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Reiseberichte Irland


Es ist Mittwoch…

es ist früh am Morgen und ich habe leider keinen Kaffee bekommen. Nichts desto trotz mache ich mich wieder einmal auf den Weg zum Bus. Erst zum Busbahnhof und dann von dort aus zum Flughafen. Diesesmal geht es in eine komplett andere Richtung als sonst, denn das Ziel des kurzen Ausflugs mit Backpack liegt in Europa und heißt Irland, genauer gesagt Dublin.

Viele schöne Bilder habe ich schon gesehen und von Freunden die dort waren gab es auch einige Schwärmereien und da musste ich nun auch mal hin. Also hatte ich für nicht mal 40€ den Flug gebucht und bin mit Handgepäck unterwegs.

Aber kontrollieren dürfen die meinen kleinen Rucksack nicht, der ist mal wieder viel zu schwer. Die Klamotten, die Kamera, zwei weitere Objektive, eine GoPro… das hat doch einiges an Gewicht.

Der Vorteil ist aber, ich brauche nicht so lange und kann direkt zu den Sicherheitskontrollen. Kein lästiges Schlange stehen um das Gepäck abzugeben. Das ist das erste Mal, dass ich nur mit Handgepäck reise und es gefällt mir.

Nachdem dann auch endlich die lästigen Wartezeit von einer guten Stunde rum ist, beginnt das Boarding. Und da ich sparen wollte habe ich natürlich bei der Billigfluggesellschaft auch keinen Platz reserviert, also bin ich gespannt, neben wem ich sitzen werde.

Und während des betreten des Flugzeuges haben wir es schon wieder, dieses typisch deutsche Verhalten der Urlauber. Vielleicht habt ihr ja auch schon meinen Reisebericht für Thailand gelesen, da war es genauso. Alle stopfen ihre Sachen irgendwo in direkter Nähe zu ihrem Sitzplatz in das Handgepäckfach und fangen dann das aufregen an, sobald ein anderer sich da auch etwas Platz nehmen möchte. Immer wieder das selbe Trauerspiel. Gut nur, das mein Rucksack unter den Vordersitz passt, denn so kann ich diese Probleme gut umgehen.

Und zum ersten mal habe ich auch meine neuen kabellosen Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung dabei. Einfach nur, um sie mal zu probieren. Und ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass die Umgebungsgeräusche so gut weggefiltert werden. So kann man entspannt Musik hören oder arbeiten oder was auch immer.

Naja, nachdem die letzte Nacht aber so kurz war werde ich lieber ein bisschen schlafen. Und zu der Frage von vorhin, neben wem ich sitzen werde: es gab freie Reihen, wovon ich mir eine nehmen durfte 🙂

Aufwachen, es geht abwärts

Verschlafen wie ich nun bin merke ich, dass es in den Landeanflug geht. Und wie ic JGG so beim Fenster hinaus schaue sehe ich… nichts. Wobei, nichts stimmt nicht, es ist Nebel und Regen. Also das Wetter, das ich eigentlich nicht wollte. Ändern kann ich es aber so oder so nicht, daher erstmal egal.

Der Flughafen entpuppt sich als recht unübersichtlich und ausgedehnt. Aber das Gute ist, ich habe mein Gepäck schon und kann einfach raus gehen.

Da ich mir auch einen Mietwagen vor dem Abflug über billiger-mietwagen.de gebucht hatte, muss ich nun den passenden Schalter suchen… Ich bin jetzt schon gespannt, was das wird. FLIZZR heißt der Veranstalter und hatte echt gute Bewertungen. Und mit 49€ für 4 Tage + eine Gebühr für das Fahren nach Nordirland ist das schon ein Schnapper. Allein, weil ich mir so die Bus- oder Taxifahrt vom und zum Flughafen spare.

Nach ein bisschen hin und her schauen finde ich ein kleines Schild von FLIZZR bei dem Sixt stand. Na dann kanns ja schon mal nicht so schlimm werden – Abgesehen von der riesigen Traube an Menschen, die da steht.

Schneller als gedacht

Ungewollt drängle ich mich vor und es geht eigentlich alles auch recht schnell. Bernie, die Bearbeiterin am Schalter, erklärt mir fast alles, was es nur zu erklären gibt. Nebenbei höre ich noch, wie das Touri-Pärchen neben mir mit dem besten bayrischen Englisch versuchen, den Fahrer zu tauschen. Scheinbar hat das Mädchen den Wagen gebucht, möchte aber nicht im Linksverkehr fahren… oder der Kerl will imponieren, so oder so, beides hat nicht geklappt.

Nachdem sie ja auch nur baynglisch sprechen, verstehen sie natürlich auch nicht so viel und so sind sie auch noch lange nicht fertig, als mich Bernie zum Shuttlebus schickt.

An der Mietwagenstation dann angekommen bin ich echt begeistert, dass die hier mehrere Shuttlebusse extra von Sixt haben und dass die auch wegen einzelnen Leuten fahren. Und das Fahrzeuglager selbst ist gerade einmal knappe 5 Minuten mit dem Shuttle entfernt.

Bernie meinte noch, ich soll keine Nummer ziehen sondern direkt zu Schalter eins gehen. Na dann mach ich das doch auch so, denn genau an dem Schalter ist frei. Und die wartenden Leute haben alle Nummern für die anderen Schalter.

Und tatsächlich, die Frau an dem Schalter gibt mir nur noch den Schlüssel und wünscht mir eine gute Fahrt.

Na dann schauen wir mal, was für ein kleines Wägelchen ich habe: einen kleinen VW Up. Perfekt, schön klein braucht nicht viel und ich komm überall hin.

Dann noch die obligatorischen Bilder machen, sollte etwas am Auto sein… und da merke ich schon, dass es scheinbar einige nicht so haben mit dem Linksverkehr. Die Linke Seite ist recht arg ramponiert.

Das Lenkrad auf der falschen Seite

Na dann, das erste mal in einen Rechtslenker als Fahrer setzten. Und ich kann euch sagen, es fühlt sich einfach nur falsch an… aber was hilfst, das wird schon. Und schon nach den ersten paar Metern merkt man, dass man schon ein bisschen aufpassen muss, da ja das Auto nach links breiter ist, da man andersherum in die Kreisverkehre fährt und alles drum und dran.

Glücklicherweise hat der kleine eine Navi-Halterung, in die ich mein Handy gerade so einhängen kann. Dann nur noch das Navi so einstellen, dass ich nach Möglichkeit auf keine Mautstraße gelange und die Adresse von meinem Homestay noch.

Und dann düse ich auch schon mitten durch Dublin. Mitten hinein in den Berufsverkehr. Und mit ein bisschen Aufmerksamkeit geht es auch mit dem Linksverkehr.

An meinem BNB angekommen schreibe ich meiner Gastgeberin. Diese antwortet mir auch recht schnell und meint, ich soll nochmal einen Kaffee trinken gehen, denn sie braucht noch eine gute Stunde.

Erstmal ein Erfrischungsgetränk

Zu Kaffee sag ich natürlich nicht nein, und so gehe ich die Straße entlang, vorbei an kleinen Restaurants (wo mich direkt die Preise schockiert haben) und zu einem Kaffee. Leider regnet beziehungsweise rieselt es immer wieder und es ist windig und kalt. Irgendwie so, wie ich Irland mir immer ausgemalt habe. Wenigstens sagt der Wetterbericht was besseres für morgen an

Einen großen Americano und einen großen Double Choclate Muffin später schlenderte ich langsam zurück, die Stunde ist nämlich auch schon Rum.

Einchecken ins BnB

Angekommen am Homestay, werde ich auch schon von meiner Gastgeberin empfangen. Diese zeigt mir das Zimmer, das Bad und wir quatschen noch ein bisschen. Dann packe ich meine Sachen ins Zimmer, parke das Auto um und gehe schon mal eine Runde Richtung Dublin selbst.

Die Lage meines Homestays stellt sich als äußerst günstig heraus, da ich nämlich nach nur 5 Minuten zu Fuß schon am Rand der Innenstadt bin.

Aber die Innenstadt habe ich erst für Freitag und Samstag auf dem Plan. Nun erkunde ich mur noch ein bisschen das Viertel hier. Vorbei an vielen bunten Türen, schönen alten steinernen Kirchen und quer durch Parks laufen ich und mache die ersten Fotos. Leider ist alles Grau in Grau. Aber dennoch schaffe ich es, fast 4 Stunden unterwegs zu sein und kann mich direkt zum Abendessen begeben.

Futtersuche 🙂

Dazu kaufe ich wieder die Straße ab und schaue mir die Preise so an… ich entscheide mich für eine Pizza, die echt lecker aussieht. Und preislich noch im Rahmen liegt… mit 14 Euro

Danach bin ich aber auch schon recht kaputt und gehe zurück zum Homestay, vielleicht noch ein bisschen was zusammenschreiben. Da ich am Donnerstag aber in den Norden mag und das ein recht weiter Weg ist, muss ich wieder früh aufstehen. Na dann lieber doch nichts mehr schreiben, nur noch den Wecker stellen und schlafen…


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Irland • Der Beginn – Reisebericht 2019
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