeit ;). Und während ich so meinen Kaffee trinke überlege ich, was ich bis zur Wüstentour machen könnte. Irgendwo großartig hin fahren ist schwierig, da die Tour 14 Uhr startet. Und auf dem Deira Markt war ich ja auch schon. Ach, erstmal bisschen News lesen und schauen, was es in der Welt sonst so neues gibt.

So gegen neun neigt sich die zweite Tasse Kaffee dem Ende und ich habe Lust auf Sonne. Das Hotel hier muss einen kleinen Pool auf dem Dach haben, na den werde ich mir mal anschauen. Aber vorher meiner neuen Morgenroutine nachgehen, ab in die Mall und was süßes kaufen :D. Zurück im Hotel meldet sich mein Handy. Ich musste ja bei der Buchung der heutigen Tour meine Handynummer angeben. Es ist der Fahrer oder Tourenveranstalter, so ganz sicher bin ich mir da gerade nicht. Aber er sagt dass es klappt und dass er nur noch den Groupon-Code braucht. Alles klar, den bekommt er sofort. Dann machen wir noch den genauen Treffpunkt und Uhrzeit aus – 14:15. Perfekt.

Kaltes Wasser bei vollem Sonnenschein

Jetzt geht’s rauf aufs Dach, den Pool begutachten und Sonne tanken. Oben an der Ausgangstüre zum Dach angekommen weißt mich ein Schild darauf hin, dass wegen der aktuellen Lage nur zwei Personen gleichzeitig in den Pool dürfen. Na hoffentlich ist da nicht gerade jemand anderes da ^^. Nachdem ich dann durch die Tür durch bin kann ich sagen: Es ist sonst keiner hier, aber der Pool ist mit geschätzt 5×8 Metern tatsächlich recht klein. Ok, auf so einem Dach hat man auch nicht den riesigen Platz.

Der Angestellte, der hier oben den Pool beaufsichtigt – für den kleinen Pool wird das mit Sicherheit kein Rettungsschwimmer sein – notiert sich meine Ankunftszeit und Zimmernummer und dann bekomme ich ein Handtuch. Nun aber ab ins Wasser, das sieht so herrlich erfrischend aus. Brrrr… Erfrischend ist gut. Es ist kalt, wirklich kalt :D. Der Pool wird scheinbar nicht beheizt, sondern nur über die Sonne aufgewärmt. An sich richtig gut, aber da es noch recht früh morgens ist und das Wasser über Nacht gut auskühlen konnte ist es um einiges kälter als ich gedacht hätte. Es fühlt sich an wie 18 oder 19 Grad ^^. Aber was soll’s, langsam, schritt für schritt tipple ich weiter rein. Nachdem ich am anderen Ende vom Pool angekommen bin stehe ich gerade mal etwas mehr als bis zur Hüfte im Wasser :D. 

Nach weiteren 5 Minuten habe ich es dann endlich geschafft, ganz im Wasser zu sein ;). Nun etwas treiben, die Sonne ist mit dem Kalten Wasser momentan echt angenehm. Nach nicht mal 30 Minuten muss ich dann aber trotzdem raus, sonst wird es mir echt zu kalt. Also noch ein Stückchen in die Sonne legen, trocknen und aufwärmen. Und etwas weg dösen :D.

Auf geht’s zum Treffpunkt für die Wüstentour

Eineinhalb Stunden später – bin fast weggepennt – merke ich wie die Sonne runter brennt. Puh, ich glaub ich geh mal lieber aus der Sonne raus. Außerdem ist es kurz nach 12, da kann ich auch langsam schon mal die Kamera, GoPro und Wasser für die Tour herrichten. Und noch ein Käffchen trinken ;). Es soll die Möglichkeit zum Quad-fahren geben, aber das ist irgendwie schon teuer. Die Tour hat  durch das Groupon Angebot rund 16 Euro gekostet, das Quad fahren soll ungefähr 60 Kosten – nee, das werde ich nicht machen. Also mal lieber gleich gar kein Geld mitnehmen, denn sonst lasse ich mich nur breit schlagen :D. Dann stand noch Dunebashing im Programm – also mit Jeeps über die Sanddünen rasen, Sandsurfing und den Sonnenuntergang soll man schön sehen können. Abendessen und Liveshows sollen den Abend abrunden. Interessant ist, dass es genau so in jeder der unzähligen Touren stand.

Auf dem Weg zu Spinney Mall – der Treffpunkt den ich mit dem Fahrer ausgemacht hatte – kann ich mich gleich noch ein wenig umschauen. Ich habe schließlich noch ungefähr 45 Minuten Zeit. Nach gut einem Kilometer dann stehe ich vor der Mall. Das ging schneller als erwartet. Es gab einfach nichts wirklich zu sehen… Dann schaue ich mir eben die Mall noch ein bisschen an 🙂

Dann, viertel vor 2 schreibt der Fahrer. Er fährt jetzt los, sollte also zeitlich bald da sein. Heißt das jetzt er kommt früher, gleich oder genau zur ausgemachten zeit? Da warte ich dann doch lieber mal draußen ^^. Da sind Parkplätze wo er anhalten kann, da stelle ich mich mal hin.

Ziemlich genau eine halbe Stunde später klingelt mein Telefon – der Fahrer. Leider ist das telefonieren über WhatsApp hier echt schwierig. Ich hab zwar guten Empfang und die Datenverbindung ist gut, aber dennoch höre ich nichts und WhatsApp sagt durchgehend „Verbinde…“. Hmm, dann schreibe ich ihm. Er antwortet dass er da ist. Aber wo? Und dann kommt nach wenigen Augenblicken jemand auf mich zu gelaufen und spricht mich an. Aha, da ist er :).

Los geht’s, ab in die Wüste

Jetzt geht’s zum Auto. Ich hatte nach einem Kleinbus Ausschau gehalten, da er das geschrieben hatte, aber es ist ein größerer Chevi SUV . Na da hätte ich lange Ausschau halten können :D. Im Auto sitzen schon zwei andere Touris, ich soll nach ganz hinten gehen – Beinfreiheit hier für mich mit über 1,9 Metern gleich null ^^. Aber das wird schon gehen, hoffe ich mal ^^.

Nach wenigen Minuten kommen wir im Auto ins Gespräch. Die beiden anderen – er Italiener, sie Rumänin – sind verheiratet. Sie erzählen auch, dass sie ein 3 jähriges Kind haben und in Deutschland wohnen und arbeiten. Auch, dass sie den Trip schon sehr lange geplant hatten, aber wegen der Pandemie immer wieder verschieben mussten. Was mich bei den beiden am meisten wundert und irritiert: sie reden nur englisch miteinander – und das mehr schlecht als recht. Ich mein, ich mit meinem englisch Kenntnissen komme gut durch und kann mir eigentlich immer weiter helfen. Aber wenn ich mir so denke, dass ich durchgehend in englisch mit dem Partner reden würde, und der aber auch kein native speaker ist – puh, da hätte ich sicherlich eher die Sprache angefangen zu lernen :D.

Dann erzählt er mir voller stolz, dass er in der Automotive Branche arbeitet (ich ja auch). Und was er da so alles macht und tut. Und dann, als wenn das mit den beiden und dass sie auch aus Deutschland kommen nicht schon ein großer Zufall wäre, schaltet der Fahrer das Radio an und es läuft: Ein deutscher Rapsong :D. Noch mehr Zufälle kann es eigentlich nicht mehr geben.

Das nenne ich mal Massentourismus

Wir fahren noch zu einem weitern Hotel und holen noch mehr Leute ab. Ein französisches Pärchen und einen vermeintlich russischen Mann. Der kann leider kaum englisch und redet deswegen so gut wie nichts. 

Dann fahren wir, und fahren, und fahren… eine gefühlte Ewigkeit. Die Landschaft ist karg, sandig und sehr flach. Ich hatte irgendwie im Kopf, dass es hier außerhalb der Stadt dann so Meter hohe Sanddünen gibt, aber nichts. Es überrascht mich schon, dass es hier so flach ist. Aber was mir besonders auffällt auf der langen Fahrt: Jede menge Autos. Alle mit Touristen voll gestopft und alle in die selbe Richtung. Es ist an manchen Abschnitten fast so viel los wie Freitags im Pendlerverkehr auf der A9 :O.

Jetzt halten wir auf einem Rastplatz – so wie alle anderen Autos und Busse vor und nach uns auch. Meine Vermutung bestätigt sich immer mehr, dass es für alle Wüstentouren – egal wie teuer oder preiswert – nur diese Strecke gibt. Aber erstmal noch abwarten, wir sind ja noch nicht da. Vielleicht ist es ja gar nicht so überlaufen wie ich vermute. Der Halt hier dient dazu, dass alle nochmal auf Toilette gehen könne und man hier in einem Geschäft noch Souvenirs kaufen kann. Und Es gibt für jeden eine Flasche Wasser. Dann geht es auch schon weiter.

Unter Quad-fahren hätte ich mir mehr vorgestellt.

Weiter geht’s Richtung Quad-fahren. Der Fahrer hat uns auf dem Rastplatz auch noch gefragt, wer das alles machen mag. Aber bis auf das italienisch-rumänische Paar wollte sonst keiner von uns anderen. Das hatte den Fahrer schon etwas gewundert, aber bei dem Preis ist das auch kein wirkliches Schnäppchen. 

10 Minuten später halten wir wieder an. Hä – Schon da? Tatsächlich. Hier ist der Tourenprogramm Quad fahren angesagt. Und wie wir als Gruppe immer weiter von dem Parkplatz aus zu einer Überdachung auf einer Anhöhe laufen, wo die Quads dann ausgeliehen werden können, bin ich immer mehr und mehr froh, das nicht gebucht zu haben und auch, dass ich kein Geld zum nachbuchen dabei habe. 

Es ist eine Eingegrenzte Fläche, relativ eben und nur wenige Hügel, die schon komplett zerfahren ist. Und überall fahren Quads herum, also wirklich sehr viele auf dem kleinen Gebiet. Und da will ich mir eigentlich gar nicht so recht vorstellen, wieviel voller das noch ist wenn es Hauptsaison ist… 250AED dafür, dass man da ein Stück lang im Kreis fahren kann und wahnsinnig aufpassen muss, weder selbst in ein anderes Quad rein zu fahren noch von den anderen getroffen zu werden. Ich bin so froh, dass ich mich nicht über das rausgeschmissene Geld ärgern muss :).

Dunebashing – Hoffentlich nicht mit dem Auto vom Fahrer

Die anderen und ich haben die Sonne und die Aussicht genossen, während der Italiener und seine Frau sich beim Quadfahren vergnügt haben. Nun geht die Fahrt aber weiter, gute 45 Minuten lang. Dann halten wir wieder auf einem Parkplatz und sollen aussteigen. Der Fahrer meint noch, dass wir die Sachen wie Rucksack und so im Auto lassen können bzw. sogar sollen. Okay.

Ich werde direkt zu einem Auto geführt, wo noch ein Platz frei ist und die anderen müssen warten. Es sind moderne Allradfahrzeuge und es dürfen maximal 5 Leute rein. Dann geht eine wilde und tatsächlich recht lustige Fahrt los. Mit Schwung durch losen Sand die Dünen hoch und wieder runter. Zwischenzeitlich hebt das Auto auch mal spürbar etwas vom Boden ab… Und ich muss schauen, dass ich mir am Überrollkäfig hier im Auto nicht den Kopf stoße :D. Insgesamt erinnert mich das hier etwas an einen Offroadpark in Deutschland, bei dem die Leute nur mit vollgas fahren 😀

Und so schnell wie der Fahrer über die Dünen geheizt ist, so schnell ist es auch vorbei. Irgendwas zwischen 10 und 15 Minuten hat es gedauert. Dann stehen wir mit dem Auto und sollen aussteigen. Aha, hier ist nun Kamelreiten und Sonnenuntergang. Und anschließend geht es in das Camp auf der anderen Seite. Gut, also raus aus dem Auto, noch etwas durchgeschüttelt, und mal Richtung der Kamele.  

Kamelreiten – nein, danke

Als ich sehe, dass es beim Kamelreiten quasi nur einmal im Kreis geht und dass es insgesamt nur 4 Kamele sind, die hier im Dauereinsatz getrieben werden, entscheide ich mich endgültig dagegen. Ich hatte es sowieso schon nicht vor, aber so gleich gar nicht. Da streichle ich lieber das eine Kamel, das gerade Pause hat :). Andere Touristen stellen sich wieder und wieder für dieses Event an… Und auch solche wo man sich dann frage, ob ein Kamel für solche Lasten überhaupt ausgelegt ist :O.

Dann sehe ich die anderen aus dem Auto wieder. Wieso haben die jetzt ihre Rücksäcke dabei? Super. Mein Kamera Akku macht langsam die Biege und mein Rucksack ist noch im Auto vom Fahrer. Wieso hat der denn bitte gesagt, dass wir das Zeug im Auto lassen sollen wenn jetzt doch alle ihre Sachen haben, außer ich :/. Dann finde ich den Fahrer und erkläre ihm, dass mein Akku bald leer ist und ich doch meinen Rucksack bräuchte. Er wird ihn holen ^^.

Etwas fehlt hier aber doch noch… Ah, Sandboarding. So wie es sich herausstellt, ist das für heute scheinbar aber schon rum. Oder es war dann entgegen der Beschreibung doch nicht dabei, der Fahrer hatte davon auch nichts mehr erwähnt. Wenn, dann wäre es aber sowieso nur ein kleiner Hügel hier gewesen, vielleicht 5 Meter hoch, aber eher weniger. Ich habe jetzt auch nur daran gedacht weil ich einen anderen beobachte, wie er mit einem Brett versucht, eben diesen Hügel herunter zu rutschen. Ich hatte da andere Vorstellungen davon, aber das war ja auch beim Quad-fahren schon so.

Sonnenuntergang? Da hätten wir eventuell früher dran sein müssen

Der Sonnenunter ist nun aber auch schon rum. Zum einen sind wir einfach zu spät hier gewesen, zum anderen ist es diesig am Horizont und dadurch sowieso noch eher herum. Aber ich klettere dennoch auf die Düne hoch, denn das Restlicht der Sonne am Horizont schaut einfach schön aus. Da möchte ich definitiv noch ein paar Bilder machen.

Dann geht’s ins Camp. Die anderen sind mittlerweile auch fertig mit dem Kamelreiten. Und da ich ihn gerade sehe, den Fahrer, frage ich nochmal wegen meinem Rucksack. Der GoPro Akku macht jetzt nämlich echt schlapp. Er will uns nur noch unseren Tisch zeigen und dann auf den Weg machen.

Essen und dazu ein paar Showeinlagen

Das Camp ist riesig, viele Plätze zum Sitzen ring um eine Bühne. Außen herum gibt es jede Menge stände mit Tee, Snacks und Getränken. Als wir am Platz ankommen sagt er uns noch, wo wir was bekommen und macht sich auf den Weg. Und wir holen uns jetzt erstmal einen Snack :). Ein mini Wrap mit Gemüse gefüllt, ein Fleischbällchen und ein weiteres Bällchen, das sehr süß, also zuckrig aussieht. Und das essen ist wirklich gut, richtig lecker ;).

Nachdem der Teller mit dem Snack leer ist und die aber so gut waren bin ich – und die anderen teilweise auch – einfach mal so frech und wir stellen uns nochmal an. Es gibt leider keine Wraps mehr, aber den Rest schon. Dann beginnt auch schon die Show. Es gibt eine Begrüßung und die erste Showeinlage ist ein Bauchtanz. Und nach 5 Minuten der Aufführung frage ich mich ernsthaft, ob beim Bauchtanz immer so viel Headbanging dabei ist :D. 

Direkt im Anschluss folgt die zweite Show, eine Feuershow. Sehr sehr schön gemacht. Gerade weil es auch schon dunkel ist wirkt das gleich nochmal viel mehr mit dem Feuer. Gerade so schafft die GoPro noch die Aufnahmen bevor der Akku leer ist. Aber nach dieser Show kommt auch schon der Fahrer mit meinem Rucksack, perfektes Timing ;). Und er sagt uns auch gleich noch mit, dass es jetzt gleich Essen gibt und wir uns beeilen sollen, weil so viel los ist ^^. 

Als wir gerade aufstehen wollten – so wie die hälfte der anderen anwesenden Gäste auch – ruft ein anderer, dass wir erstmal sitzen bleiben sollen und dann nacheinander aufgefordert werden. Na gut, jetzt sind die anderen von der Tour und ich doch ganz schön verwirrt. Aber es dauert auch keine 2 Minuten, da interessiert es auch schon keinen mehr und alle laufen einfach drauf los. Na dann schnell mit in die Schlange stellen, nicht dass es wie beim Snack vom Anfang dann bald nichts mehr gibt 

Wirklich gutes und leckeres Essen 

Einen guten Teller voll holt sich jeder von uns. Es ist eine Art kleines Buffet mit Salaten, Fleisch und Pasta. Und alles ist wirklich gut gemacht. Dann beim Essen ist der Italiener neugierig auf meine GoPro und fragt nach. So reden wir etwas über die Kamera selbst, ich zeige ihm ein paar Aufnahmen und dann verrät er mir, dass er sich eigentlich auch gern eine Kaufen würde. Momentan hat er eine Kompaktkamera und die ist ihm zu groß ^^. Wennn der Wüsste, dass ich immer noch eine Spiegelreflex dabei habe :D.

Etwas Nachschlag können wir uns noch holen, aber es war auch ausreichend. Dann geht die Show weiter, die dritte Aufführung. Ein Mann tanzt. Wobei, es ist weniger tanzen… Er trägt ein interessantes Kostüm, dass er durch drehen in Szene setzt. Und der dreht sich wirklich lange, bestimmt so 10 Minuten. Dabei zieht er mal hier was aus und mal da was aus und das Kostüm ergibt eine neue Silhouette. Dass dem nicht schlecht wird, Respekt. 

Anschließend kommt nochmal ein Bauchtanz, dieses Mal aber weniger Headbangen, deutlich weniger. Dadurch ist der Bauchtanz auch wirklich schön anzuschauen. Und dann steht auch schon der Fahrer vor uns und meint, wir müssen los bevor alle los strömen. Ok, ich denke mir halt so, dass er dann vom Parkplatz nicht so schnell fort kommt wie er gern möchte ^^. Also folgen wir ihm. Achso – die Show ist noch nicht vorbei…

Verrückter Fahrer 😅

Dann vor dem Camp ist mir auch klar, wieso wir uns beeilen sollten. Wir müssen mit den Jeeps vom Dunebashing zurück zum ursprünglichen Parkplatz. Und da wir das Auto quasi ganz füllen stellt sich unser Fahrer einfach außen auf die Einstiegstritte und hält sich gut fest. Der Fahrer des Jeeps drückt natürlich nun auch extra noch mehr aufs Gas um den draußen zu ärgern :D. 5 Minuten ist die recht wilde und lustige Fahrt bis zum Parkplatz und unser Fahrer hat das definitiv nicht zum ersten Mal so gemacht, sonnst hätte er sich sicher nicht so gut gehalten 😉

Dann beginnt die Rückfahrt und die wird sich sicherlich ziehen. Dabei gehe ich schon mal den Tag im Kopf durch. Mein Resümee: Definitiv einen Daumen hoch für den Fahrer. Der hat gute Arbeit geleistet und – bisher – sicher durch gebracht. Das Dunebashing hat echt Spaß gemacht und die Shows und das Essen waren sehr gut. Aber: Definitiv Daumen runter für das Kamelreiten, das nicht stattgefundene SandBoarding und die Quadfahrt. Gut dass ich nur gute 16 Euro bezahlt habe. Dafür war es dann echt mehr als nur in Ordnung. 

Während der Italiener so zur Musik im Radio pfeift staune ich nicht schlecht, was da draußen alles so an Autos unterwegs ist. Und alle vermutlich von dieser oder definitiv einer ähnlichen Wüstentour zurück in die Stadt. Aber langsam nervt das Gepfeife ein wenig, denn das klingt wie Pfeifen aus dem letzten Loch :/. So schief und falsch und auch aus dem Rhytmus und komplett was anderes… Alter, dass seine Frau da nicht mal was sagt :D.

Nach knnapp einer Stunde lassen wir die ersten Gäste raus. Und nach und nach fahren wir durch Dubai und das Auto leert sich. Unnd ich bin der letzte Gast. Der Fahrer lässt mich wieder am ursprünglichen Treffpunkt raus und es ist gleich um 10. Das war eine echt lange fahrt. Wir müssen bestimmt so 80 Kilometer außerhalb gewesen sein.

Den Abend ausklingen lassen

Nun ins Hotel. Auch wenn ich heute nicht viel auf denn Beinen unterwegs war – der Schrittzähler sagt ungefähr 6,5 Kilometer – das eingeengte Sitzen war dennoch auch sehr anstrengend. Erstmal Duschen und dann noch etwas schreiben. Ach, und für den EXPO Besuch morgen mal noch ein bisschen recherchieren.

Während ich so schaue und lese finde ich auch heraus, dass es für die Expo eine eigene App gibt. Und auch, dass es einen EXPO Passport gibt. Na den muss ich mir morgen echt holen. Mal sehen wo es den gibt.

Ein erneuter Blick auf die Uhrzeit – nach Mitternacht. Uiuiui, lange Tage, kein Wunder dass ich früh so schwer raus komme 😀

Teile diesen Beitrag bei ...
Dubai • Tag 5 – Wüstentour – Reisebericht 2021

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.