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In diesem Teil Islands erwarten euch neben wunderschönen kleinen verschlafenen Orten auch eine atemberaubende Landschaft, tolle Parks und heiße Quellen. Und natürlich auch Wasserfälle und beeindruckende Schluchten 😅
Außerdem gibt es hier atemberaubende Gletscher und den bekannten Diamond Beach 😉

Der Osten der Insel heißt auf isländisch Ausurland.

Island - Osten der Insel - Markierung - Regionen

Wie viel Zeit braucht ihr hier?

Je nach dem, was ihr euch hier so vornehmt und wie entspannt ihr die Ostküste entlang reisen wollt, solltet ihr zwischen 3 und 4 Tagen einplanen. Zumal es hier einiges zu Fuß zu erkunden gibt.

Ich hatte knappe 3 Tage hier mit meiner Durchreise verbracht und hätte gern noch ein wenig mehr entspannt.

Die Straßenverhältnisse

Also da braucht ihr euch eigentlich keine Gedanken machen, denn die Route 1 führt quasi an allen Sehenswürdigkeiten vorbei. Einzig ganz oben im Norden findet ihr mehrere Schotterpisten, die aber auch für kleine Autos kein Problem darstellen.

Wenn ihr aber mal ein bisschen landeinwärts wollt müsst ihr schauen, nicht dass ihr plötzlich auf eine F-Road kommt.

Was gibts alles zu sehen und zu entdecken?

Na klar, Wasserfälle. Aber auch beeindruckende Canyons, zu denen ihr etwas weiter wandert müsst wenn ihr die schönsten Fotos wollt. Oder Strände an denen Eisbrocken liegen, in denen sich das Licht bricht wie in Diamanten. Gletscher, bis zu denen ihr direkt hin wandern könnt….

Ihr seht schon, auch heir gibt es viel – sehr viel zu entdecken. Auch wenn es eigentlich immer Wasserfälle und Schluchten gibt, dieses Gebiet Islands ist einen Besuch wert und lohnt sich zu durchqueren 😉😊

Gljúfursárfoss

Da sind wir auch schon, beim ersten Wasserfall. Zugegeben, ich war nicht hier, aber ich bereue es auch.

Diesen Wasserfall erreicht ihr über die Straße 917. Er liegt rund 100 Meter von der Küste entfernt und ist 45 Meter hoch. Hier hätte ich gern ein paar Aufnahmen mit der Drohne gemacht.

Bustarfell Museum / Minjasafnið á Bustarfelli

Falls ihr wie ich im Uhrzeigersinn um die Insel tourt und ihr es noch nicht geschafft habt, euch eines der alten isländischen Häuser genauer zu betrachten: hier könnt ihr das tun. Vielleicht verbindet ihr das gleich mit dem Weg zum oder vom Gljúfursárfoss Wasserfall.

Allgemein findet ihr hier ein paar Häuser im alten Baustil und wie man damals hier gelebt hat. Die Häuser sind begehbar, vermutlich aber nur gegen Eintritt.

Stuðlagil Canyon

Einer der schönsten Canyons die ich je gesehen habe, ganz ehrlich. Das faszinierende hier sind die sechseckigen Lavasäulen, die den Fluss einfassen und den Canyon selbst bilden.

Übrigens, wenn ihr im Norden unterwegs seid, dann ist dort auch mal an einer Stelle dieser Canyon bei Maps getagt – also nicht wundern, dass ihr den dort nicht findet.

Wenn ihr hier her wollt, dann müsst ihr von der Route 1 auf die 923 fahren und dort dann nochmal auf eine Schotterpiste abbiegen. Aber keine Angst, die Schotterstraße ist so gut ausgebaut, dass man sehr zügig voran kommt. Nach gut 15 Kilometern auf Schotter seid ihr dann auch schon am offiziellen Parkplatz angekommen.

Von hier aus könnt ihr einen Trampelpfad hinab laufen und einen ersten Blick auf den Canyon erhaschen. Ja, nur einen ersten, denn von hier aus kommt ihr nicht in den Canyon hinab um wirklich schöne Bilder zu machen 😅

Wenn ihr da hin wollt, müsst ihr die Straße ungefähr 4 Kilometer zurück fahren bis ihr zu einer kleinen Häusersiedlung kommt. Hier gibt es einen Parkplatz und eine Brücke über die Schlucht. Also Auto abstellen und zu Fuß über die Brücke und dann rechts den Weg folgen. Und nein, ihr dürft hier nicht mit dem Auto entlang fahren 😉

Zu Fuß geht es dann den Weg entlang bergauf und bergab. Über Wiesen und vorbei an einem Wasserfall und an Schafen kommt ihr nach ungefähr 6 Kilometern dann zurück zu der Stelle, wo auf der anderen Seite der Parkplatz ist.

Allerdings kommt ihr hier wirklich bis runter zum Wasser und könnt wunderschöne Bilder machen. Und auch die Fragenden und neidischen blicke der Touristen auf der anderen Seite bestaunen 😅

Eine lustige Geschichte dazu: Fast alle landen natürlich erstmal am offiziellen Parkplatz. So auch ein Pärchen, als ich dort war. Er – ausgestattet mit Kamera – und Sie – extrem aufgetakelt mit dünnem Kleid und allem drum und dran. Sie sind natürlich auch den kleinen Weg hinabgestiegen und waren entsprechend enttäuscht, dass sie nicht dort hinunter kamen 🙈. Die Blicke hättet ihr sehen sollen… und wie sie geschimpft hat dass er zur falschen Stelle gefahren ist 😂

Rjúkandifoss

Wenn ihr die Route 1 weiter fahrt, dann kommt ihr direkt an einem wunderschönen Wasserfall vorbei. Einfach an dem Parkplatz anhalten und ein bisschen den Weg entlang folgen. Dann kommt ihr zu dem 139 Meter hohen und in mehreren Stufen fallenden Wasserfall.

Es hat natürlich auch einen Nachteil, dass der Wasserfall direkt an der Ringstraße liegt. Es halten doch recht viele Touris an. Man möchte meinen, dass nur die wenigsten so auf Wasserfälle stehen, wie ich – aber das ist ein Irrtum 😅.

Geirsstaðakirkja – Torfkirche

Ja, eine Kirche. Allerdings eine Nachbildung. Kurz vor dem Jahr 2000 wurden in dieser Region Grabungen durchgeführt, bei denen die Mauern alter Höfe aus der Wikingerzeit, die Grundmauer eines Langhauses und eine solche Torfkirche gefunden wurde.

Die Grabungsstelle ist rund zwei Kilometer weiter nördlich, aber die Torfkirche hat man hier im alten Stil nachgebaut. Sie ist nicht geweiht, aber gesegnet. Also eigentlich keine offizielle Kirche des Christentums.

Innra Hvannagil

Wenn ihr hier vorbei kommt, dann habt ihr als Ziel bestimmt die Stadt der Elfen – Álfaborg. Dann lohnt es sich natürlich, auf der Strecke ein paar mal anzuhalten. Zum einen für diese wahnsinnig schöne Aussicht

und zum anderen für diesen kleinen Wasserfall in der schönen Schlucht Innra Hvannagil zwischen den Bergen. Es drehen sich viele Erzählungen und Mythen um diese Schlucht. Scheinbar ist den Einheimischen hier schon so einiges Wiederfahren.

Die Schlucht selbst lässt sich recht weit zu Fuß erkunden, ihr solltet als ein bisschen Zeit mitbringen 😉

Lindarbakki

Hier findet ihr wieder ein Torfhaus im alten Stil. das besondere hier: in den Sommermonaten ist es sogar von einheimischen bewohnt.

Álfaborg – Stadt der Elfen

Endlich angekommen bei der Stadt der Elfen. Euch erwartet hier ein Steinhügel, der als Hauptstadt der Elfen gilt. Sogar die Elfenkönigin soll hier wohnen und regieren.

Vom Parkplatz aus könnt ihr auf den Hügel hinauf laufen und habt eine atemberaubende Aussicht zum einen auf den Fjord und zum anderen auf die Berge. Einfach Traumhaft.

Island - Der Osten - Álfaborg

Direkt nebenan gibt es einen Campingplatz, solltet ihr mit einem Camper oder Zelt unterwegs sein und hier ein Nachtlager brauchen 😉.

Fardagafoss

Ein weiterer schöner Wasserfall hier ist der Fardagafoss. Allerdings müsst ihr hier ein bisschen weiter bergauf wandern. Keine Angst, es dauert nur ungefähr 30 Minuten bis hin 😉

Auf dem Weg hoch zum Wasserfall kommt ihr noch an einem kleineren Wasserfall vorbei, dem Gufufoss. Allerdings kann es sein, dass ihr je nach Wassermenge auch nur die Gischt davon seht, denn man kommt nicht wirklich zum Wasserfall selbst hin. Übrigens hat dieser kleine Wasserfall seinen Namen genau daher – von dem Nebel.

Wenn ihr dann am Fardagafoss angekommen seid, habt ihr neben dem Wasserfall selbst auch noch einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Egilsstaðir.

Island - Der Osten - Fardagafoss

Hinter dem Wasserfall, also dem Fardagafoss befindet sich eine Höhle. Diese kann man aber – soweit ich das gesehen habe – nicht betreten. Einst muss diese Höhle auch größer gewesen sein, aber durch den Wasserfall ist diese über viele Jahrhunderte hinweg vermutlich mehr und mehr eingestürzt.

Es gibt hier natürlich auch eine Legende bzw. eine Geschichte zu dem Wasserfall. Eine Trollfrau soll in der Höhle einen Topf voller Gold versteckt haben. Und ab und zu kann es passieren, dass daraus etwas weggespült wird und man es im Gufufoss sehen kann.

In einer zweiten Sage geht es darum, dass die Höhle eigentlich mal ein Tunnel war, der bis zu dem Gufufoss in Seyðisfjörður reichte, wo jetzt auch nur noch eine Höhle dahinter ist. Es muss sich wohl mal eine Katze dort in der Höhle verirrt haben und hier am Fardagafoss hat man sie wieder gefunden.

Monument to Þorbjörn Arnoddsson

Wenn ihr euch auf den Weg zum Gufufoss die Route 93 entlang macht, könnt ihr in einer der Straßenkehren ein steinernes Monument entdecken.

Das Monument selbst habe ich als weniger interessant empfunden, dafür aber die Aussicht in den Fjord hinein… mir fehlen die Worte um das richtig zu beschreiben.

Übrigens, die vor euch liegende Straße könnte euch bekannt vorkommen. Zumindest wenn ihr den Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ kennt. Das ist die Straße, die er auf dem Longboard hinab gefahren ist 😉

Gufufoss

Wenn ihr die Straße nun etwas weiter gefahren seit, dann seht ihr rechts eine Haltebucht. Genau dort befindet sich der Gufufoss. Und ja, es ist der Gufufoss, bei dem der Tunnel vom Fardagafoss endet. Oder anfängt, je nach dem wie man es betrachtet 😅

Der Wasserfall ist knapp 10 Meter breit und knapp 30 Meter hoch. Und wie das Wasser in den ausgespülten Kessel fällt ist einfach schön. Wie schon so oft erwähnt – ich liebe Wasserfälle 🙈

Hengifoss und Litlanesfoss

Wenn ihr von Egilsstaðir aus die Route 931 dem Wasser entlang folgt, kommt ihr nicht nur durch die schöne Natur, Sondern auch direkt zu zwei wunderschönen Wasserfällen. Dem großen Hengifoss und dem kleineren und darunter liegenden Litlanesfoss. Allerdings geht es allein bis zum Litlanesfoss knapp 1,5 Kilometer straff bergauf und dann nochmal weitere 1,5 Kilometer bis zum Hengifoss teils bergauf und teils durch das Flussbett.

Der Litlanesfoss ist gerade durch die umgebenden Basaltsäulen sehr schön und malerisch. Außerdem läuft man an dem vorbei, wenn man zum Hengifoss möchte 😉

Wenn ihr dann noch könnt, lauft weiter. Der Hengifoss ist ein echtes Highlight, wenn auch etwas anstrengender zu erreichen. Vor allem der Weg durchs Flussbett zum Schluss ist nochmal etwas anstrengender.

Das besondere am Hengifoss ist der Hintergrund. Also die Steinwand. Hier kann man die Ablagerungen von Vulkanausbrüchen als rote Streifen im Gestein sehen. Rot, wegen der Mischung aus Eisenoxid und Ton. Es lohnt sich. Außerdem ist der Hengifoss mit 118 Metern Fallhöhe auch kein kleiner Wasserfall.

Kirkjufoss

Wenn ihr jetzt statt die 931 weiter zu fahren, um nach Egilsstaðir zurück zu kommen, die 933 nehmt und dann noch auf die 910 einbiegt, könnt ihr zu einem weiteren schönen Wasserfall gelangen. Der Kirkjufell ist mit 20 Metern nicht hoch, aber sehr umtouristisch und wunderschön. Dafür auch etwas abseits gelegen.

Ich habe diesen Tipp erst im Nachhinein bekommen. Aber eine erneute Fahrt hierher habe ich nicht mehr geschafft, leider.

Búðará Hiking Trail

Auf dem Weg zur Easter Cave fahrt ihr die Route 1 durch eine schöne Hochebene, bevor ihr auf die 92 abbiegt. Dann geht es durch ein verschlafenes Hafenstädten, in dem ihr zum Búðará Hiking Trail gelangt.

Wenn ihr mehr Zeit habt, dann könnte dieser Wanderweg och etwas für euch sein. Dabei wandert ihr entlang des Flusses bis hoch zum Cañón Budará und noch ein Stück weiter zum Búdarárfoss, einem kleinen schönen Wasserfall. Man kann dann noch deutlich weiter wandern, immer den Canyon entlang, aber dazu braucht ihr Zeit 😅

Sómastaðir

Von dem Búðará Hiking Trail aus weiter den Fjord entlang kommt ihr noch an einem alten kleinen Steinhaus vorbei – Sómastaðir.

Im Jahre 1875 von Hans Jakob Beck erbaut, ist es ein neuer Baustil gewesen, den er vermutlich auf seinen Reisen nach Schottland kennengelernt hat. Mittlerweile ist es ein Teil des Nationalmuseums und kann angeschaut werden.

Hólmanes – Nature Reserve

Noch ein Stückchen weiter die Straße entlang kommt ihr an einem Parkplatz vorbei. Wenn ihr hier anhaltet, dann seid ihr im Hólmanes Naturreservat angekommen.

Hier dreht sich alles um die Flora und die Vögel. Ihr schaut genau darauf, wenn ihr am Geländer des Parkplatzes steht. Ein herrlicher Ausblick ist das hier.

Island - Der Osten - Hólmanes
Island - Der Osten - Hólmanes

Páskahellir – Easter Cave

Dann geht es weiter. Durch einen riesigen Berg hindurch in Richtung der Osterhöhle. Am Parkplatt angekommen werdet ihr darauf hingewiesen, dass dieses Gebiet nur zu Fuß erkundet werden darf und dass ihr auf die Pflanzen tun Tiere achten müsst. Es darf auch nichts an der Natur verändert werden.

Dann beginnt der gut einen Kilometer lange Fußmarsch. Es geht recht eben dahin, also wirklich etwas für jedermann 😉. Dabei lauft ihr über kleine Rinnsale, leichte Felsen und durch etwas Matsch.

An der Höhle angekommen findet ihr eine Treppe, die den Felsen nach unten führt. Hier ist sie nun, die Osterhöhle – zumindest die Reste davon. Früher muss sie deutlich größer gewesen sein, aber durch die vielen Jahre, Wind und Wasser sind große Teile davon ausgespült worden und eingestürzt.

Island - Der Osten - Easter Cave

Früher wurden hier wohl Zeremonien abgehalten und Feste gefeiert. Aber so genau weiß das keiner mehr und mehr habe ich dazu auch nicht gefunden 🙈

Breiðdalsàfoss

Wenn ihr von der Route 1 aus auf die Schotterpiste 955 abbiegt und dieser ein Stückchen folgt, kommt ihr zu diesem kleinen Wasserfall. Ich war leider nicht hier, da ich es schon wieder eilig hatte und weiter musste 🙈

Aber mit ein paar Stunden mehr Zeit hätte ich diesen Fjord auf der 955 umfahren und wäre dann auch wieder zurück auf die Route 1 gekommen. Das lohnt sich bestimmt 😉

Öxi Road Mirror Place

Nachdem ich den Breiðdalsàfoss ausgelassen hatte bin ich die Route 1 weiter gefahren, bis die Route 95 abging. Dieser bin ich bis zu diesem Wasserfall gefolgt.

Also der ist schon wirklich schön. In der felsigen Umgebung wirkt es so unwirklich… richtig schön einfach.

Dann ging es weiter auf der 939 – einer echt alten Straße – zurück zur Route 1. Dieser holprige Weg war mal ursprünglich ein Teil der Ringstraße 😅. Hier müsst ihr gerade bei Feuchtigkeit und Regen aufpassen. Es ist rutschig und glitschig… und holprig.

Entlang der 939 kommt ihr an noch einem Wasserfall vorbei, dem Foladafoss. Auch hier lohnt es sich anzuhalten, denn nicht nur der Wasserfall ist schön, sondern auch der Ausblick 😉

Nykurhylsfoss und Múlafoss

Zurück auf der Ringstraße erwarten euch schon die nächsten Wasserfälle. Zum einen der Nykurhylsfoss, der quasi direkt an der Straße liegt und dann der Múlafoss, zu dem ihr doch ein Stückchen wandern müsst.

Wieso auch immer, habe ich diesen Wasserfall ausgelassen. Vermutlich habe ich den Punkt erst im Nachhinein auf der Karte gefunden. Aber wenn ich das vor Ort gesehen hätte, hätte ich definitiv angehalten.

Die karge Umgebung, wie das Wasser in die blanke Steinschlucht fällt – traumhaft schön 😍

Zum weiter flussaufwärts gelegenen Múlafoss sind es gute 4 Kilometer zu Wandern, aber glaubt mir – es lohnt sich. Die Bilder die ich gesehen habe sind der Hammer. Beim nächsten Trip gehts definitiv hier her 😉

Eggin í Gleðivík

Im Örtchen Djúpivogur gibt es neben einem Hostel und einem Hotel auch ein paar Kleinigkeiten zu entdecken. Ich habe hier im Hostel auch einen Zwischenstopp eingelegt, da ich es an dem Tag nicht mehr weiter geschafft hatte 😅

Eine dieser Kleinigkeiten sind Eier. Also jetzt keine normalen Hühnereier oder so, sonder große Steineier. Und davon ganz schön viele. Aber wozu sind diese Eier hier? 🤔

Es sind insgesamt 34 Eier, die sich bis auf wenige in der große ähneln und die Küste entlang aufgestellt sind. Hintergrund dieses Kunstwerkes ist, dass jedes der Eier für eine in Island ansässige Vogelart steht. Eigentlich eine schöne Idee, aber das Hinweisschild dazu könnte ruhig etwas mehr Infos preis geben 😅

Übrigens, an jedem Sockel ist ein Schild, dass die Vogelart benennt. Also wenn ihr euch dafür interessiert, dann lauft einfach mal den Eier nach 😅

Halsaskogur

Mal etwas anderes als Wasserfälle und Schluchten? Dann könnt ihr euch hier einen angelegten Wald anschauen und durch spazieren. Klar, für uns hier aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das nichts besonderes, aber in Island schon.

Nachdem die Wikinger und spätere Völker hier alles an Wald abgeholzt hatten ist es mittlerweile echt schwer, größere Waldstücken zu finden. Es gibt sie, aber bei weitem nicht mehr so flächendeckend wie es mal gewesen sein muss.

In diesem kleinen Park – oder wie man es auch sonst noch so nennen könnte – gibt es eine Toilette, einen Grillplatz, Bänke und natürlich eine schöne Natur.

Djúpavogskörin – heiße Quelle

Endlich mal wieder eine heiße Quelle. Da war ja jetzt schon länger nichts mehr dabei. Also Badehose und Handtuch einpacken 😉

Es handelt sich hier um eine Metallwanne, in die das heiße Quellwasser strömt. Die Wanne bietet bequem Platz für mehr als 5 Leute und ist mit Holzdielen eingefasst. Aber Achtung, es ist sehr rutschig. Eine andere reisende hat es glatt auf den Hintern gesetzt 🙈

Auch ein Platz für Handtuch und co ist vorhanden. Aber wie gesagt, die Quelle ist gut besucht. Ich war zweimal da (einmal Abends und einmal morgens) und da waren immer Leute. Daher habe ich von dem Becken selbst auch kein Bild gemacht, da es am morgen dem Pärchen nicht so wirklich gepasst hatte, dass ich da war 😂

Lækjavik

Wenn ihr die Ringstraße nun weiter fahrt, dann habt ihr links das Meer und rechts hohe Berge – vorausgesetzt ihr fahrt Richtung Süden. Ansonsten natürlich andersherum 😉

Dabei kommt ihr an einem langen schönem Strandabschnitt vorbei, dessen Sand – Kies – Mix sehr dunkel ist. Hier habe ich mal kurz Halt gemacht um einfach mal runter ans Meer zu kommen und zu genießen. Übrigens, das gesamte Gebiet ist Landschaftsschutzgebiet und daher komplett unberührt. Also haltet es sauber.

Skútafoss

Weiter die Route 1 entlang gen Süden kommt ihr noch am Skútafoss vorbei. Direkt von der Straße abfahren und anhalten. Den habe ich im Gegensatz zum Nykurhylsfoss und Múlafoss nicht verpasst 😅

Das ist ein kleiner süßer Wasserfall mit viel grün Außenrum. Als kleiner Zwischenstopp auf der doch recht langen Fahrt perfekt geeignet, um sich mal die Beine zu vertreten. Aber nur deswegen hier her fahren lohnt sich nicht 😉

Stokksnes

Ein Stück Abseits der Route 1 gibt es eine kleine Halbinsel, auf die man laufen oder auch fahren kann. Allerdings kostet beides Eintritt. Ich bin bis zum Parkplatz des Kiosks gefahren und dann wieder umgedreht, da es mir einfach zu teuer war. Den Preis hab ich aber nicht mehr im Kopf 🙈

Hier gibt es aber noch mehr zu sehen. So findet ihr ein Dorf, in dem Teile von Vikings gedreht wurden. Aber auch da kommt man glaube ich nicht einfach so hin, da alles abgesperrt ist.

Sehenswürdigkeiten Höfn

Ein kurzer Abstecher von der Route 1 auf die Route 99 nach Höfn könnte sich lohnen, denn ihr solltet hier nochmal volltanken. Die nächste Tankstelle ist ein gutes Stück weit weg 😉

Es gibt hier auch die Sehenswürdigkeit Nýheimar, die ich aber nur angeschaut habe, da ich sowieso hier war. Es ist eine Säule aus Holz, die in einem kleinen Park steht. Ich weiß allerdings nicht ob hier nicht noch mehr dazu gehört 🙈

Island - Der Osten - Nýheimar

Hoffell Hot Tubs – heiße Quellen

Eigentlich wollte ich nur zum Gletscher, der als nächstes beschrieben wird. Dabei bin ich aber hier an diesen Quellen vorbei gekommen. Ich war nicht drin und weiß auch nicht, ob es Eintritt kostet, aber sie sahen sehr schön aus. Also vielleicht könnt ihr euch hier mal nieder lassen 😉

Hoffell Glacier

So, nun das Highlight schlecht hin hier im Osten. Einer der riesigen Gletscher Islands. Wobei die ja immer kleiner werden und sowieso schon „vom aussterben bedroht“ sind.

Ihr könnt euch übrigens auch etwas weiter im Süden Gletschertouren buchen. Aber in Ermangelung von Zeit und Wegen dem Preis habe ich mich dagegen entschieden, denn das ist echt teuer.

Aber nun zum Hoffell Gletscher. Ich stand ja schon an Gletschern in den Alpen, aber die hier in Island sind einfach nur riesig. Atemberaubend schön und majestätisch, das beschreibt es am besten.

Wenn ihr mit einem Offroad Fahrzeug unterwegs seid, dann kommt ihr ganz einfach hier her. Ohne Probleme könnt ihr den Schottere bis zum Parkplatz am Fuß des Gletschers fahren. Wenn ihr wie ich mit einem kleinen Auto unterwegs seid, dann sieht das schon anders aus.

Es geht ein ganzes Stück durch das Tal über eine echt schlechte Schotterpiste. Dann vorbei an den heißen Quellen und dann wird der Weg – man glaubt es kaum – noch schlechter. Ich hatte echt zu tun, dass ich mit dem kleinen Auto hier durch komme. Aber das geht, also keine Angst. Es ist schließlich keine F-Road 😅🙈. Ihr könnt fahren, bis des Gletscherfluss den Weg kreuzt. Dort müsst ihr parken, wenn ihr kein 4×4 habt. Sonst werdet ihr mit Sicherheit in dem Wasser feststecken – und das will niemand.

Island - Der Osten - Hoffell

Ab da heißt es dann laufen, und da machen sich die Wasserfesten Schuhe bezahlt 😉. Gut einen Kilometer müsst ihr also noch schauen, dass ihr trockenen Fußes voran kommt. Aber dann bietet sich euch ein Anblick, der mir die Sprache verschlagen hat.

Von einem Hügel herab schaut man auf den scheinbar endlosen Gletscher und den davor liegenden Gletschersee. Und ein Hinweisschild erklärt einem, dass der Gletscher mal das ganze Tal eingenommen hat. Wunderschön und gleichzeitig bedenklich, wie weit der Gletscher schon zurück gegangen ist.

Ich hatte dann noch meine Drohne heraus geholt und bin den Gletscher entlang geflogen. Und selbst nach 10 Minuten Flug war ich noch weit weg von den Bergen, die man in der Ferne sieht. Erst dadurch habe ich so richtig realisiert, wie groß der ist.

Ich kann euch diesen Gletscher nur empfehlen, denn es verirren sich recht wenige Leute hier her. Vermutlich ist er Streckentechnisch so abgelegen, dass die wenigsten sich überhaupt trauen, die Schotterpiste zu fahren. Und wenn ihr mit genug Zeit hier her kommt, dann könnt ihr auch noch ein ganzes Stück den Gletscher entlang wandern 😉

Diamond Beach

Und schon kommt das nächste Highlight von Ostisland. Ein Gletscher, der direkt ins Meer mündet. Und dabei spült es immer wieder Eis hinaus ins Meer, wovon einiges wieder an den Strand gespült wird. Daher kommt auch der Name Diamond Beach, denn wenn die Sonne auf die Eisbrocken fällt, dann glitzert und funkelt es wie Diamanten.

Ein Traum, dieses glasklare Eis zu sehen – und auch anzufassen. Wenn man sich da reindenkt, wie alt das Eis ist und wie lange es im Gletscher verbracht hat, bevor es jetzt wieder zu Wasser dahin schmilzt.

Island - Der Osten - Diamond Beach

Wenn ihr ganz aufmerksam das Wasser betrachtet, dann könnt ihr hier sogar Robben entdecken – nur so nebenbei 😉.

Norafoss

Auf dem weitern Weg vorbei an Gletschern und Seen kommt ihr auch hier an diesem schönen Wasserfall vorbei. Ein scheinbar eher untouristischer Sightseeing Spot. Kaum Leute hier und in weniger als 10 Minuten vom Parkplatz aus erreichbar.

Island - Der Osten - Norafoss

Svínafellsjökull Glacier

Hier habt ihr nochmal die Möglichkeit anzuhalten und bis zum Gletscher zu laufen bzw. zu wandern. Dabei steht ihr dann direkt am Gletscher an einem Aussichtspunkt. An dieser Stelle endet der Gletscher und der Gletschersee beginnt.

Vatnajökull National Park

Das letzte Gebiet hier im Süd-Osten der Insel. Außer ihr fahrt entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, dann ist das eure erste Station 😁

Dieser kleine Nationalpark bietet euch eine gute Gelegenheit ein bisschen zu Wandern und Wasserfälle zu bestaunen. Den Hundafoss, den Magnúsarfoss und den Svartifoss. Abgesehen von dem Magnúsarfoss sind die Wasserfälle von den Basaltsäulen eingefasst und wunderschön anzuschauen.

Es gibt hier auch den – mit 227 Meter höchsten – Wasserfall Islands zu bestaunen, den Morsárjökull.


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