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Hier gibt es den zweiten Teil vom Westen der Insel. Wenn ihr noch Informationen zum Hauptstadtgebiet und drum herum wollt, dann schaut einfach hier nach: Rund um Reykjavik

Zum Westen der Insel gehören die folgenden Gebiete:

  • Vesturland (Westland)
  • Vestfirðir (Westfjorde)
Island - Westen der Insel - Markierung - Regionen

Wie viel Zeit braucht ihr hier?

Ich war hier 3 Tage unterwegs, was irgendwie viel zu wenig war. In der Zeit habe ich gerade so das Westland gesehen.

Ursprünglich wollte ich mir die die Westfjorde gern mit ansehen. Doch da diese Region echt viel zum Fahren gewesen wäre hätte ich zu viel Zeit an irgendeiner anderen Stelle einsparen müssen, was natürlich auch nicht geht 🙂. Entsprechend steht das auf meiner Liste für den nächsten Besuch von Island.

Ich kann euch daher nur empfehlen: 3 Tage Westland und nochmal 2 für die Westfjorde, wenn nicht sogar noch einen Tag mehr.

Die Straßenverhältnisse

Auch hier im Westland braucht ihr euch keine Sorgen zu machen, denn wie im Hauptstadtgebiet sind die Straßen größten teils asphaltiert. Es gibt auch ein paar Schotterwege hier, doch die sind echt harmlos. Vor allem in Bezug auf jene, die im Norden dann noch kommen 😉.

Ich weiß allerdings nicht wie es in der Region Vestfirðir aussieht. Das kann ich euch erst nach meinem nächsten Trip hier her erzählen 😉.

Island - Der Westen - Straßen

Was gibts alles zu sehen und zu entdecken?

Gleich vorweg: Echt wahnsinnig viel. Ich weiß ja nicht wie es euch immer so geht, aber ich kann mich für jeden Wasserfall begeistern. Auch wenn ich zuvor schon 10 gesehen habe 🙂.

Und da mir auch Laufen nicht wirklich was ausmacht, bin ich auch mal eben bei einem spontanen Halt rund eine Stunde zu Fuß bis zu einem Wasserfall gewandert und geklettert.

Wenn ihr da genauso verrückt seid wie ich, dann braucht ihr für alle Regionen die vier Tage 😉. Ansonsten reicht auch weniger.

Da es aber nun so viel hier gibt, habe ich euch die Sehenswürdigkeiten mal in eigene Beiträge gepackt. Ansonsten wäre dieser hier so ewig lang, dass ihr nichts mehr wiederfinden würdet.

Vesturland (Westland)

Es gibt hier unheimlich viel zu entdecken. Und auch noch unheimlich viele Touren von Reykjavik aus, die Busse voller Touristen her karren.

Als Tipp vorweg: schaut dass ihr zeitig los kommt und schaut, welche Parkplätze zu klein für ganze Busse sind. Denn hier halten die Touren dann auch nicht an 😉 Gerade bei den vielen Wasserfällen ist es schön, wenn man sie oft allein bestaunen kann 😊

Akranes Leuchtturm

Aufgrund meiner Roadtrip Route bin ich hier nicht vorbei gekommen. Es war einfach schon zu spät und ich musste noch ein Stückchen fahren bis zu meinem Homestay. Daher habe ich mich gegen den Abstecher von über einer Stunde entschieden. Manchmal muss man halt bei spontanen Touren Abstriche machen 😅

Der 1918 erbaute und 1992 renovierte, rund 10 Meter hohe Leuchtturm liegt auf einer Halbinsel vor der Stadt Akranes. Im Jahr 1944 wurde etwas weiter hinten ein größerer Leuchtturm errichtet, sodass man das Leuchtfeuer auch weiter sehen konnte.

Beide Leuchttürme müssen schöne Fotomotive sein. Der kleine und ältere zählt sogar zu den schönsten der Welt.

Wie ich gelesen habe, muss der Besucheransturm auch recht groß sein. Vielleicht könnt ihr mir hier mehr verraten, zu welcher Zeit es mal schön ruhig ist. Dann setzte ich die Leuchttürme mit auf die Liste für den nächsten Trip 😉

Deildartunguhver

Es blubbert und brodelt, es dampft und es riecht nach Schwefel. Ja, hier könnt ihr eine der größeren heißen Quellen bestaunen, die es auf Island gibt.

Teilweise dampft es so sehr, dass man die vielen sprodelnden Quellen gar nicht erkennen kann. Außerdem seid ihr nach dem „Dampfbad“ auch gut nass, also schaut etwas auf eure Kameras 😉

Außerdem findet ihr auch einige Hinweise, das ihr wegen dem heißen Wasser aufpassen sollt um euch nicht zu verbrüht. Und glaubt mir, selbst durch die Jeans hindurch ist es wahnsinnig heiß :/

Direkt nebenan ist ein Bad, dass sein Wasser aus den heißen Quellen bezieht. Allerdings kostet das Eintritt und es gibt noch einige weitere heiße Quellen, die ihr auch kostenlos nutzten könnt.

Noch ein kleiner Tipp: Auf dem Weg hierher bin ich an einem Graben mit dampfend heißem Wasser vorbei gekommen. Da musst ich einfach mal anhalten und schauen, ob man da die Hand reinhalten kann oder ob es einfach zu heiß ist. Meine Erfahrung ist nun, dass man gerade mal so einen Finger reinhalten kann, die ganze hand jedoch fast gar nicht.

Aber ich finde es so faszinierend, dass hier das heiße, fast schon kochende Wasser einfach so durch die Landschaft fließt. das ist einfach unbeschreiblich.

Glanni Wasserfälle

Mal wieder ein Wasserfall oder in wie ich es sehe: Yeah, ein Wasserfall 😀

Aber jetzt mal ein paar Infos zum Hintergrund. Der Gianni Wasserfall ist einer von vielen, die sich in dem Norðurá Fluss gebildet haben. er ist nicht ganz 10 Meter hoch und wunderschön anzuschauen.

Der Legende nach soll der Wasserfall das Zuhause von Elfen und Trollen sein. Also wenn ihr welche seht, dann schickt mir mal ein Bild 😉

Der Norðurá Fluss ist übrigens einer der bedeutensten Lachsflüsse hier in Island.

Viðgelmir

Hier findet ihr eine große Höhle die – wie ihr sicher schon vermutet – nur gegen Bezahlung mit einer Tour besichtigt werden kann. Und das ganze natürlich wieder nur mit Buchung im Voraus 😀 Kostenpunkt: ab 29€.

Und damit war ich mit meiner kurzfristigen Planung natürlich schon wieder raus. Irgendwie sollte ich mir da mal etwas mehr Zeit im Voraus nehmen, dann bekomme ich das vielleicht auch mal hin 🙂

Aber nun mal zu dem, was ich selbst so über die Höhle herausgefunden und gelesen habe. Die Höhle ist über 1500 Meter lang und damit eine der größten der Insel. Außerdem ist sie vor rund 1100 Jahren durch einen Lavafluss entstanden.

Noch ein kurzer Exkurs wie solche Lavahöhlen entstehen? Na dann 🙂

Wenn die Lava von dem ausgebrochenen Vulkan wegfließt, erstarrt die oberste Schicht zuerst. Die Lava bzw. das flüssige Gestein darunter fließt aber noch weiter. Je weiter die schichten durchkühlen, desto eher entstehen dann solche Höhlen.

Surtshellir

Unweit der Viðgelmir Höhle befindet sich die Surtshellir Höhle. Diese ist rund 1,3km lang und bis zu 10 Meter hoch. Und es ist auch wieder eine Lavahöhle.

Wie ich gelesen habe, kann diese auch ohne Führung auf eigene Faust besichtigt werden. Es sieht zumindest auf den Bildern davon auch so aus, daher schaut einfach mal.

Ich habe diese Höhle auch erst auf der Karte entdeckt, als ich schon vorbei gefahren war – leider. Denn bei dieser wäre ich mit meiner kurzfirstigen Planung auch zurecht gekommen 😉

Die Snæfellsnes Halbinsel

Landbrotalaug – Heiße Quelle

Und da sind wir auch schon – an einer der vielen schönen heißen Quellen Islands. Und das beste: sie ist kostenfrei und je nach Tageszeit auch beinahe Tourifrei 🙂

Hier habt ihr gleich zwei Möglichkeiten das warme Wasser zu genießen. Zum einen einen kleinen in Stein eingefassten natürlichen Pool für maximal zwei Leute oder eins von drei größeren Becken, die jeweils etwas unterschiedlich warm sind. Dafür aber schlammig 🙂

Um zu dem kleinen Pool zu kommen geht vom Parkplatz aus einfach gerade aus, rechts an dem See vorbei. Allerdings ist der kleine Pool recht gut besucht und daher vermutlich fast immer besetzt. In meinem Fall hat sich da ein Pärchen von mir gestört gefühlt, weil ich da entlang gelaufen bin 😀

Und weiter laufen braucht ihr hier auch nicht, da kommt keine weitere Quelle mehr. Ich hatte nämlich genau diese Idee und bin einfach mal ein Stückchen weiter gelaufen – ohne Erfolg. Auf dem Rückweg dann hat sich das Pärchen wieder gestört gefühlt 😀

Wenn ihr zu den drei Becken wollt, dann geht vom Parkplatz aus kommend einfach links an dem See vorbei und ihr lauft direkt darauf zu. Ach ja – ihr werdet auch über ein paar wackelige Steine balancieren müssen, falls ihr keine Wasserfesten Schuhe habt 😉

DIe drei Becken sind aber auch Super – super heiß. Ich hatte zuerst versucht in das Becken zu gehen, das direkt mit dem heißen Wasser aus der Wuelle befüllt wird. Ich habs auch geschaft, mich in dem Becken hinzusetzten und so mit den Schultern unter Wasser zu sein. Aber das hat bestimmt 5 Minuten gedauert. Also bin ich dann in eines der beiden anderen Becken gegangen, denn dort war das Wasser schon etwas angenehmer – oder besser gesagt, erträglicher 🙂

In so einem Becken haben locker sechs bis acht Leute Platz, also solltet ihr hier nicht enttäuscht werden.

Lasst euch diese Quelle nicht entgehen, denn sie ist traumhaft zum entspannen. Bei mir war es der letzte Punkt auf der Karte für den Tag, denn ich bin die Landzunge auf der die kommenden Sehenswürdigkeiten liegen genau andersherum gefahren. Also ein schöner Tagesausklang 🙂

Ein Tipp noch zu den heißen Quellen: passt mit der Wassertemperatur auf, denn die kann sich auch Plötzlich ändern. Das liegt einfach daran, dass die vulkanischen Aktivitäten im Untergrund nicht konstant sind und dadurch mal mehr und mal weniger heißes Wasser nach oben dringt.

Gerðuberg Cliffs

Wenn ihr meine Irland Beiträge gelesen habt, dann wird euch diese Felsformation sicher noch vom Giants Causeway bekannt sein. (Hier kommt ihr zur Irland-Übersicht)

Es sind die durch nachschiebende Lava entstandenen typischen sechseckigen Steinsäulen. Und bevor einer von euch nachzählt: die meisten sind sechseckig, es gibt aber auch fünfeckige und siebeneckige Säulen 😉
Das ist unter anderem von Abkühlungsgeschwindigkeit abhängig gewesen.

Da ich an diesem Tag ja noch zu den Quellen wollte, hab ich das mal ausgelassen.

Ytri Tunga

Das solltet ihr auf keinen Fall verpassen. Hier gibts es Robben zu sehen, wie sie sich auf den Steinen sonnen und ausruhen – sooooo süß 😊

Bei mir war es ja nun schon etwas später am Nachmittag, sodass kaum noch Leute hier waren und ich mir Zeit lassen konnte. Vielleicht nehmt ihr euch lieber ein Fernglas mit oder ein gutes Zoom-Objektiv, denn die Robben sind eventuell weit draußen.

Mein Glück, ich hatte mein Zoom Objekitv dabei und konnte so auch die Robben ganz draußen auf den Steinen noch erkennen und fotografieren. Die wenigen anderen Leute hier hatten dieses Glück nicht 😀

Natürlich ist es auch ein bisschen Jahreszeitabhängig, wann ihr hier am ehesten diese schönen Tierchen bestaunen könnt. Aber wie immer in der Natur gilt: eine Garantie gibt es nicht. Umso schöner ist es dann, wenn es klappt 😉

Bjarnarfoss

Diesen Wasserfall solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Der Bjarnarfoss ist wirklich Atemberaubend schön, allein schon weil er sehr hoch ist.

Nun, wenn ihr hier am Parkplatz ankommt, dann geht es noch ein Stückchen zu Fuß bergauf – steil bergauf 🙂

Entlang des kleinen Flusses in dem das Wasser des Wasserfalls abfließt kommt ihr dann zu einer kleinen Brücke und hier habt ihr auch schon fast den besten Blick auf den Wasserfall.

Mit seinen fast 80 Metern Fallhöhe ist er sogar einer der größten Wasserfälle Isnalds. Außerdem sind am Fuße des Bjarnarfoss auch wieder die Steinsäulen zu sehen. Einfach Traumhaft, vor allem wenn kaum Leute hier sind und man dem Rauschen des fallenden Wassers lauschen kann 🙂

Rauðfeldsgjá Gorge

Ein Punkt auf der Karte, den ich leider erst später gesehen habe. Sehr Ärgerlich für mich, aber vielleicht hilft es euch, dass ich ihn mit in diese sehr lange Liste aufgenommen habe.

Was ist denn nun Rauðfeldsgjá Gorge eigentlich? Es ist eine Schlucht. Ok, das klingt jetzt vielleicht nicht so sonderlich interessant, aber gleubt mir, wenn ich mir die Bilder anschaue ärgere ich mich umso mehr,d ass ich hier nicht angehalten habe.

Die Schlucht ist begehbar, aber das ist mit ein bisschen Klettern verbunden. Folgt einfach dem natürlichen Pfad des Wassers bis ihr zu einem Kleinen Wasserfall kommt. Dort soll angeblich noch ein Seil hängen, an dem man sich dann hochziehen kann. Und dann könnt ihr noch weiter wandern.

Da ich leider nicht selbst dort war, kann ich weder etwas zu dem Seil sagen, noch ob das Wasser flach oder tief ist. Lasst euch einfach mal Überraschen 😉

Ich habe Rauðfeldsgjá Gorge für mich wieder mit auf die Liste gesetzt, sodass ich das nächste Mal einen kurzen Abstecher hier her machen werde 🙂

Gatklettur

Gatklettur ist ein besonderer Felsen an der Küste der Snæfellsnes Halbinsel. Besonders, weil es ein wie ein steinernes Tor aussieht, ein Loch im Felsen.

Das schöne hier: es werden weniger Touristen. Ja, es sind schon noch sehr viele hier, aber kein Vergleich zu den ganzen Busladungen näher am Hauptstadtgebiet. Glaubt mir 😉

Dieser Steinbogen ist entsanden, weil sich das Wasser seinen Weg hindurch gebahnt hat. Und nun ist es ein wirklich wunderschöner Fotospot. Außerdem gibt es hier auch noch mehr in der direkten Nähe zu erkunden – also zu Fuß ganz schnell zu erreichen. Lest einfach weiter 😉

Stone Bridge

Die steinerne Brücke ist nur wenige gehminuten von Gatklettur entfernt. Und es handelt sich nicht etwa um eine echte gebaute Brücke aus Steinen, nein. Es handelt sich hierbei um den stehengebliebenen Rest der in sich eingestürzten Küste.

Diese besteht aus den Lavasäulen und da das Wasser unerbittlich dagegen peitscht, ist über die vielen Jahrhunderte nun einiges schon eingebrochen und weggespült. Außer der steinernen Brücke, die so auf natürliche Weise stehen geblieben ist.

Und ja, sie ist begehbar und vermeintlich auch stabil. Mich hat sie zumindest ausgehalten 🙂

Island - Der Westen - Stone Bridge

Bárðar Saga Snæfellsáss Statue

Diese Statue wurde von Ragnar Kjartansson entworfen und entspringt der ischländischen Volkssage (oder auch Geschichte, Überlieferung… wie auch immer ihr es bezeichnen wollt) Bárðar saga Snæfellsáss.

Bárðar war angeblich einer der ersten siedlier hier im Westen des Landes und viel stärker und größer als andere, da Trollblut in seinen Adern floss. Er soll hier einen Hof gebaut haben und dabei während der Bauzeit in der Sönghellir gelebt haben. Den Hof mit dem Namen gibt es sogar tatsächlich hier, nur sthet der nicht an der Stelle, wie es in der Volkssage beschrieben ist.

Bárðar soll auch seine Neffen getötet haben indem er einen in die Rauðfeldsgjá Schlucht geworfen hat und den anderen das Kliff hinunter stieß, da diese nicht auf seine Tochter aufgepasst haben.

Nachdem er eine Auseinandersetzung mit seinem Halbbruder hatte hat er sich in den Vulkan Snæfellsjökull zurückgezogen und soll dort heute noch sitzen und seine Schätze bewachen.

Also falls ihr zu dem Vulkan kommt könnt ihr ja mal schauen, ob ihr ihn dort findet 😉

Cliff Viewpoint

Von hier aus habt ihr einen super Ausblick über die Steilküste. Und der Ausblick lohnt sich wirklich. Ich bin ja eigentlich ein Strand und Sand fan, aber so eine Steilküste hat schon was majestätisches. Das muss ich zweifellos sagen.

Wie sich das Wasser bricht und gegen die Felsen schlägt, das laute Rauschen vom Meer, einfach unbeschreiblich.

Snæfellsjökull-Nationalpark

Diesen Nationalpark solltet ihr nicht auslassen. Hier gibt es einige schöne Fotomotive und auch einiges zu sehen. Außerdem kostet der Nationalpark keinen Eintritt, ihr könnt also einfach hindurch fahren.

Nun aber zu den wirklich sehenswerten Punkten hier 🙂

Laugarbrekka

Gleich am Anfang gibt es hier Ruinen zu erkunden und bestaunen. Dabei ist das erste was ihr hier vorfindet und seht noch lange nicht alles 😉.

Hier in dem Resten eines Gehöfts wurde die Frau geboren, die später auf den neu entdeckten Kontinent Amerika reiste und dort als erste weiße Frau ein kind gebar. Danach ist sie angeblich weiter nach Rom gereist. Soweit die Historische Erzählung laut den Schildern 😉

Außerdem soll hier auch das Heim von Bárðar aus der Sage gewesen sein. Nur so als Info 😅

Nun, das Gehöft sind die ersten Ruinen, die ihr hier findet. Aber wenn ihr den Weg etwas weiter lauft, dann kommt ihr noch zu den Ruinen einer alten Kirche. Passt auf dem Weg dorthin auf, denn zwischen den Graßbüscheln sind immer wieder Furchen und Löscher, die man nicht sieht 🙈

Lóndrangar

Hier findet ihr neben der Steilküste auch ein paar seltsam aussehende, turmähnliche Felsen. Diese sind durch vulkanische Aktivitäten entstanden.

Island - Der Westen - Lóndrangar

Aber allein die Küste ist traumhaft schön und auf jeden Fall einen Halt wert.

Vatnshellir Höhle

Gleich vorweg: Hier könnt ihr nur mit einer Führung rein. Und die kostet rund 30 Euro. Außerdem müsst ihr die vorher buchen, also wenn ihr euch die anschauen wollt, dann denkt bitte daran. Ich selbst habe das mit dem vorher buchen verpennt 🙈

Die Höhle ist ca. 8000 Jahre alt und wurde bei einem Vulkanausbruch durch die fließende Magma „ausgespült“. Über eine Wendeltreppe geht es hinab ins dunkle und dann kann man rund 200 Meter weit ins dunkle laufen.

Djúpalónssandur

Ich habe diesen Punkt hier nicht auf meiner Liste gehabt, daher kann ich euch leider nur die Infos mitgeben, die ich selbst erst im Nachhinein erhalten habe 😅.

Früher waren hier wohl sehr viele Fischer beheimatet und es zählte zu den ertragreichsten Fischerdörfchen auf der gesamten Halbinsel. Aber mittlerweile ist davon nichts mehr übrig. Nur noch ein paar Wrackteile dekorieren den Strand. Aber genau das soll diesen Strand auch so besonders machen.

Ich ärgere mich tatsächlich darüber, dass ich den Punkt nicht auf meiner Karte hatte. Hier wäre ich gerne mal angehalten und hätte mich ein bisschen umgesehen 😐

Saxhóll Vulkan

Hier findet ihr einen relativ kleinen alten und inaktiven Vulkan. Man kann über Treppenstufen bis hoch laufen und so einerseits in den Krater schauen und andererseits die Aussicht genießen – wenn mal nicht so viele Leute da sind.

Island - Der Westen - Saxhóll Vulkan

Ja, hier halten auch die Touribusse und die Menschenmengen kriechen die vielen Stufen hinauf. Und die Stufen haben eine echt blöde Höhe 😅. Aber hey, dafür zahlt man keinen Eintritt 😉.

Skarðsvík und Svörtuloft Leuchtturm

Von der Hauptstraße weg führt ein kleiner unbefestigter Weg. Wenn ihr den entlang fahrt, dann kommt ihr zu einem schönen kleinen Sandstrand – dem Skarðsvík Beach. Perfekt zum Ausruhen oder abkühlen der Füße vom vielen Laufen.

Wenn ihr dann noch ein bisschen weiter den Weg entlang fahrt, kommt ihr zu dem Leuchtturm Svörtuloft.

Ich habe mich entschieden, diesen Strand und den Leuchtturm auszulassen, da ich den Leuchtturm auch nicht so wirklich schön fand und nicht nur wegen dem Strand erst den Umweg fahren wollte 😅.

Well of the Irish – Írskrabrunnur und Gufuskálar

Es ist nicht so genau bekannt, wieso dieses Gebiet „Well of the Irish“ genannt wird. Aber hier gibt es neben Überresten von alten steinernen Gebäuden (Gufuskálar) auch einen alten vermeintlichen Brunnen (Írskrabrunnur) zu entdecken. In diesen kann man zwar hinab steigen, aber nasse Füße bekommt ihr nicht, denn er ist weitestgehend mit Sand gefüllt.

Dyngjubúð

Das ist eine kleine Stadt im Nordwesten der Halbinsel. Hier gibt es einige Streetarts zu entdecken und bewundern. Einige davon sind wirklich gut gemacht.

Wenn ich aber nicht sowieso durch den Ort hätte fahren müssen, hätte ich den Abstecher vermutlich nicht unternommen. Also meiner Meinung nach lohnt es sich zumindest nicht, extra deswegen her zu kommen.

Svöðufoss und Kerlingarfoss

Ebenfalls zwei wunderschöne und doch recht große Wasserfälle sind der Svöðufoss und der Kerlingarfoss. Sie liegen nur gute 500 Meter auseinander, quasi direkt nebeneinander.

Ich habe hier nicht angehalten, da ich schon recht viel Zeit am Anfang mit den anderen Wasserfällen vertan habe. Aber ich habe sie mir aus der Ferne angesehen und war echt kurz davor, auch zu diesen hin zu laufen 😅

Stevéfoss

Na klar, es geht weiter mit Wasserfällen 😅. Wenn es hier etwas in Hülle und Fülle gibt, dann Wasserfälle.

Der Stevéfoss ist auch einer der Wasserfälle, die weniger besucht sind. Hier gibt es keinen richtigen Parkplatz und es halten keine Touribusse. Außerdem darf man ein paar hundert Meter über Steine klettern, um bis hin zu kommen 😉.

Wenn ihr dann dort seid, dann könnt ihr nicht nur den Wasserfall bestaunen, sondern auch wieder die Lavasäulen entdecken. Wahnsinn wo die überall auftauchen, wenn man mal darauf achtet.

Kirkjufell

Hier findet ihr eines der bekannteren Motive auf Bilder von Island. Ein Wasserfall und ein Berg im Hintergrund. Lustiger weise habe ich davon sogar ein Puzzle 😅

Also zum einen der Berg: her kommt man – soweit ich gesehen habe – zu Fuß ein ganzes Stück weit hoch. Ich war faul und habe das nicht gemacht 🙈.

Island - Der Westen - Kirkjufell

Dann der Wasserfall: klein aber wirklich schön. Mit eben dem Berg im Hintergrund ein echt traumhaftes Fotomotiv – wenn as Wetter mitspielt 😅.

Aber hier waren so viele Touristen, dass ich es eigentlich schon nicht mehr genießen konnte. Daher hab ich mich auch nur kurz hier aufgehalten und bin vor den Touribussen schnell weiter gefahren, sodass die mich nicht einholen 😂

Grundarfoss

Der Grundarfoss ist nicht direkt an der Straße. Auch der Parkplatz ist sehr klein, sodass hier die Busse nicht halten. Also weniger Touristen 😉

Vom Parkplatz aus führt ein Weg in Richtung des Wasserfalls, wobei ihr nur bis zu einem Tor laufen könnt und dann davor links den Zaun entlang müsst. Dabei geht es dann auch durch das Flussbett. Sucht euch einen trockenen Weg über die Steine 😉

Insgesamt ist es gut einen Kilometer zu laufen, bis ihr in der Schlucht am Wasserfall seid, also plant die Zeit zum Laufen mit ein.

Sheep’s Waterfall

Ihr ahnt es bestimmt schon, hier hat es irgendwas mit einem Wasserfall und Schäfchen zu tun 😅

Ok, also dieser Wasserfall an sich ist gar nicht so groß, aber durch eine Unterspülung ist hinter dem herabfallenden Wasser Platz und die Schafe legen sich hier zur Ruhe. Und das ist wirklich ein wunderschöner Anblick.

Was mich hier geärgert hat: es gibt einige Leute, die können einfach nicht anders als typisch Touri sein und wollen weiter ran als andere. Da kletterten doch echt so drei Typen hin und wollten ihr persönliches Bild mit einem Schaf… Natürlich haben die Schäfchen dann die Flucht ergriffen. Auf mein Rufen und Pfeifen sind die drei Typen dann aber auch ganz schnell wieder abgehauen. Schade, dass die nicht ins Wasser gefallen sind.

Súgandisey Island Lighthouse

Bei der kleinen Stadt Stykkishólmur, in die ich auch wegen eines Supermarkts gefahren bin, gibt es eine kleine Halbinsel. Auf dieser Steht ein sehr alter und kleiner Leuchtturm – so zwischen zwei und drei Meter hoch.

Der Leuchtturm ist hier zwar das eigentliche Highlight, aber die Aussicht von der kleinen Halbinsel ist mindestens genauso sehenswert. Also wenn ihr hier vorbei kommt, nehmt euch die paar Minuten und schaut euch einfach mal um.

Eiriksstadir – Viking Longhouse

Hier findet ihr eines der alten und traditionellen Langhäusern aus der Zeit zwischen dem 9ten und 10ten Jahrhundert. Es ist natürlich eine Nachbildung, aber eine mit sehr viel liebe zum Detail.

In der Nähe gibt es auch noch eine ganzes Dorf zu sehen, doch das habe ich irgendwie nicht gefunden 😅.

Das Gehöft gehörte ursprünglich mal Eiríkr Þorvaldsson (Erik der Rote), dessen Sohn als erster Entdecker Amerikas bekannt ist.
So habt ihr auch ein bisschen historischen Hintergrund dazu und wisst, auf wessen Boden ihr steht 😉.

Ihr könnt hier auch Eintritt in das Haus und vermutlich noch mehr erhalten, wenn ihr dafür zahlt. Ich als Sparfuchs mit einer schlechten Zeitplanung hab das natürlich nicht genutzt 🙈.

Beautiful Seals

Das ist eine Robbenauffang- und Aufzuchtstation in der Stadt Dalabyggð. Viel zu sehen gab es bei mir nicht, außer zwei größeren Robben in einem Becken mit etwas Auslauf.

Wie gesagt, es ist eine Auffang- und Aufzuchtstation, aber es wirkte irgendwie nicht so. Da aber alles geschlossen war, konnte ich hier auch nicht weiter umher schauen um herauszufinden was genau die so machen.

Guðrúnarlaug – Heiße Quelle

Das darf natürlich nicht fehlen – heiße Quellen. Hier habe ich direkt in der früh bei 3 bis 4 Grad Außentemperatur mal ein Bad genommen. Perfekt, einfach nur himmlisch. Zumal auch noch niemand anderes da war.

Also als Tipp: geht früh zu den Quellen 😉

Hier gibt es sogar ein kleines Häuschen zum umziehen und dann das mit Steinen eingefasste Becken, wo das Wasser echt heiß ist. Aber ein Hinweisschild warnt euch auch davor, dass das Wasser mal mehr und mal weniger heiß ist. Heiß ist es aber immer 😅.

Vestfirðir (Westfjorde)

Wie mittlerweile schon mehrfach irgendwo mal erwähnt habe ich in diesem Gebiet etwas die Strecken unterschätzt. Daher kann ich euch keine Bilder zu den aufgeführten Sehenswürdigkeiten liefern.

Aber ich will euch dennoch die Punkte mitgeben, die ich mir selbst markiert hatte 😉

Attifoss

Diesen Wasserfall wollte ich tatsächlich besuchen, da er direkt auf meinem Weg weiter in den Norden lag. Also bin ich dem Punkt auf der Karte gefolgt bis ich direkt daneben war.

Und das wars dann auch schon. Ich stand an einer viel befahrenen Hauptstraße und konnte keinen Weg zu dem Wasserfall finden. ich bin mehrfach hin und her gefahren, aber Parken konnte ich nirgends und musste dann auch langsam weiter.

Daher die Frage an euch: wie komme ich zu diesem Wasserfall? 🙂

Dynjandi

Das könnte einer der Eindrucksvollsten Wasserfälle hier auf Island sein. Der Dynjandi ist rund 100 Meter hoch und stürzt wie ein Fächer über die Felsen herab. Oben mit rund 30 Meter Breite, unten sind es dann 60 Meter.

Die Anreise ist hier aber das Problem. Selbst Tourbusse fahren hier so gut wie gar nicht her, denn man braucht Stunden. Dafür kann man mit einem Schiff hier her kommen, oder eben bei einem Roadtrip mit dem eigenen Auto.

Direkt unterhalb folgenden weiter kleine Wasserfälle, die sich natürlich zum anschauen dann auch lohnen wenn man schon mal hier ist.

Önundarfjordur Pier

Hier soll es landschaftlich wirklich schön sein. Neben dem Fjord selbst gibt es hier wohl auch die Ruhestätte eines der ältesten Stahlschiffe zu sehen.

Der Kontrast zwischen dem hellen Sandstrand auf der einen Seite des Fjordes und der Felsenküste auf der anderen Seite muss traumhaft sein.

Arctic Fox Centre

Hier wird sich um die Polarfüchse gekümmert. Das ist übrigens das einzig natürlich vorkommende Säugetier in Island (liest man zumindest 😅).

Hier könnt ihr eine Ausstellung mit vielen infos zu den Füchsen anschauen, einen Kaffee trinken oder euch mehr über diese Tierchen informieren. Außerdem ziehen sie hier die kleinen Fuchskinder auf, die von ihren Mütter verstoßen wurden. Also wenn ihr Glück habt, könnt ihr hier auch einen oder mehrere kleine Füchse sehen 😉.

Hornstrandir Nature Reserve

Hornstrandir ist nicht nur die nördlichste Halbinsel im Westen, sondern auch von Island. Hier ist ein riesiges (knapp 600 Quadratkilometer) großes Naturreservat, in dem es die unberührte Natur schlecht hin gib.

Über 250 verschiedene Pflanzenarten und wilde Tiere (darunter auch der Polarfuchs) können hier frei Leben, ohne den menschen fürchten zu müssen.

Es gibt hier nur wenige verbliebene Häuser, wo ich aber nicht weiß, ob da noch jemand lebt. Was ich noch herausgefunden habe ist, dass es verboten ist mit motorisierten Fahrzeugen hier hinein zu fahren. Also muss alles zu Fuß erkundet werden (oder vielleicht noch mit einem Fahrrad, das weiß ich nicht).

Ihr könnt hier Zelten während ihr durch den Nationalpark tourt, aber ihr müsst absolut alles an Wasser, Essen und sonstiger Verpflegung mitbringen.

The Sorcerer’s Cottage

Hier wird eines der alten traditionell isländischen Dörfer gezeigt. Also wie sie damals in den Torfhäusern gelebt haben, wie die Häuser gebaut wurden und noch ein bisschen mehr.

Die Bauweise der Häuser reicht zurück bis zur Besiedelung von Island im 9. Jahrhundert. Übrigens wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts das letzte bewohnte Torfhaus verlassen. Respekt dafür.

Wenn ihr dieses kleine Dörfchen nicht seht, dann erwarten euch im weiteren Verlauf eures Roadtrips aber noch mehr Möglichkeiten, also keine Angst dass ihr hier etwas verpassen könntet 😉


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