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Reiseberichte Thailand


Sightseeing Bangkok und Rooftopbar

Am nächsten Tag durften wir endlich einmal das richtige Frühstück des Hotels ausprobieren, denn die heutige Tour mit Chaiyapatt durch Bangkok startete erst um 9.

Aber Leute, man bekommt das auch mega-easy alleine hin und braucht sich nicht unbedingt einer Tour anschließen. Wobei dann halt Insidertipps und interessante Fakten etwas auf der Strecke bleiben.

Wat Pho mit rießigem liegenden Buddha

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Wat Pho

Mit dem TukTuk erreichten wir unseren ersten Programmpunkt: die Tempelanlage des Wat Pho mit dem riesigen 46 Meter langen liegenden Buddha. Und wieder Wow. Bilder können nicht im Geringsten wiederspiegeln, wie groß er ist. Entschuldigt meine Begeisterungsanfälle – i love it!! Die Füße sind aus Perlmutt, waren zu unserem Besuch aber leider eingerüstet (!). In der Anlage fanden sich schon überall Anzeichen für das bevorstehende Neujahrsfest Songkran: Es gab jede Menge mit Blumen geschmückte Wasserstellen und auch Sandhäufchen (Pagoden) verziert mit Blumen und Fähnchen zu bestaunen. Außerdem gibt es in der Anlage noch einen Wandelgang mit endlosen Reihen an Buddhastatuen, der vier große farbige Chedis umschließt sowie eine Massageschule.

Wat Arun und Klongfahrt

Als nächstes machten wir uns auf zum nächsten Pier (Tha Thien) und setzten auf die andere Flussseite zum Wat Arun, dem Tempel der Morgenröte, über. Dieser war zu unserem Besuch leider größtenteils eingerüstet, was der Fassade, bestehend aus einem besonderen Mosaik aus buntem Porzellan, etwas an Schönheit nam. Wir entschlossen uns den Tempel nur zu umrunden und machten uns danach zu einer Klongfahrt im Stadtteil Thonburi auf.

Wat Arun

Die Kanäle dienten den Menschen früher als Handels- und Arbeitsweg, als schwimmender Markt und auch zur Abwasserentsorgung. Wobei die Häuser auf Stelzen rechts und links des Klongs auch heute nicht wirklich an eine Kanalisation angebunden zu sein scheinen… Also reinfallen möchte man da nicht. Umso erstaunter schauten wir, als Chaiyapatt uns erzählte, dass er als kleiner Junge hier schwimmen gelernt hat…

Königspalast

Wat Phra Kaeo

Unser Boot brachte uns zurück zur anderen Flussseite zum Tha Chang Pier. Nach einem kurzen Abstecher beim Postamt (anlässlich des Neujahrsfest hatten alle Angestellten der öffentlichen Ämter bunte Hawaiihemden an – das könnte man bei uns auch mal einführen), wo wir die ersten Postkarten aufgaben, besuchten wir nun den Königspalast. Hier wurde die Kleiderregelung schon gleich kurz nach dem Tor sehr streng genommen. Einige nette englische Zeitgenossen, die mal wieder sehr viel mehr zeigten, als irgendjemand sehen möchte, wurden gleich kräftig zusammengepfiffen. Nach einer Taschenkontrolle stürzten wir uns in ein Meer von Regenschirmen (die Asiaten gern zu Sonnenschirmen umfunktionieren). Der Andrang war jetzt am Nachmittag schon ziemlich hoch. Doch wir kämpften uns tapfer durch. In der Anlage befindet sich unter andern auch der berühmte goldene Phra Sri Rattana Chedi sowie das

Smaragd-Buddha

Nationalheiligtum Thailand, der Samragd-Buddha. Die knapp 70 cm hohe Statue (inklusive Thron) ist in ihrem eigenen Tempel untergebracht und ist aus Jade hergestellt. Ihr werden magische Kräfte zugesagt. In dem Tempel selbst darf man nicht fotografieren, also muss man irgendwie schauen von außen ein gutes Foto zu schießen. Natürlich waren wir auch im Tempel, wo wir unsanft darum gebeten wurden, uns niederzuknien. Auch interessant: Insgesamt besitzt der Smaragd-Buddha 3 Gewänder (für die Regenzeit, für die heiße Jahreszeit und die kalte Jahreszeit), welche jeweils in einer feierlichen Zeremonie gewechselt werden. Rings um den Tempel ist liebevoll an den Galerien das Ramakian dargestellt. Ein aus dem Hinduismus stammende epische Geschichte von Liebe, Treue und dem Sieg vom Guten über das Böse. Nun gingen wir noch zu den Palastbauten an sich und besuchten die Thronhalle im Renaissancestil errichteten Maha Prasad-Palast sowie den Amphoren Phimok-Pavillon.

Ramakian

Chinatown

Mit dem Expressboot ging es nun zum Ratchawong Pier, von dem wir uns auf den Weg Richtung China Town machten. Nach einem leckeren Mittagessen in einem Chinesischen Hotel (irgendwo hier arbeitet wohl auch Chaiyapatts Frau), besuchten wir noch die Haupt-Marktgasse von Chinatown. Hier gab es dann zur Abwechslung auch Hühnefüße zusehen (grußelig…). Ich kaufte mir noch eine kleine Blumenkette, die es in Thailand an jeder Ecke gibt und die als Deko bzw. hauptsächlich als Gabe an den Tempeln verwendet wird. Chaiyapatt winkte uns noch ein TukTuk ran und so mussten wir uns von unserem sehr lieb gewonnen Tourguide verabschieden. Vielen Dank noch mal für die beiden schönen Ausflüge.

Rooftopbar

Heute sind wir früh genug fertig, um es noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang auf einer Skybar zu schaffen. Ein weiteres Must-Seen in Bangkok.

Wir brezelten uns noch etwas auf, denn in fast allen Bars gibt es eine gewisse Kleiderordnung. Denny wählte eine lange Stoffhose, ein kurzärmeliges Hemd und geschlossene Schuhe. Ich ein Kleid und Ballerinas.

In der näheren Auswahl hatten wir vorab die „Hangover-Bar“ auf dem Lebua State Tower, die Baiyoke Sky Bar – da diese wohl im höchsten Gebäude untergebracht ist – und die Moonbar über dem Banyan Tree Hotel.

Wir entschieden uns kurzerhand für die Moonbar, was ich nur empfehlen kann. Man muss z.B. nicht wie bei anderen Rooftopbars „Eintritt“ bezahlten und der Ausblick ist wirklich fantastisch.

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Ausblick von der Moonbar

Die Bars liegen alle im modernen (aufpolierten) Bangkok und so nehmen wir abermals unser neues Lieblingstransportmittel, das Expressboot zum Sathorn Pier. Von hier geht es weiter mit dem Skytrain zur Station Si Lom, wo wir zu Fuß bis zur Sathorn Road gingen. Am Hotel erschließt sich einem der Weg zur Bar zwar nicht gleich, aber die Hotelangestellten sind gerne bereit einem zu helfen. Man muss also durch die Rezeption und dann in den Teil der Lobby unterhalb des hinteren Turmes, wo man dann auch irgendwann die Fahrstühle findet. Yeah. Endlich da.

Die Sonne war uns heute leider nicht wohlgesinnt, da sie beschloss hinter einer Smog-Schicht unterzugehen. Aber das ist nicht schlimm, der Ausblick ist auch so atemberaubend. Und wir haben so Bangkok von oben bei Tag und bei Nacht gesehen. Auf dem Dach befindet sich noch das Vertigo, ein schickes Restaurant, das nahtlos in die Moonbar übergeht. Wir bekommen zunächst „nur“ einen Platz an der Bar. Gleicher Ausblick, aber schlecht für Fotos… Können aber später ein Plätzchen mit ganz uneingeschränkten Blick ergattern. Die Preise sind für thailändische Verhältnisse schon ganz schön gepfeffert (4 Cocktails über 1000 BHT). Aber was soll´s, man ist ja nicht jeden Tag hier! Außerdem gab es lecker Knabberzeugs gratis. Hihi. Als es dunkel wurde, präsentierte sich Bangkok als ein einziges Lichtermeer. Sehr cool!

Übrigens, zurück kamen wir leider nicht mehr mit dem Boot (ein Versuch wars wert, aber es war dann doch schon zu spät), daher nahmen wir ein Taxi von Sathorn Pier bis zum Hotel.


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Bangkok / Zentralthailand – Tag 4
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